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Studiengang

Master of Arts in Betriebswirtschaft

Während seiner Arbeit als Innenrevisor hat sich David K. (26) für ein BWL-Studium entschieden. In seinem Erfahrungsbericht gibt er interessante und spannende Einblicke über seine Karriere und sein Studium, durch das er zum Geschäftsführer wurde.

Lieber Daniel, warum hast du dich für den Master Studiengang Betriebswirtschaft entschieden?

„Neben meiner beruflichen Tätigkeit wollte ich mich aus rein persönlichem Interesse mit einem Master weiterqualifizieren. In verschiedenen Telefonaten wurde ich dann auf den berufsbegleitenden Master - Studiengang der Betriebswirtschaft aufmerksam gemacht. Da die Modulbeschreibungen für mich ebenfalls sehr interessant waren, habe ich ihn belegt.“

Gerade im Bereich BWL gibt es deutschlandweit viele Universitäten und Hochschulen. Warum hast du dich für ein Studium an der Hochschule Kaiserslautern entschieden?

Ich habe mich gezielt für die Hochschule Kaiserslautern entschieden, da ich zu der Zeit in Kaiserslautern gewohnt habe und die Hochschule dort einen sehr guten Ruf genießt. Hinzu kommt, dass es für mich aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit nicht möglich gewesen wäre, ein „normales“ Studium zu belegen, da sich die Vorlesungszeiten überwiegend mit meinen Arbeitszeiten überschnitten hätten.

Du bist als Controller und Geschäftsführer tätig, inwiefern hast du beruflich von diesem Studium profitiert?

Während dem Studium habe ich von der Innenrevision des Bezirksverbandes zum Fachbereich Finanzen der Stadt Neustadt gewechselt und dort im Wesentlichen die Bereiche Beteiligungsmanagement und Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen übernommen.

Unter anderem durch mein Masterstudium an der HS KL hat sich mir im Lauf des Jahres 2018 die Möglichkeit geboten die kaufmännische Geschäftsführung der Tourist, Kongress und Saalbau GmbH Neustadt an der Weinstraße zu übernehmen, welche ich im Juli 2018 übernommen habe.

Was hast du in deinem Studium als gut empfunden und ebenso, was ist nicht gut gelaufen, kannst du uns Verbesserungsvorschläge geben?

Besonders gut war der modulare Aufbau. Dadurch war es möglich sich gezielt auf ein Fach zu konzentrieren. Was nicht gut war? Ich denke in jedem Studium gibt es Module die schwieriger sind oder Zeiten die viel Ausdauer erfordern. Meines Erachtens nach ist das aber auch notwendig, um zu reifen und am Ende des Studiums stolz auf das Erreichte sein zu können.  Ansonsten wäre der Master auch nichts wert.

Würdest du den Master- Studiengang Betriebswirtschaft an der Hochschule Kaiserslautern weiterempfehlen und würdest du dich wieder für die Hochschule Kaiserslautern entscheiden?

Ja.

Thema Schwerpunkte: wie konnten die gesetzt werden:

Die Möglichkeiten Schwerpunkte zu setzen bestand vor allem in den Seminar- und Projektarbeiten und natürlich der Masterthesis. Diese habe ich nach persönlichen Interessen und vor allem unter dem Gesichtspunkt „was bringt mich beruflich weiter?“ gesetzt.

Thema Abschlussarbeit: Wie bist du auf dein Thema für die Abschlussarbeit aufmerksam geworden?

Neben meiner Tätigkeit als Geschäftsführer werde ich ab diesem Jahr ein Controlling bei der Stadtverwaltung Neustadt einführen. Mit dem Thema „Controlling in der öffentlichen Verwaltung am Beispiel kreisfreier Städte“ konnte ich mich beruflich und privat mit dem gleichen Thema beschäftigen und wesentliche Synergien erzeugen.

Für die Stadt war es beispielsweise von Vorteil, dass ich mich ein halbes Jahr lang privat intensiv mit einem beruflichen Thema beschäftigt habe.

Die Synergie für mich lag darin, dass ich für meine empirische Umfrage unter allen kreisfreien Städten Deutschlands die Städte während der Arbeitszeit kontaktieren und dadurch auf Augenhöhe mit den Kollegen des Controllings auftreten konnte. Insbesondere bei großen Stadtverwaltungen wie München, Köln, Frankfurt oder Düsseldorf war das von Vorteil, da diese häufig Anfragen für Umfragen erhalten und nach eigener Angabe nur selten bis gar nicht beantworten. Meine Rücklaufquote lag dadurch bei fast 90 %.

Das klingt aufregend! Und was war für dich die größte Hürde in Studium?

Durch die Entscheidung für das Studium fällt ein Großteil der Freizeit weg. Sei es durch das Selbststudium nach der Arbeit oder die Vorlesungen an den Wochenenden. Insbesondere samstagmorgens wäre zumindest ich auch manchmal lieber mit den Nachtschwärmern auf dem Heimweg gewesen anstatt auf dem Weg zur Hochschule.

Und unsere letzte Frage: Wenn jemand den gleichen Karriereweg wie du einschlagen möchte – was empfiehlst du ihm/ihr?

Wenn ihr euch für das Studium entscheidet, tut es bewusst und legt euch schon zuvor eine gute Antwort zurecht, auf die sich sicher irgendwann stellende Frage: „warum tue ich mir das eigentlich an?“

Den Satz habe ich gelöscht, weil es keinen Sinn macht Schwierigkeiten zu erwähnen, die es nicht gab. Das ist mir beim letzten Mal wohl durchgerutscht.