Mechatronik

Treten Sie bitte mal auf die Bremse! Wenn Ihr Auto mit einem ABS ausgestattet ist, haben Sie es nämlich schon mit Mechatronik zu tun. Das Kunstwort Mechatronik wurde in den 70er Jahren in Japan geschaffen, um die Verschmelzung von Mechanik, Elektronik und Informationsverarbeitung zu beschreiben. Überall dort, wo mechanische Bauteile mit elektronischen Elementen wie Sensoren, Aktoren oder Mikrocontrollern ausgestattet oder verbunden werden, haben wir es mit Mechatronik zu tun. Denken Sie an die Roboter in der Autofabrik! Die Maschinen müssen sehen, fühlen, sich erinnern und bewegen können. Ohne die Entwicklung von mechatronischen Systemen würden beispielsweise ICE und TGV nicht fahren, Medizintechnik nicht den heutigen Standard haben, die KFZ-Industrie keine innovativen Produkte mehr hervorbringen, elektrische Geräte vom Staubsauger bis zur Bohrmaschine ihren Dienst versagen, Produktionsstraßen still stehen.

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Wir wollen Ihnen in unserem Bachelor-of-Engineering-Studiengang an der Hochschule Kaiserslautern alles beibringen, was Sie benötigen, um als Spezialist für das Ganze tätig zu werden. Es erwarten Sie unzählige Einsatzmöglichkeiten in der Industrie, wobei ein wesentliches Tätigkeitsfeld der Mechatronik-Ingenieurinnen und -Ingenieure die Projektleitung ist. Da Mechatroniker(innen) in Zusammenhängen und fachübergreifend denken können, sind sie Schlüsselfiguren bei der Entwicklung von innovativen und wirtschaftlich effizienten Produkten und Lösungen. Ihre Berufsaussichten sind ausgezeichnet!

Lernen Sie bei uns die „drei Sprachen“ der Mechatronik! Den Anforderungen an mechatronische Systeme entsprechend sind die Inhalte des Bachelor-Studiums stark interdisziplinär ausgerichtet. Die Vorlesungen und Labore enthalten hohe Anteile des klassischen Maschinenbaus, der Elektrotechnik und der Informatik. Beim Studieren lassen wir Sie nicht alleine, sondern unterstützen Sie durch umfangreiche Tutorenprogramme. Aufbauend auf einer soliden Basis mathematischer, natur- und ingenieurwissenschaftlicher Grundlagen werden Sie sich u. a. fundierte Kenntnisse in Antriebs-, Steuerungs- und Regelungstechnik, Mess- und Sensortechnik, Mikroprozessoren/Mikrocontrollern, Robotik, Maschinendynamik, Fluidtechnik, Komponenten mechanischer und elektronischer Systeme erarbeiten. Ergänzt wird Ihr Studium durch das Erlernen einer gehörigen Portion an Soft Skills. Am Ende des Studiums erwartet Sie ein mechatronisches Projekt, eine Praxisphase in der Industrie und Ihre Bachelorarbeit. Hier können Sie beweisen, dass Sie sich inzwischen zu einem Mechatronik-Allrounder entwickelt haben. Sie werden bei uns viel Theorie lernen, aber beständig mit intensiver Anbindung an die Praxis.

Aufbauend auf den Bachelor, Ihren ersten berufsqualifizierenden akademischen Abschluss, können Sie dann noch ein Masterstudium in Angriff nehmen. Wenn Sie schon während Ihres Studiums internationale Erfahrungen sammeln wollen, können Sie im Internationalen Programm Mechatronik ohne Zeitverlust ein Semester im Ausland studieren. Solche Zusatzqualifikationen werden nicht nur von den international aufgestellten großen Unternehmen nachgefragt, sondern stehen immer mehr auch auf dem Anforderungsprofil von kleinen und mittelständischen Unternehmen. Übrigens ... Sie können Ihr Studium auch als KOoperatives Ingenieurstu¬dium (KOI) absolvieren! Hierbei werden Sie im Rahmen eines Ausbildungsvertrages von einem kooperierenden Unternehmen zum Studium an unsere Hochschule entsandt. Dort nehmen Sie am Lehrbetrieb teil, in der vorlesungsfreien Zeit arbeiten Sie im Unternehmen. Zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie studieren mit außerordentlich hohem Praxisbezug und verdienen bereits Geld.

Wichtige Ansprechpartner im Studiengang Mechatronik

Studiengangsleiterin
Prof. Dr. rer. nat. Susanne Kuen-Schnäbele
Dekanat
Andrea Krahl
Dekanatsassistentin
Marie Kindopp, Dipl.-Kffr.
Prüfungsamt
Stefanie Sander