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11.02.2020: Head-mounted displays für 4.0-Anwendungen in der LeanFab

In der LeanFab des Kompetenzzentrums OPINNOMETH an der Hochschule Kaiserslautern am Campus Zweibrücken lernen die Studierenden der Technischen Betriebswirtschaft und des Wirtschaftsingenieurwesens die aktuellen und grundlegenden Prinzipien der Betriebsorganisation praktisch und spielerisch kennen. Auch wenn die Produkte der LeanFab lediglich Spielzeugprodukte sind, so stellen die Simulationen doch die tatsächlichen Abläufe, Methoden und Herausforderungen im Produktions- und Logistikmanagement extrem realitätsgetreu nach. Innnovationsmethoden wie DesginThinking oder TRIZ und Methoden der Operational Excellence, wie Lean, Scrum, Agil und SixSigma stehen dabei im Vordergrund.

Die LeanFab entwickelt sich weiter und greift neue Methoden und Praktiken auf. Diese ergeben sich zum Beispiel aus den Herausforderungen der Industrie 4.0 und der fortschreitenden Digitalisierung. Für die kommenden Semester diskutierte das Team der LeanFab um Professor Thurnes nun mit Unterstützung von Robin Schwabe von der Firma Dynabook mögliche Simulationsübungen und -szenarien für den Einsatz von wearable computers (Kleinstcomputer, die am Körper getragen werden können) und head-mounted displays (am Kopf getragene Anzeige- und Steuerungsgeräte). Bereits im März werden Studierende im Rahmen der Veranstaltung „Logistik und Produktionsmanagement“ neben klassischen industriellen Unterweisungsmethoden auch technologieunterstützte Vorgehensweisen erkunden. Die tragbare Technik und die Möglichkeit, bei nahezu voller Bewegungsfreiheit Informationen abzurufen, Anleitungen zu folgen oder z. B. im Rahmen der Ferninstandsetzung mit einem weit entfernten Spezialisten zu kooperieren, zeigen den Studierenden brandaktuelle Themenfelder auf. Auch wird deutlich, dass Technologieeinsatz insbesondere dann Chancen bietet, wenn die damit durchgeführten Aufgaben und damit ausgeführten Prozesse neu überdacht und auf die neuen Möglichkeiten hin optimiert werden.

Auf diese Weise bringt die LeanFab den zukünftigen Absolventinnen und Absolventen der Technischen Betriebswirtschaft und des Wirtschaftsingenieurwesens Industrie 4.0-Anwendungen näher und stärkt gleichzeitig die Fähigkeit, den Einsatz neuer Technologien durch überlegte Prozessgestaltung noch weiter zu optimieren.
 

Weitere Informationen:

Kompetenzzentrum OPINNOMETH:   http://www.hs-kl.de/opinnometh

Aktuelles

Ab dem kommenden Sommersemester 2020 wird für Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit bestehen, sich in ein Frühstudium für den Studiengang TBW - Technische Betriebswirtschaft des Fachbereiches Betriebswirtschaft am Hochschul-Campus in Zweibrücken einzuschreiben.

Das Frühstudium dient dem frühzeitigen Erwerb von vertiefenden Kenntnissen im betreffenden Fachgebiet. Für die Schülerinnen und Schüler ergibt sich dabei der Vorteil, in das Studium praktisch hinein zu schnuppern, und zwar schon vor dem Schulabschluss. Des Weiteren können bereits im Vorfeld Kontakte sowohl zu Studierenden als auch zu Professorinnen und Professoren an der Hochschule geknüpft und Erfahrungen im realen Studienbetrieb gesammelt werden. Die Leistungen, die hierbei zusammen mit „echten“ Studierenden erbracht werden, werden später beim TBW-Studienbeginn angerechnet und so die Studiendauer verkürzt.

Grundsätzlich ist es allen Schülerinnen und Schülern, die sich in der Oberstufe befinden, möglich, an den Veranstaltungen des Frühstudiums teilzunehmen.

Derzeit besteht der Pool an wählbaren Fächern aus drei Veranstaltungen:

  1. „Innovationsmanagement“
  2. „Automatisierung technischer Prozesse“
  3. Labor „Programmierung von Speicherprogrammierbaren Steuerungen“

Die Veranstaltungen werden regulär gemeinsam mit immatrikulierten Studierenden besucht, sodass die Frühstudierenden das echte Hochschulleben kennenlernen.

Für das Frühstudium entstehen keine Kosten und – egal, wie erfolgreich es verläuft – keinerlei Nachteile für das spätere Studium.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.hs-kl.de/tbw-fruehstudium .