Überblick über die hochschulinternen Fördermittel

Die Förderung von Lehre und Forschung ist der Hochschule Kaiserslautern ein großes Anliegen. Um das Engagement der Mitglieder der Hochschule zu unterstützen, sind dafür unterschiedliche Fördertöpfe eingerichtet worden.

In fünf verschiedenen Förderlinien werden ca. 680.000 €/ Jahr investiert.

Fördermittel der Hochschule Kaiserslautern

Name der Mittel Datum der EinreichungVergabe- GremiumMittel/ Jahr (€)Geförderte
Budget für Forschung und InnovationEinladung erfolgt schriftlich per Email an alle Professoren Forschungsaus-schuss ca. 240.000 Alle Lehrenden
Erstausstattungsmittel 31.01 jeden Jahres Hauptausschuss 120.000 (minus die 5.000 €/ Professur, die regulär gezahlt werden) Alle neu berufenen Professoren des Jahres
Qualität in der Lehre Einladung erfolgt schriftlich per Email an alle Hochschulangehörigen (Studierenden und Mitarbeitenden) Senatsausschuss für Qualität und Lehre 120.000 Alle Hochschulange-hörigen
Studierenden-Erfolg150.000
Forschendes Lernen für LehrveranstaltungenEinladung erfolgt schriftlich per Email an alle Professoren, zweimal jährlichArbeitsgruppe Forschendes Lernen 45.000 Alle Lehrenden und Studierenden

Nähere Informationen zu den Fördertöpfen

Budget für Forschung und Innovation

Das interne Budget für Forschung und Innovation der Hochschule Kaiserslautern ist als Anschubfinanzierung für Drittmittelprojekte vorgesehen und kann ggf. auch als Überbrückung zwischen zwei Projekten eingesetzt werden. Es soll insbesondere auch neu berufenen oder bisher weniger drittmittelaktiven Kolleginnen und Kollegen den Start in die angewandte Forschung ermöglichen. Ziele sind die Stärkung der Drittmittelfähigkeit und der Drittmittelaktivität der Hochschule sowie die damit verbundene Profilierung.

Es können sowohl Personal- als auch Sachmittel beantragt werden. Jährlich stehen ca. 240.000 € zur Verfügung. Die Förderkriterien sind einem Leitfaden zu entnehmen. Die Antragsrunden werden jährlich im August hochschulintern ausgeschrieben. Der Forschungsausschuss spricht eine Empfehlung über die Priorisierung der eingegangenen Anträge aus. Anträge neuer Professorinnen und Professoren werden in besonderem Maße berücksichtigt. Ein Anspruch auf Förderung besteht nicht. Ein Jahr nach der Bewilligung ist ein Bericht über die Verwendung der Mittel und den Stand des Projektes abzugeben.

Erstaustattungsmittel

Jährlich stellt die Hochschule für diesen Fördertopf 120.000 € zur Verfügung. Hieraus erhalten neuberufene Professorinnen und Professoren sowohl ein „Startkapital“ als auch die Möglichkeit durch einen „Antrag weitere Erstausstattungsmittel“ zu akquirieren.

Als „Startkapital“ erhält jede neue Professur im Zuge der Berufung 5.000€. Diese Mittel sind unabhängig von den sonstigen Fachbereichsmitteln und sind zur Beschaffung eines Rechners, Druckers, von Büchern, Lizenzen usw. gedacht. Ein Nachweis über die Mittelverwendung gegenüber der Hochschulleitung ist notwendig.

Professorinnen und Professoren können außerdem weitere Erstausstattungsmittel beantragen. Der jeweilige Fachbereich trägt dabei 10% der Antragssumme. Die Anträge müssen bis zum 28.02. des entsprechenden Jahres per E-Mail bei der Hochschulleitung eingehen (in Kopie an die jeweilige Dekanin/ den jeweiligen Dekan). Es können ausschließlich Sachmittel und keine Personalmittel beantragt werden. Die laufenden Kosten für die Sachmittel müssen durch den Fachbereich abgedeckt werden. Der Antrag muss im Rahmen der Klausursitzung des Hauptausschusses im Frühjahr präsentiert werden.

Qualität in der Lehre und Studierenden-Erfolg

120.000 € werden zweimal jährlich von der Stabstelle für Qualität in Studium und Lehre zur Verfügung gestellt. 150.000 € werden aus dem Projekt Studierenden-Erfolg einmal im Jahr bereitgestellt. Über die Mittelvergabe entscheidet der Senat für Qualität in Studium und Lehre (SQL). Das Gremium kann also im Rahmen von zwei Vergaberunden im Jahr, einmal 120.000 € und einmal 270.000 € an die Antragsteller vergeben. Bewerben können sich alle Hochschulangehörige, die innovative Projekte im Bereich Lehre realisieren möchten. Ziel der Förderung ist es, die Lehrqualität an der Hochschule zu verbessern. Ausschlaggebend für einen positiven Bescheid ist die Erfüllung der Förderkriterien (siehe Ausschreibung).

Beantragt werden können Personal- und Sachmittel. Antragsteller sollten die von Ihnen veranschlagten Personalkosten immer vorab durch die Personalabteilung prüfen lassen.

Forschendes Lernen für Lehrveranstaltungen

Über das BMBF-geförderte Projekt „Förderung individueller Studienwege“ (FIS) in seiner 2. Förderphase können pro Semester 22.500 € an Projekte von Lehrenden und Studierenden der Hochschule Kaiserslautern vergeben werden, wobei sich die maximale Fördersumme pro Projekt auf 3000 € (i.d.R.) beläuft. Es können sowohl Sach- als auch Personalmittel für Hiwis beantragt werden. Gefördert werden Projekte, welche als Wahlpflichtveranstaltung in ein Bachelor- oder Masterstudiengang integriert sind oder zusätzlich zu den bestehenden Lehrveranstaltungen angeboten werden. Im Rahmen dieser Veranstaltungen werden die Studierenden an konkrete Forschungsfragen herangeführt. Die Projektinitiative kann auch von studentischer Seite ausgehen, im Zuge der Antragstellung ist die Absprache mit der Dozentin bzw. dem Dozenten jedoch notwendig. Im Anschluss an das Projekt muss ein Poster oder eine Publikation zu Inhalten und Ergebnissen des Projektes erstellt werden. Damit greift die Hochschule das Ziel der Sicherung und Weiterentwicklung einer qualitativ hochwertigen Hochschullehre auf.                                                                                                                                                                               

 

Ansprechpersonen

Bild von Dr. Susanne Schohl
Budget für Forschung und Innovation
Dr. Susanne Schohl
Bild von Kathrin Kilian, M.A.
Erstausstattungsmittel
Kathrin Kilian, M.A.
Bild von Dipl.-Ing. (FH) M.A. Viola Küßner
Qualität in der Lehre und Studierenden-Erfolg
Dipl.-Ing. (FH) M.A. Viola Küßner
Bild von Dr. Jessica Weyer
Forschendes Lernen für Lehrveranstaltungen
Dr. Jessica Weyer