
Studium ohne Abitur auf Rekordniveau – Hochschule Kaiserslautern gehört zu den gefragtesten Adressen in RLP
Immer mehr beruflich Qualifizierte entscheiden sich erfolgreich für ein Studium ohne (Fach-) Abitur. Auch die Hochschule Kaiserslautern bietet dafür beste Voraussetzungen und zählt daher zu den drei nachgefragtesten Hochschulen bei Studienanfänger*innen ohne Abitur in Rheinland-Pfalz.
Wie aktuelle Auswertungen des CHE Centrum für Hochschulentwicklung zeigen, wurde im Jahr 2024 erstmals die Marke von 10.000 Hochschulabsolvent*innen ohne Abitur überschritten. Seit Einführung dieses Bildungswegs haben bereits 104.941 Menschen einen Bachelor- oder Masterabschluss auf dem beruflichen Weg erworben – so auch an der Hochschule Kaiserslautern.
„Der Erfolg des Studiums ohne Abitur zeigt, wie wichtig flexible Bildungswege sind. Berufliche Erfahrung ist eine wertvolle Grundlage für ein erfolgreiches Studium – gerade an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften“, betont Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Schmidt, Präsident der Hochschule Kaiserslautern. „Wir sehen es als unsere Aufgabe, diesen Studierenden optimale Rahmenbedingungen zu bieten und sie auf ihrem Weg in eine akademische Karriere bestmöglich zu unterstützen.“
Das Studium ohne Abitur hat sich in Deutschland als fester Bestandteil eines durchlässigen Hochschulsystems etabliert: An über 90 Prozent der Hochschulen in Deutschland sind beruflich qualifizierte Studierende eingeschrieben. Besonders stark vertreten sind beruflich Qualifizierte in den Bundesländern Bremen, Thüringen und Hamburg. Rheinland-Pfalz hat sich im bundesweiten Vergleich inzwischen auf Platz vier vorgearbeitet.
Der Begriff „Studium ohne Abitur“ umfasst akademische Bildungswege, die ohne allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife aufgenommen werden. Stattdessen erfolgt der Hochschulzugang über berufliche Qualifikationen, etwa durch eine abgeschlossene Berufsausbildung, eine Aufstiegsfortbildung (z. B. Meister*in oder Fachwirt*in) oder eine bestandene Eignungsprüfung. Damit eröffnet dieser Bildungsweg insbesondere berufserfahrenen Menschen neue Karriereperspektiven und stärkt zugleich die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung.
Die starke Nachfrage nach praxisorientierten Studienformaten spricht dabei für sich: Aktuell sind 71,2 Prozent der Studienanfänger*innen ohne Abitur an Fachhochschulen beziehungsweise Hochschulen für angewandte Wissenschaften eingeschrieben. Diese enge Verzahnung von Theorie und Praxis kommt den Bedürfnissen beruflich Qualifizierter besonders entgegen, da sie vorhandene Berufserfahrung gezielt einbinden und weiterentwickeln können. Damit bleiben diese Institutionen – wie die Hochschule Kaiserslautern – besonders attraktiv für Menschen mit beruflicher Qualifikation.
Die aktuellen Zahlen verdeutlichen: Der Weg vom Beruf ins Studium ist längst etabliert – und die Hochschule Kaiserslautern gehört zu den wichtigen Adressen, die diesen Bildungsaufstieg aktiv unterstützen.