11. Lautrer Solar Power Competition 2026

Solarauto-Rennen

Auch 2026 konnten wieder Gruppen von Schülerinnen und Schülern aus ganz Rheinland-Pfalz und den angrenzenden Bundesländern mit innovativen Konzepten rund um das Thema Solarenergie um vom VDE gestiftete Preise wetteifern.

Der diesjährige Wettbewerb war wieder ein Autorennen mit Endausscheid kurz vor den Sommerferien.

Am Wettbewerbstag, des 11. Lautrer Solar Power Competition, der aufgrund unklarer Bewölkungsvorhersagen auf Donnerstag, 18. Juni 2026 verschoben werden musste, traten 17 Teams aus 21 regionalen Schulen mit Begeisterung an und haben ihre innovativen Solar-Renner präsentiert. 

 

Bericht zum Wettbewerb 2026 mit den Siegern 

Infos zum Wettbewerb 2026

Sieger im Wettbewerb 2025

 

11. Lautrer Solar Power Competition

Die Sieger-Teams sind gekürt

Wer baut den schnellsten solarbetriebenen Renner war die Frage bei der 11. Lautrer Solar Power Competition, veranstaltet von der Hochschule Kaiserslautern. Am 18. Juni wurden beim Finaltag am Campus Kaiserslautern die Sieger-Teams gekürt.

Zum Wettbewerb, der sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 11 aller Gymnasien, Realschulen, Gesamtschulen und Berufsbildenden Schulen richtet, waren ursprünglich 38 Teams aus 17 Schulen der drei Studienorte Kaiserslautern, Pirmasens und Zweibrücken der Hochschule sowie weiterer Orte der Region zum Endausscheid angemeldet. Das Teilnehmerfeld schrumpfte deshalb ein wenig, da der Finaltag wegen der Wetterverhältnisse um zwei Tage verschoben werden musste und nicht alle Schulen den Ersatztermin wahrnehmen konnten. Letztlich traten noch 21 Teams am Donnerstag bei nunmehr strahlendem Sonnenschein an der Hochschule an.

Vor allem schnell sollten die Renner sein und die Sonnenenergie, die vom nahezu wolkenlosen Himmel schien, voll ausnutzen. Aber auch mit schattigen Streckenabschnitten galt es für die solarbetriebenen Vehikel in einem zweiten Rennen klarzukommen. Und schließlich gab es noch eine dritte Kategorie, in der die jungen Konstrukteurinnen und Konstrukteure einen Preis erringen konnten. Hier stand im Vordergrund, welches Team das kreativste Konzept hatte, auch wenn es möglicherweise nicht zum Geschwindigkeits-Sieg führen sollte.

Neben Schulen aus Zweibrücken, Pirmasens und Kaiserslautern waren auch Bildungseinrichtungen aus Worms, Mannheim und Weinheim, Landau, Wörth und sogar aus Lahnstein in Hessen dem Aufruf des Fachbereichs Angewandte Ingenieurwissenschaften der Hochschule Kaiserslautern gefolgt und hatten sich zum Wettbewerb angemeldet. In spannenden Dreier-Rennen auf der zehn Meter langen Teststrecke kam es zu heißen Kopf-an-Kopf-Duellen und großartigen Aufholjagden. Aber es gab auch Fahrzeuge, die im verschatteten Bereich ihre Schwierigkeiten hatten, während wiederum andere vor allem mit dem Problem „Reibung“ kämpften.

Prof. Dr. Matthias Hampel, Leiter des Studiengangs „Energie-Ingenieurwesen“, der den Wettbewerb ins Leben gerufen hat, zeigte sich beeindruckt von der hohen Qualität der Gefährte und dem Ideenreichtum, mit dem die jungen Konstrukteurinnen und Konstrukteure zu Werke gingen. Konstruktionen mit deutlichem Anteil aus 3D-Druckern waren schon fast Standard. Die meisten Teams setzten dabei auf Gewichtsminimierung bei gleichzeitiger Robustheit.

Den Sieg im Geschwindigkeits-Rennen holte sich am Ende das Team „SunDriveSquad“ mit Mika Massar, Phil Singer, Halldór Hög, Till Arnold von der 7.Klasse des Leibniz-Gymnasium in Pirmasens. Die Jungs gewannen mit Abstand das hindernisfreie „Free Flow Race“ und hätten auch beim Schattenwurf-Rennen gesiegt. Da gemäß Regularien pro Team nur ein Preis zugelassen ist, ging der Siegerpreis im „Shadow Race“ an das Team vom Johannes-Gymnasium Lahnstein mit Titus von Deringer und Simon Croonenberg.

Schwieriger fiel die Auswahl des Sieger-Teams bei der Kategorie „Innovation und Kreativität“. Manche Solarrenner, die grundsätzlich dafür infrage gekommen wären, waren allerdings leider auf der Rennstrecke liegen geblieben. Die Funktionalität, d.h. die Fähigkeit des Renners, die Strecke auch gänzlich zu bewältigen, war für die Ingenieure der Hochschule dann doch ein wichtiges Entscheidungskriterium. Deshalb kam beispielsweise ein zwar wunderschön gestalteter, aber dann doch etwas flügellahmer „Flamingo“ nicht in die Wertung. Schlussendlich siegte in dieser Kategorie das Team „Phoenix“ vom Helmholtz-Gymnasium Zweibücken mit Felix Schweigmann und Cedrik Robatsch, das nicht nur einen sehr effizienten Renner präsentierte, sondern gleich nebenbei auch noch eine professionelle Homepage dafür entwarf.

Die stattlichen Preisgelder für die drei Siegerteams wurden vom Verband der Elektrotechnik und Elektronik (VDE) gestiftet. Gefördert wurde der Wettbewerb durch das Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz.

Nach den für alle Beteiligten wiederum sehr positiven Eindrücken wird die Lautrer Solar Power Competition sehr voraussichtlich im nächsten Jahr in die dann 12. Runde gehen. Infos hierzu ab Dezember unter www.hs-kl.de/lspc

Darüber hinaus können sich die Siegerteams der Kategorien „Free Flow Race“ und „Shadow Race“ über eine ganz besondere Auszeichnung freuen: Sie wurden zur Teilnahme am Bundeswettbewerb solarmobil-deutschland.de eingeladen.

Die bisherigen Wettbewerbe

1. LSPC – Bau eines solarthermischen Kraftwerks
2. LSPC – Simulationsspiel einer Transformation des Energiesystems
3. LSPC – Energiespeicher
4. LSPC – Solare Meerwasserdestillation
5. LSPC – Solares Kühlen
6. LSPC – Simulationsspiel KEEP COOL
7.  LSPC – Elektromobilität angetrieben durch Solarstrom
8. LSPC – Solarboot-Rennen 
9. LSPC – Solarautorennen 
10. LSPC – Solarboot-Rennen 

Hintergrund

Der Wettbewerb Lautrer Solar Power Competition wurde von der Hochschule Kaiserslautern initiiert. Er verfolgt das Ziel, Jugendliche für naturwissenschaftlich-technische Fragestellungen zu begeistern und so für eine Ausbildung oder ein Studium in diesem Bereich zu gewinnen.

Unser diesjähriger Wettbewerb ist zum dritten Mal ein Autorennen. Wie in vielen vergleichbaren Wettbewerben soll Erfindungsreichtum hier zu schnellen und phantasievollen Solarflitzern führen, die nur durch Sonnenkraft angetrieben werden.

Aufgabe

Jedes Team baut innerhalb von gut zwei Monaten ein kleines Solarauto. Dabei soll die dafür notwendige Energie von der Sonne stammen (und keine Energiespeicher benutzt werden). Am Wettbewerbstag treffen sich alle Teams an der Hochschule. Wie im Bundeswettbewerb Solarmobil Deutschland soll jedes Team ein rein solar-betriebenes Fahrzeug bauen, das eine 10m lange gerade Strecke (eventuell mit Schikane) bewältigen muss. Die genauen Bedingungen und Erläuterungen sind in den Teilnahmebedingungen auf unserer Homepage nachzulesen.

Wer kann mitmachen?

Der Wettbewerb Lautrer Solar Power Competition richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 7-11 der Gymnasien, Gesamt-, Real- und Berufsbildenden Schulen der Region. Die Schulen sind eingeladen, sich mit einem oder mehreren Teams am Wettbewerb zu beteiligen.

Die Teams bestehen aus mindestens zwei Schülerinnen und Schülern sowie einer Teamleitung aus ein oder zwei betreuenden Lehrkräften. Ein Team kann z.B. eine AG oder ein Kurs sein aber auch eine Gruppe von Jugendlichen verschiedener Jahrgänge, die sich nur für diesen Wettbewerb zusammenfindet. Pro Schule dürfen mehrere Teams antreten. Die Teams und seine Teamleitung sind von der Schulleitung klar zu bestimmen. Voraussetzung für die Teilnahme ist die rechtzeitige Anmeldung auf unserer Homepage.

Preise

Die gebauten Solar-Autos werden am Wettbewerbstag in drei verschiedenen Wettbewerbs-Kategorien bewertet. Ein Renner kann nur in einer Kategorie gewinnen.

 

Free Flow

Der Renner, der im Ausscheidungsrennen die einfache Teststrecke gewinnt, erhält:

Preisgeld 350,00 €

 

Shadow Race

Der Renner, der im Ausscheidungsrennen die Test- strecke mit Schikane gewinnt, erhält:

Preisgeld 350,00 €

 

Innovation und Kreativität

Hier werden Innovation und besondere technische und physikalische Raffinesse bewertet, aber auch kreatives Design und künstlerische Ausgestaltung berücksichtigt.

Preisgeld 200,00 €

 

Ein Auto kann nur in einer Kategorie gewinnen.

Die Geldpreise werden vom Verband der Elektrotechnik und Elektronik (VDE) gespendet und gehen an die jeweiligen Schulen. Sie können dort beliebig verwendet werden. Es besteht kein Anspruch auf die Preise.

Teilnahmebedingungen

Die Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

 

Haben Sie noch Fragen oder Anregungen? Dann sprechen Sie uns an

Studiengangsleitung: "Energie-Ingenieurwesen, Bachelor" "Energie-Ingenieurwesen - dual, Bachelor" "Mechatronik - ausbildungsintegriert, Bachelor" "Mechatronik, Bachelor" "Mechatronik - dual, Bachelor"

Leitung Referat Student Life Cycle