FAQ

1. Wie läuft denn das Studium ab? Wie kann ich mir das Fernstudium vorstellen?
Jedes Studienjahr beginnt im September mit einer Präsenzwoche, bei der alle Studierenden an der Hochschule sind. Jedes weitere Modul startet mit einem Präsenztag (in der Regel ein Freitag, ab 9 Uhr) und wird mit einem Präsenztag (in der Regel ein Samstag, ab 9 Uhr) abgeschlossen. Zwischen der Anfang- und Endpräsenz liegen in der Regel 5 bzw. 6 Wochen, in denen online studiert wird. Diese Onlinezeit ist durch Arbeitsaufträge durchstrukturiert. Für jedes Modul gibt es einen Study Guide, in dem verschiedene Arbeitsaufträge formuliert sind. Der Bearbeitungszeitraum eines Arbeitsauftrags entspricht in etwa einer Studienwoche. Die Arbeitsaufträge beinhalten z.B. die Anleitung zum Selbststudium, Leseanleitungen für spezielle Fachliteratur, Aufgaben die entweder alleine oder in einer Gruppe bearbeitet und abgegeben werden müssen, Kontrollfragen und die Aktivitäten, die auf der Lernplattform zu erbringen sind (z.B. Pflege eines Wiki, Eintragungen in Foren, Blog-Einträge, etc.)

2. Wie unterscheidet sich das Fernstudium von einem gewöhnlichen Studium?
In einem Fernstudium wird von den Studierenden ein erhöhtes Maß an Selbstorganisation und Selbstmanagement gefordert. Dafür ist die Zeiteinteilung natürlich viel freier, da man bezüglich der Anwesenheit am Studienort nur an die wenigen Präsenztage gebunden ist. Die Kommunikation mit den Kommilitonen und den Betreuern der Lehrveranstaltung findet zu einem großen Teil über Online-Medien statt (Lernplattform, Forum, Virtuelles Klassenzimmer, Chat, E-Mail, Wiki, Telefon, etc.)

3. Wie viel Zeit muss ich wöchentlich für das Studium einplanen?
Das ist schwer zu sagen und hängt ganz stark davon ab, welche Kompetenzen mit in das Studium eingebracht werden. Rein rechnerisch entspricht ein Modul einem Arbeitsaufwand von 150 Stunden (1 ECTS-Punkt = 30 Zeitstunden), was einer Wochenarbeitszeit von etwas mehr als 20 Stunden entspricht. Verschiedene Studien haben aber gezeigt, dass die Pauschalwerte nicht als Richtgrösse genommen werden sollten.

4. Wie sieht denn die Betreuung in einem Fernstudium aus? Lernt man überhaupt seinen Professor kennen?
Auf jeden Fall, denn gerade der gute persönliche Kontakt zu den Dozenten ist im Rahmen eines Fernstudiums sehr wichtig. Für dessen Aufbau dienen vor allem die in jedem Modul eingeplanten Präsenztage, welche nicht nur aus diesem Grund unbedingt besucht werden sollten. Nach der ersten persönlichen Kontaktaufnahme lassen sich auch die Online-Medien viel unbefangener benutzen.
Zu jedem Modul gibt es neben der klassischen Sprechstunde hier vor Ort auch eine arbeitszeitfreundliche, virtuelle Sprechstunde, in der Ihnen die DozentInnen über Skype oder unser Virtuelles Klassenzimmer zur Verfügung stehen.

5. Gibt es Gelegenheit bei diesem Fernstudiengang, meine Kommilitonen kennenzulernen?
In der ersten Präsenzwoche und den Präsenzterminen, die jedes Modul einrahmen, planen wir immer genügend Zeit zum persönlichen Gespräch ein. Der persönliche Kontakt ist wichtig und erleichtert das gemeinsame Bearbeiten und Lösen von Aufgaben.
In vielen Modulen werden Aufgaben gestellt, die mit Hilfe der Lernplattform in virtuellen Teams bearbeitet werden.

6. Hat man als StudentIn eines Fernstudiengangs auch einen Studierendenausweis?
Ja, Sie sind ganz regulär eingeschrieben und bekommen damit die übliche Bescheinigung, den Studierendenausweis und eine offizielle E-Mail-Adresse der Hochschule. Damit können Sie z.B. Bücher in unserer Bibliothek ausleihen oder das weltweite WLAN-Netz von Eduroam verwenden, das an vielen Hochschulen (aktuell in 54 Ländern) installiert ist.

7. Was kostet das Studium?
Falls es das Erststudium ist, werden keine Studiengebühren fällig.
Für die besondere Studienform ist allerdings neben dem studentischen Sozialbeitrag (etwa 100.-Euro) eine Bereitstellungsgebühr bei der ZFH (Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen) in Höhe von 160,- Euro pro Semester zu zahlen.

8. Wie kann ich mich für das Studium anmelden?
Man muss sich für ein Studium bewerben. Die Bewerbung erfolgt beim Studentensekretariat der Hochschule. Am besten benutzt man hierzu das Online-Formular. Für das berufsbegleitende Studium “IT-Analyst” müssen neben den üblichen Unterlagen zusätzlich eine Bescheinigung über eine berufliche Tätigkeit im Umfang von mindestens einer halben Stelle und je nach beruflicher Laufbahn ein Motivationsschreiben eingereicht werden.

9. Ich arbeite in der Softwarebranche, habe aber keine Berufsausbildung im IT-Bereich. Kann ich trotzdem an dem Studiengang teilnehmen?
Ja, Sie müssen in diesem Fall neben dem Nachweis der allgemeine Hochschulzulassung auch ein Motivationsschreiben mit einreichen.
Die Hochschulzulassung erhält man automatisch durch einen Schulabschluss mit Abitur oder Fachhochschulreife, oder man hat einen qualifizierten Berufsabschluss (Note besser als 2,5) und zwei Jahre Berufserfahrung. Im Motivationsschreiben sollte dargelegt werden, dass man an mindestens zwei Softwareentwicklungsprojekten teilgenommen hat. Falls man sich nicht sicher ist, was man genau schreiben soll, kann man gerne auch beim Studiengangsleiter nachfragen.

10. Welchen Tätigkeitsnachweis muss ich bei Selbständigkeit erbringen?
Studierende Selbständige müssen eine Erklärung über ihre Tätigkeit abgeben, die durch entsprechende Referenzen belegt werden muss. Ein entsprechender Nachweis kann z.B. ein Zugehörigkeitsausweis zu einer Kammer sein. Außerdem sollte die selbständige Tätigkeit bzw. Projekte genauer mit Angabe der Kunden bzw. Auftraggeber beschrieben werden.

11. Brauche ich einen eigenen Computer?
Ein eigener Computer und Zugang zum Internet ist unverzichtbar. Alle Unterlagen werden ausschließlich elektronisch bereitgestellt. Weiter werden Sie im Studium auch sehr intensiv mit einer Online-Lernplattform (browserbasiert) arbeiten. Von Vorteil wäre, wenn Sie ein Notebook oder ein Tablett-PC besitzen, den Sie zu den Präsenzphasen mitbringen können. Auf dem Campus ist WLAN verfügbar, so dass Sie jederzeit Zugriff auf die Unterlagen und E-Books haben.

12. Wie viel Mathematikkenntnisse braucht man denn für das Studium?
Vor Mathematik darf man keine Angst haben. Im Gegensatz zu einem reinen Informatikstudium ist aber beim IT-Analyst die Mathematikausbildung reduziert. Es geht weniger um abstrakte Konstrukte und mathematische Korrektheit, sondern vielmehr um die Anwendungen von analytische Denkmustern auf praxisrelevante Fragestellungen.

13. Wieviel Englisch muss ich können?
Englischkenntnisse sind in der Informatik schon wichtig, da es viel Literatur nur in englischer Sprache gibt. Alle Lehrveranstaltungen und Unterlagen sind auf Deutsch - natürlich auch die Unterrichtssprache -, die Sekundärliteratur wird aber, insbesondere gegen Ende des Studiums, auch öfter mal in englischer Sprache sein. Englischkenntnisse sollten also soweit vorhanden sein bzw. im Laufe des Studiums aufgebaut werden, so dass man englische Fachtexte lesen kann.

14. Was passiert, wenn ich ein Modul auslassen muss, da ich z.B. beruflich stark eingebunden bin?
Dann können Sie es nachholen. Alle Prüfungen eines Studienjahres werden am Ende der “Sommerpause” als Wiederholungsprüfung angeboten. Außerdem gibt es keinen direkten Zwang die Prüfungen sofort mitzuschreiben.
Auszug aus der Prüfungsordnung: “Prüfungen außer der Bachelorarbeit, die die Studierenden ohne triftige Gründe nicht spätestens im fünfzehnten Fachsemester erstmals angetreten haben, werden erstmalig mit ‘nicht ausreichend’ bewertet.”

15. Kann ich mich beurlauben lassen?
Ja, Urlaubssemester sind möglich, müssen aber vor Semesterbeginn beantragt werden. Den Antrag stellen Sie beim Studierendensekretariat.

16. Wo kann ich in Zweibrücken günstig übernachten?
Hier erhalten Sie einen Überblick über Unterkünfte in Zweibrücken.

17. Meine Frage wurde hier nicht beantwortet. An wen kann ich mich wenden?
Am einfachsten per E-Mail oder Telefon direkt die Studiengangskoordinatorin, Frau Sabine Geigenmüller oder den Studiengangsleiter, Herrn Jörg Hettel fragen.

Kontakt

Studiengangsleiter IT-Analyst
Prof. Dr. Jörg Hettel
Studiengangskoordinatorin IT-Analyst
Sabine Geigenmüller