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Studiengang

Leder- und Textiltechnik, Bachelor of Engineering

Leder- und Textiltechnik - Ein deutschlandweit einzigartiger Studiengang!

Die Studienschwerpunkte „Textiltechnik“ und „Lederverarbeitung und Schuhtechnik“ haben eine langjährige Tradition an der Hochschule Kaiserslautern, mit dem Alleinstellungsmerkmal, dass ein Ingenieur-Titel im Bereich Leder-und Schuhtechnik deutschlandweit nur am Campus Pirmasens der Hochschule Kaiserslautern erworben werden kann.

Durch die Kombination der beiden Schwerpunkte „Textiltechnik“ und „Lederverarbeitung und Schuhtechnik“ hat die Hochschule sich den geänderten Anforderungen des Marktes gestellt (z.B. bestehen Sneakers und Freizeitschuhe aus gestrickten Leistungsfasern und in verschiedenen Bereichen, wie z.B. in der Bekleidungs- und Automobilindustrie werden Textilien mit Leder kombiniert) und bietet den Studierenden fundierte Kenntnisse entlang der Wertschöpfungskette der Textil und Schuh-/Lederindustrie. Die Synergieeffekte aus dem Zusammenschluss der beiden Bereiche fördert die Entwicklung neuartiger und innovativer Produktideen und bildet Experten mit fächerübergreifenden Kompetenzen, unter anderem im Bereich der Materialwissenschaften, der Herstellungs- und Produktionsprozesse sowie des Qualitätsmanagements aus.

 

Das Studium

Kleine Gruppen, familiäre Atmosphäre und eine praxisnahe Ausbildung. So kann man sich das Studium im Studiengang Leder-, Schuh- und Textiltechnik vorstellen. Als Abschlussbezeichnung dürfen die Studierenden den akademischen Titel „Bachelor of Engineering“ führen und die Berufsbezeichnung Ingenieur/in verwenden.

Bereits bei der Einschreibung wählen die Studierenden einen der beiden Schwerpunkte im Studiengang. Ein Wechsel des Schwerpunktes ist jedoch bis zum Ende des vierten Semesters möglich.

Zu Beginn des Studiums, in den ersten beiden Studiensemestern, werden die Studierenden beider Fachrichtungen in grundlegende naturwissenschaftliche und fachspezifischen Fächern gemeinsam unterrichtet. Dementsprechend lernen Studierende beider Fachrichtungen die Grundlagen des jeweils anderen Studienschwerpunktes. Die darauffolgenden Semester sind jeweils stärker auf den gewählten Schwerpunkt ausgerichtet, wobei übergreifende Module weiterhin gemeinsam unterrichtet werden.

Die kleinen, überschaubaren Gruppengrößen in den Modulen ermöglicht es den Studierenden, ihr theoretisches Fachwissen in gut ausgestatteten Laboren direkt in der Praxis anzuwenden. Insbesondere zum Ende des Studiums kann bei der Themenwahl der Projektarbeit auf persönliche Interessen eingegangen werden.

Durch die entsprechende Wahl von Wahlpflichtmodulen kann das Studium individuell an die eigenen Interessen angepasst werden. Hierfür wird eine große Anzahl sowohl an fachspezifischen als auch an fachübergreifenden Wahlmodulen angeboten.

Ein weiterer Pluspunkt ist die regionale Verzahnung vieler Unternehmen der Textil- und Schuhindustrie. Durch die Zusammenarbeit mit den in der Region angesiedelten Industrieunternehmen und dem regelmäßigen Austausch, unter anderem in Form von Exkursionen, entsteht ein großes Netzwerk. Dieses ermöglicht es den Studierenden gemäß Ihren Vorlieben das perfekte Unternehmen für die Praxisphase zu gewinnen. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, in überregional und in weltweit führenden Unternehmen, sowohl im In- als auch im Ausland, diese Praxiserfahrung zu sammeln.

Wenn Sie Fragen zum Studium, den Inhalten oder allgemein zum Studienalltag haben, zögern Sie nicht und wenden Sie sich an den jeweiligen Ansprechpartner.

Meist ist auch der Besuch direkt vor Ort, bei einer Probevorlesung, oder im Austausch mit Studierenden kein Problem und hilft Fragen direkt zu klären.

 

Berufliche Perspektiven

Den Absolventinnen und Absolventen bieten sich vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Sowohl in den klassischen Bereichen der Textilindustrie und in Schuhunternehmen als auch in weiteren artverwandten Branchen der Chemie-, Luftfahrt- oder der Automobilindustrie. Aufgrund des breiten Grundlagenwissens und der praxisnahen Ausbildung streben viele Absolvent/innen Positionen im Qualitätsmanagement, der technischen Produktentwicklung oder der Materialentwicklung an, oder finden ihren Platz im Bereich der Forschung und Entwicklung.

Innovative Produkte werden sowohl in der in der Textil-, Schuh- und Lederbranche als auch in der Automobil- und Luftfahrtindustrie benötigt. Als Beispiel sind hier Funktionskleidung, Sportschuhe, Sportgeräte oder die Innenausstattung im Automobilbereich und Flugzeugbau zu nennen.

Neben fundierten Fachkenntnisse erwerben die Studierenden im Laufe dieses Studiums sozialen Kompetenzen, die sie bereits während der Praxisphase in einem Unternehmen mit einbringen. Oftmals ergeben sich hieraus bereits spätere Anstellungsverhältnisse. Sowohl regionale als auch überregionale Unternehmen sind ständig auf der Suche nach qualifiziertem Fachpersonal. Die Berufsaussichten sind aufgrund der Spezialisierung während des Studiums und der praxisnahen Ausbildung während des Studiums exzellent.

Nach meinem Abschluss als Textilingenieurin in Pirmasens wurde ich für ein Masterstudium in „The Swedish School of Textiles“ an der „University of Borås“ in Schweden zugelassen. Die sehr gute praktische Ausbildung in Pirmasens war für mich ein deutlicher Vorteil und ich stehe meinen Kommilitonen im nationalen und internationalen Vergleich in nichts nach.

Sabrina Kopf , Absolventin

Die Anwendungsgebiete der Textiltechnik sind überaus vielfältig und so hat man auch an der Hochschule viele Möglichkeiten, sein Spezialgebiet zu finden.

Fabienne Jenewein, Absolventin