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Game based learning

Was ist das Projektziel?

Übergeordnetes Ziel der Maßnahme ist die Weiterentwicklung von Lehrmaterialien. Operatives Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines Simulationswerkzeugs zur Kalibrierung von Spielparametern in einem Brettspiel für Lehrzwecke. Die Idee für ein solches Spiel wurde bereits 2014 von einem studentischen Projektteam dokumentiert.

Im Fachbereich ALP der Hochschule Kaiserslautern werden vor allem im Studiengang Logistics – Diagnostics and Design verstärkt Methoden des problembasierten Lehrens (PBL) eingesetzt. Das Ziel des PBL ist es, den Studierenden Vorlesungsinhalte durch das eigene Anwenden der Fähigkeiten anhand eines konkreten Problems zu vermitteln.

Erklären Sie kurz den Inhalt des Projekts.

Reine Kommunikationsspiele sind ungeeignet, um die Komplexität der wirtschaftlichen Themen abzubilden, daher wurde ein Brettspiel aufgesetzt, welches das Managen von Supply Chains trainiert. Das Konzept zum Spiel basiert auf einer stabilen Theorie zu Supply Chains nach Eliyahu Goldratt, der „Theory of Constraints“. Im Rahmen der studentischen Projektarbeit „Project Zero“ wurde 2015 die Konzeptionierung der Spielentwicklung mit der Zielvorstellung, das Supply-Chain Spiel für die Lehre aufzusetzen, bereits ausgearbeitet.

Wie konnte das Projekt den Studierenden-Erfolg erhöhen? Was sagen die Studierenden über dieses Projekt?

Das SQL-Projekt hat als Ergebnis das Simulationstool für das Brettspiel „Supply Against Limits“ hervorgebracht. Es ermöglicht den Studierenden in Teams weiter an dem Großprojekt „Logistik-Brettspiel“ zu arbeiten, da es die Grundlage für das Balancing bildet. Zusätzlich hat bereits das Projekt selbst Studierenden die Chance geboten, im Rahmen einer Projektarbeit und einer Bachelorarbeit mit wissenschaftlichen Mitarbeitern und Professoren am Brettspiel zu arbeiten. Das hat die Lehre für die Studierenden praxisorientierter gemacht und die Studierenden haben das entstehende Brettspiel unter ihren Kommilitonen bekannt gemacht.

Das informelle Feedback der Studierenden dazu war positiv. Die Studierenden haben eine Arbeitsversion des Brettspiels selbst mehrmals gespielt und planen, das Brettspiel zusammen mit der Fachschaft ALP auf Spieleabenden für die Studierenden zu etablieren.