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Die deutsche Industrie hat einen langfristigen Bedarf an interdisziplinär ausgebildeten Absolvent*innen, die sowohl ökonomische als auch technische Aspekte bei ihren Entscheidungen berücksichtigen. Der Studiengang "Technische Betriebswirtschaft" bietet eine an Wissenschaft und Praxis orientierte Ausbildung, die dieser Entwicklung Rechnung trägt und das prozessorientierte und vernetzte Denken in den Mittelpunkt stellt. Das Gesamtziel des Studiums ist deshalb neben der Vermittlung von Fachwissen in Technik und Wirtschaft auch der Kompetenzaufbau im Bereich der Methoden zur Problemlösung in den interdisziplinären Gebieten. Begleitend dazu werden berufsqualifizierende Kompetenzen (z. B. in Projektmanagement, Problemlösungstechniken und Sprachen) vermittelt und hierauf basierende überfachliche Kompetenzen entwickelt. Ziel ist es, jedem Problem einen ganzheitlichen Lösungsansatz gegenüberstellen zu können.
Die Absolvent*innen stellen das Bindeglied zwischen Technik und Wirtschaft dar und haben somit Zugang zu Führungspositionen sowohl im technischen als auch im kaufmännischen Bereich von Industrie und Handel. Hervorzuheben ist die besondere Eignung im Bereich der neuen Technologien, bei denen u.a. die Themen Innovations- und Technologiemanagement, Patentrecht, Digitale Logistik und Zukunftstechnologien bearbeitet werden können. Der Studiengang Technisches Management - Technische Betriebswirtschaft richtet sich konsequent auf das Management von neuen Technologien aus.

Die Gestaltung der Lehrinhalte und Kompetenzziele im Studiengang "Technische Betriebswirtschaft" leitet sich aus dem Ziel ab, die Absolvent*innen für betriebswirtschaftliche Führungsaufgaben im Rahmen des technischen und kaufmännischen Bereichs auszubilden.
Absolvent*innen des Studiengangs "Technische Betriebswirtschaft" verfügen über die folgenden Qualifikationen und Kompetenzen:

  • die Fähigkeit, Geschäftsprozesse übergreifend zu durchdenken und zu handeln,
  • als Generalisten alle wesentlichen Wechselwirkungen (Dependenzen und Interdependenzen) in überschaubaren Betriebsgrößen zu überblicken und bei Entscheidungen auf mittlerer und höherer Managementebene zu berücksichtigen,
  • flexible Einsatzfähigkeit in den klassischen kaufmännischen und technischen Feldern des Managements,
  • sie sind auf die Übernahme von Führungsaufgaben vorbereitet und besitzen die Fähigkeit zu zivilgesellschaftlichem Engagement,
  • Methoden- und Sozialkompetenz für breit zugeschnittene Ressorts,
  • vertieftes Fachwissen, das zu Entscheidungen befähigt, die in ihrer Reichweite und Komplexität über Einzelfallentscheidungen hinausgehen und strategische Ziele berücksichtigen,
  • sowohl Sensibilität für die konzeptionell-analytischen Belange des strategischen Managements als auch die Fähigkeit zu einer operativen hands-on-Arbeitsweise im Sinne der Opertional Excellence,
  • neben sehr guten und breit gestreuten Fachkenntnissen eine unternehmerische Denk- und Handlungsweise,
  • Gespür für interkulturelle, gesellschaftliche und ethische Dimensionen von Führungsaufgaben im internationalen Zusammenhang, 
  • Arbeits- und Zeittechniken sowie ein ausgeprägtes Kommunikationsvermögen (schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit, Präsentation, Moderation)
  • Innovationswille, -fähigheit und -kraft sowie die Fähigkeit zur erfolgreichen Bewältigung des industriellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandels, der sich aus den aktuellen Entwicklungen und Megatrends (z. B. Digitalisierung, Globalisierung, Individualisierung) ergibt.