Karriereziel: FH Professorin, das Programm M4P

Das Programm Mentoring for Professorship (M4P) zielt darauf ab, promovierte Frauen auf ihrem Weg hin zu einer Professur an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften / Fachhochschule zu fördern und zu unterstützen.

Durch Informations- und Qualifizierungsangebote haben die Teilnehmerinnen die Möglichkeit ihre individuelle Karriereplanung sowie Kompetenzen auszubauen. Sie können zudem ihr Netzwerk erweitern und im Austausch mit anderen ihr Profil und ihre Zielvision schärfen. Dies wird vor allem durch das Konzept des Peer Mentorings in kleinen Peer Groups gewährleistet.
Begleitet und beraten werden die Teilnehmerinnen während der Programmlaufzeit von einem Jahr von einer Projektkoordination. Das Programm ist kostenfrei.

Wann:  Oktober 2022 bis Oktober 2023
Wo:    Online über eine virtuelle Plattform

Weitere Infos finden Sie hier
Flyer zum Programm

AG zum Thema muslimische Frauen an deutschen Hochschulen

Als Resultat des Workshops bei der letzten bukof-Jahrestagung zur Situation muslimischer Frauen an deutschen Hochschulen  ist die Idee entstanden, eine AG zum Thema zu gründen.

Erstes Online-AG-Treffen am 17.5.2022 von 17-19 Uhr

Wer kann mitmachen?
Muslimas sind auch in der Gleichstellungsarbeit an Hochschulen unterrepräsentiert. Deshalb laden wir bewusst nicht nur Gleichstellungs­akteur*in­nen ein. Willkommen sind Mitglieder der bukof und alle, die das Thema angeht – muslimische Studentinnen, Akademikerinnen mit und ohne Beschäftigungsverhältnisse an Hochschulen, Professorinnen, Mitarbeiterinnen aus Hochschulverwaltungen.
Vorherige Anmeldung bitte unter referatgd(at)hs-heilbronn(dot)de.

Weitere Informationen und das Einladungsschreiben finden Sie hier:

Leitfaden zur Nutzung einer genderinklusiven und -gerechten Sprache an der Hochschule Kaiserslautern

Die Hochschule Kaiserslautern hat in ihrem Leitbild und in ihrer Vision die Grundwerte der Vielfalt und Chancengleichheit verankert und sie legt Wert auf eine gendergerechte Ansprache.  Unter gendergerecht oder genderinklusiv wird hier verstanden, dass alle Menschen gleichberechtigt angesprochen werden, ganz gleich welchem Geschlecht sie sich zugehörig fühlen.

Dieser Leitfaden ist als Empfehlung für gendersensibles Formulieren zu verstehen und soll Unterstützung bieten, mit den sprachlichen Herausforderungen solcher Formulierungen umzugehen.

Warum müssen Frauen gefördert werden?

Hier drei von vielen Gründen:

  1. Seit Frauen begonnen haben erwerbstätig zu werden, steigen die Bruttoinlandsprodukte der Länder weltweit. http://www.strategyand.pwc.com

  2. Der Anteil von Frauen in Teilzeit ist in RLP sehr viel höher als der ihrer männlichen Kollegen. Dies hemmt die Karrieremöglichkeit der betroffenen Frauen. (Infomaterial zur Novellierung LGG)

  3. Leider variiert der Anteil von Frauen und Männern in den einzelnen Berufsgruppen sehr stark. Je qualifizierter die Arbeitsaufgabe ist, je mehr Verantwortung und je mehr Führungsaufgaben anstehen, desto geringer wird der Anteil an Frauen in RLP. (Statistisches Bundesamt)

Entwicklung von Frauen und Männern vom Studium bis zur Professur

Wenn Frauen erwartungsgemäß in höher qualifizierten Berufen arbeiten, wird sich die wirtschaftliche Situation der Länder weiter verbessern, in Deutschland um 4%. http://www.strategyand.pwc.com/

Frauen in Vollzeitstellen haben mehr Karrieremöglichkeiten. Infolgedessen sind sie auch höher motiviert. Die Motivation zu steigern ist nur möglich, wenn Frauen Chancengleichheit geboten wird. Sie müssen ohne Einschränkungen lernen, arbeiten und forschen können, genau wie ihre männlichen Kollegen. So kommen auch Frauen zu ihrem Traumjob.