Starke Präsenz der Hochschule Kaiserslautern beim 14. International Fatigue Congress in Funchal

Mit sieben Fachbeiträgen zählte das Fachgebiet Werkstoffkunde und Werkstoffprüfung (WWHK) der Hochschule Kaiserslautern zu den am umfangreichsten vertretenen Forschungsgruppen beim 14. International Fatigue Congress (IFC14). Der weltweit führende Kongress zur Ermüdungsforschung fand vom 28. Juni bis 3. Juli 2026 im portugiesischen Funchal auf Madeira statt.

Der International Fatigue Congress (IFC) ist die international bedeutendste Tagung auf dem Gebiet der Ermüdung metallischer und nichtmetallischer Werkstoffe. Er bringt in mehrjährigem Rhythmus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Vertreterinnen und Vertreter aus der Industrie zusammen, um aktuelle Entwicklungen in der Lebensdauervorhersage, der Werkstoffcharakterisierung und der Schadensanalyse zu diskutieren. Ausgerichtet wurde die 14. Tagungsveranstaltung vom Instituto Superior Técnico (Lissabon) im Pestana Casino Park Hotel in Funchal ausgerichtet.

Sieben Beiträge aus Kaiserslautern

Mit insgesamt sieben Vorträgen war das Fachgebiet Werkstoffkunde und Werkstoffprüfung der Hochschule Kaiserslautern (WWHK) in Funchal außergewöhnlich präsent und gehörte damit zu den am stärksten vertretenen Forschungsgruppen der gesamten Konferenz. Die Beiträge deckten ein breites thematisches Spektrum der Ermüdungsforschung ab – von beschleunigten, energiebasierten Verfahren zur Lebensdauervorhersage über zerstörungsfreie Prüfmethoden bis hin zu mikrostrukturbezogenen Schädigungsmechanismen in Stählen und Kupfer.

Diese thematische Bandbreite spiegelt die Forschungsschwerpunkte des Fachgebiets wider, das sich mit der Werkstoffcharakterisierung, der Schadensanalyse und der Entwicklung moderner, teils KI-gestützter Methoden zur Lebensdauerbewertung metallischer Werkstoffe befasst.

Ein starkes Team

Vor Ort in Funchal vertreten waren Fabian Weber, Janina Koziol sowie Jonas Ziman, Aline Wagner und Jan-Erik Nebel sowie Peter Starke. Darüber hinaus war das Fachgebiet an weiteren Arbeiten beteiligt, die in enger Zusammenarbeit mit Partnerinnen und Partnern aus Wissenschaft und Industrie entstanden.

„Die Teilnahme hat sich in jeder Hinsicht gelohnt“, so das Fazit des WWHK. „Mit sieben Beiträgen zu zentralen Fragen der Ermüdungsforschung waren wir sehr sichtbar – und gehörten zu den am umfangreichsten vertretenen Forschungsgruppen der Veranstaltung. Darauf sind wir stolz.“

Wissenschaftlicher Austausch und neue Impulse

Neben den fachlichen Inhalten stand der persönliche Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus Wissenschaft und Industrie im Mittelpunkt. In den intensiven Kongresstagen wurden neue Kontakte geknüpft, bestehende Kooperationen vertieft und zahlreiche Ideen für zukünftige Projekte angestoßen. Ausdrücklicher Dank gilt dem Organisationsteam der IFC14: Die Tagung war hervorragend strukturiert, inhaltlich hochkarätig und bot ideale Rahmenbedingungen für wissenschaftlichen Dialog und Vernetzung.

Die zahlreichen neuen Impulse aus Funchal werden nun in die weitere Forschungsarbeit des WWHK einfließen.