Kooperationsstrategie "Transfer für die Zukunft 2030"

Mit der Kooperationsstrategie "Transfer für die Zukunft der Pfalz 2030" stellen sich die Hochschule Kaiserslautern (HS) und die Technische Universität Kaiserslautern (TU) in der Tradition ihrer langjährig bewährten Zusammenarbeit nunmehr in besonderem Maße der Verantwortung für die Region Pfalz. Dieser Strategie liegen gemeinsame Kooperationsvereinbarungen sowie strategische Zielsetzungen für den Transfer zugrunde. Es werden aktuelle Strategien des Landes Rheinland-Pfalz, die Hightech-Strategie der Bundesregierung sowie aktuelle Studien adressiert.

Was machen wir gemeinsam?

Die enge Vernetzung mit langjährigen Partnern, den Forschungseinrichtungen, re­gionalen Unternehmen, Kammern und Verbänden der Wirtschaft und öffentlichen Dienstleistern – nicht zuletzt in der gemeinsamen Wissenschaftsallianz „Science Alliance Kaiserslautern e.V.“ – be­günstigt in besonderem Maße die Entwicklung ganzheitlicher Wertschöpfung zum Wohle der Region. 

Die fruchtbare und dialogische Zusammenarbeit begleitet, beschleunigt und verbreitert unseren strategischen Prozess. Die beiden traditionell kooperationsoffenen Hochschulen werden durch Lernen miteinander und voneinander offen für die Vielfalt, teilen ihre Ideen, Kenntnisse und Technologien, schaffen Kooperationen auf Augenhöhe, bleiben regional verankert und stärken ihre internationale ReputationInnovationen in und gemeinsam mit der Wirtschaft zu stimulieren sowie das Engagement und die Akzeptanz in der Gesellschaft sicherzustellen, sind Herausforderungen, denen sie sich stellen, um in der Pfalz ein regionales Innovationssystem synergetisch mit allen Akteuren zu gestalten.

Leitlinien unseres Transfers

Das gemeinsame Transfersystem unserer beiden Hochschulen ist durch ein hochschulübergreifendes, inter- und transdisziplinäres Miteinander sowie die dialogische Wechselwirkung mit Wirtschaft und Gesellschaft charakterisiert. Wir gestalten im Verbund den forschungsbasierten Transfer von Ideen, Wissen und Technologien als offene Transferallianz gemeinsam mit unseren Zielgruppen, Partnern und Mitarbeitern und streben einen modernen und offenen Lebensraum in der Region Pfalz an.

Unsere Vision

Kreativ und kooperationsoffen für Innovationen in der Pfalz

Im Jahr 2030 zeichnen sich unsere Hochschulen durch unsere verinnerlichte, gemeinsame Innovationskultur aus, die systematisch entwickelt und strukturell verankert ist.

Als Hochschulverbund mit hochschulübergreifenden Innovationsbereichen sind wir über kohärente Transferstrukturen und prozessgestützt eng mit Wirtschaft und Gesellschaft in einem regionalen Innovationssystem vernetzt, dessen Stärken national und international sichtbar sind. In diesem Innovationssystem initiieren und unterstützen wir Innovationen kreativ und kooperationsoffen hinsichtlich

  • der gemeinsamen Transferthemen und -aktivitäten
  • unserer Zielgruppen und Transferkanäle sowie
  • unserer bisherigen und künftigen Netzwerkpartner im Transfer.

Unsere Mission

Wir pflegen im wissenschaftsbasierten Transfer den symbiotischen Austausch insbesondere mit der mittelständischen Wirtschaft sowie der Gesellschaft basierend auf unseren Forschungstätigkeiten in Zukunftsbereichen. 

Offene Digitalisierungsallianz für die Pfalz

In der Bund-Länder Inititative "Innovative Hochschule" waren die Hochschule Kaiserslautern und die Technische Universität Kaiserslautern mit ihrem gemeinsamen Antrag "Offene Digitalisierungsallianz für die Pfalz" erfolgreich. Mit einer Bundesförderung von insgesamt fast 15 Millionen Euro für die nächsten fünf Jahre können die beiden Hochschulen und das Fraunhofer ITWM- Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik als Verbundpartner Ideen und Maßnahmen im Bereich des Wissens- und Technologietransfers umsetzen. Unter dem Motto "Wo innovative Hochschulen digitale Zukunft gestalten" werden sie die Zusammenarbeit untereinander und mit wichtigen Partnern aus der Region intensivieren. Das Projekt gliedert sich in 5 Innovationsbereiche (IB):

Ansprechpartner

Bild von Anja Weber, Dipl.-Ing.
Leitung Referat Wirtschaft und Transfer
Anja Weber, Dipl.-Ing.
Bild von Dr. Susanne Schohl
Gründungsbüro, Allgemeine Verwaltung, Leitung Referat Forschung und Projektkoordination
Dr. Susanne Schohl