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Was wir feiern

Wir freuen uns im Jahr 2019 über drei Jubiläen:

  • 60  Jahre Studienort Kaiserslautern
  • 30  Jahre Studienort Pirmasens
  • 25  Jahre Studienort Zweibrücken

ALUMNI-AWARD

Voten Sie für die spannendsten Biographien aus sechs Jahrzehnte Hochschule Kaiserslautern!

Wir feiern mit 60 |  30 |  25 Jahre Hochschule Kaiserslautern nicht nur eine Institution, sondern auch den aktiven Lehrbetrieb in den angewandten Wissenschaften.

Und somit feiern wir auch die unzähligen Personlichkeiten, die aus einem Studium bei uns erwachsen und ins Leben gestartet sind.

Wir haben unsere Alumni aufgefordert, ihr Leben seit ihrer Zeit an der HSKL in kurzen Steckbriefen zu beschreiben und sind beeindruckt, wie viele großartige und unterschiedliche Biographien sich nun hier versammelt haben.

Nennen Sie uns bis Jahresende 2019 Ihre persönlichen Favoriten per Mail an

jubeljahr2019@hs-kl.de

Dabei können Sie so viele Alumni nominieren wie Sie möchten, jedoch jede*n Einzelne*n nur einmal! Bitte nennen Sie den Namen in der Betreffzeile Ihrer Mail.

Viel Spaß beim Voting!

Alumni der Jahre 1960 - 1970

Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Meine FRÜHERE berufliche Tätigkeit verbrachte ich im „Gehobenen Maschinen-und Elektrotechnischen Dienst“ bei der Deutschen Bundesbahn.

Meine Aufgabengebiete waren vielfältig:

Z.B: Zuständigkeit für die Unterhaltung der elektrischen Fahrleitungsanlagen und der 110 kV-Leitungen im pfälzischen Raum.

Bauwart für den Umbau von elektrischen Fahrleitungsanlagen in Kaiserslautern Hbf, Frankfurt/Main GBf, Ludwigshafen/Rhein GBf und Bf Oggersheimm.

Erster Werkingenieur im AW Kaiserslautern;

Zuständig für die Unterhaltung der Diesellokomotiven und Sonstiger Nebenfahrzeuge im Betriebswerk Kaiserslautern,

Versuchsingenieur für die erste funkferngesteuerte Rangierlokomotive der DB.

Im Finanz- und Rechtsbüro der Bundesbahndirektion Saarbrücken zuständig für Aktivierung der maschinentechnischen, elektrotechnischen und fernmeldetechnischen Anlagen.

Meine HEUTIGE berufliche Tätigkeit ist Pensionär und Hausmann.

Meine Aufgaben sind jetzt: Gartenarbeit, Reparaturen in Haus und Hof, Gehilfe im Haushalt, Planen unserer Urlaubsreisen mit dem Wohnwagen und als Freizeitbeschäftigung Helfer beim Förderverein Burg Hohenecken.

 

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Das spannendste an meinem Beruf waren unter Anderem:

Die Ausbildung zum Dampflokheizer, Dampf-, Diesel- und Elektrolokführer und dann jeweils 4 Wochen selbstständiges Ausüben  dieser Tätigkeiten.

Die Tätigkeit als Unfallbereitschaftsleiter und damit Hilfe bei der Behebung von Unglücksfällen wie z.B:. Entgleisung des Schnellzuges Prag nach Paris in Bruchmühlbach oder der  Zusammenstoß zweier Züge am Heiligbergtunnel bei Hochspeyer.

Das Spannendste sind ZURZEIT unsere möglichst vielen Urlaubsreisen.

 

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Für mein Berufsleben hat mir die große Bandbreite des Studiums am meisten genützt.

Für mein jetziges Leben als Rentner hat mir das Studium sehr wenig genutzt.

 

Ihr Studium ist 57 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

Nach  meinen Kenntnissen und nach meiner Meinung hat sich folgendes geändert:

Unser Studium war eigentlich noch Schulbetrieb mit Eintrag von Fehlstunden, Klausuren schreiben und damit Versetzung in das nächste Semester. Das hatte für uns aber den Vorteil, dass von 30 Studenten, die im Herbst 1959 ihr Studium begonnen haben, 17 im Juli 1962 ihr Studium als „Staatlich geprüfter Maschinenbauingenieur“ beendet haben.

Während unseres Studiums gab es noch keine Möglichkeit, sich auf Teilgebiete zu spezialisieren. Es hieß immer: Die Hauptsache für einen Ingenieur ist das grundlegende Wissen.

 

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Eine besondere Erinnerung an mein Studium ist, dass ich im Examen für die mündliche Prüfung vergessen wurde und unser Abteilungsleiter Dr. Henn mit Hilfe von zwei noch angetroffenen Dozenten eine mündliche Prüfung mit mir durchführen konnte. Dadurch kam ich in zeitliche Bedrängnis und konnte meine ausgelegten Laborberichte, Zeichnungen, Ingenieurarbeit und noch sonstiges nicht bei der Ingenieurschule abgeben. Ich bekam deswegen bei der Abschlussfeier kein Ingenieurzeugnis sondern ein DIN A 5-Blatt  mit etwa folgendem Text: Sehr geehrter Herr Schehr, Sie haben das Examen zum „Staatlich geprüften Maschinenbau-Ingenieur“ bestanden, da Sie aber Ihre Prüfungsunterlagen nicht an die Ingenieurschule abgegeben haben, können wir Ihnen Ihr Examenszeugnis nicht aushändigen. Erst wenn Sie diese Unterlagen abgegeben haben, können Sie Ihr Ingenieurzeugnis erhalten.

 

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Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Rentner. Meine hauptsächliche Tätigkeit in meiner aktiven Zeit war Projektierung und Verkauf von lufttechnischen Anlagen sowie After-Sales-Service.

 

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Der ständige Kontakt mit Kunden und Lieferanten und die Anwendung des im Studium erworbenen Grundlagen-Wissens.

 

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Das erworbene Wissen in den Fächern  Strömungslehre, Elektro-,  Antriebs- und Regelungstechnik.

 

Ihr Studium ist 57 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

Der Übergang vom schulähnlichen zum Hochschulbetrieb. Dadurch ging der intensive Kontakt mit den Lehrenden leider fast gänzlich verloren.

 

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Beste:              Der persönliche Kontakt zu den Lehrenden.

Lustigste:        Die ersten Versuche im damals nur teilweise eingerichteten
                        Labor (Dampfkessel).

Wichtigste:     Die Abschiedsfeier mit Zeugnisübergabe.

 

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Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Nach meinem Ingenieurexamen 1963 arbeitete ich zunächst auf dem Konstruktionsbüro der BASF AG in Ludwigshafen.
Im Oktober begann ich ein dreijähriges Studium am Staatl. Berufspädagogischen Institut in München für das Lehramt an Berufsbildenden Schulen. Danach unterrichtete ich an der Berufsbildenden Schule in Ludwigshafen sowohl in der Berufsschule als auch in der Fachoberschule. Ich war Mitglied in mehreren Lehrplankommissionen und wurde auch in Prüfungsausschüsse der IHK und der Handwerkskammer berufen. Ab 1977 wurde ich Studiendirektor bei der Schulleitung.

1988 wurde ich von den Gremien des Bezirksverbandes Pfalz zum Einrichtungsleiter der Meisterschule für Handwerker in Kaiserslautern gewählt. Diese Schule hat praktisch 3 Schulen unter einem Dach.

In der dreijährigen Berufsfachschule werden die Schüler in Theorie und Praxis unterrichtet und haben einen Abschluss, der von der Handwerkskammer als Gesellenbrief anerkannt wird. Bei entsprechender Vorbildung können die Schüler parallel den Fachhochschulabschluss erwerben.

In der Fachschule zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung wird in ca. 15 Berufen auf die Teile 1 – 4 der Meisterprüfung vorbereitet. Der Unterricht in Theorie und Praxis dauert 1 Jahr.

Die Fachschule für Technik dauert 2 Jahre Vollzeit und erteilt als Abschluss den „Staatlich geprüften Techniker“. Das Abschlusszeugnis ist der Fachhochschulreife gleichwertig. Zusatzqualifikationen sind möglich. Alle Bildungsgänge sind schulgeldfrei. Die Schule hat ein sehr großes Bildungsangebot und ist damit einmalig in Deutschland. Als ich dies einmal zu einer Schulleiterin aus Madrid sagte, antwortete sie: „Ich komme viel herum, die Schule ist einmalig in Europa.“

Bei diesem Bildungsangebot ist eine gute Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer wichtig. Dies habe ich in vielen Gesprächen immer wieder angestrebt. Dass dies gelungen ist, zeigt die Verleihung der großen Ehrennadel an mich im Juni 2004.

 

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Als Leiter der Meisterschule war ich für mehr als 100 Personen (Lehrer und sonstige Mitarbeiter), wie auch für den Ausbau der Schule und die Lehrmittel verantwortlich. So habe ich einmal erfolgreich sämtliche Studienseminare in Deutschland angeschrieben, um einen geeigneten Lehrer zu finden. Es war immer mein Bestreben das Bildungsangebot den sich wandelnden Anforderungen anzupassen. So konnte ich ein ganzes Stockwerk für die neuen Technologien wie Informatik, CAD, Automatisierungstechnik und moderne Haustechnik ausbauen lassen. Dies war aber erst möglich durch den Umzug der Fachhochschule für Bauwesen, die viele Jahre eine Einrichtung der Meisterschule war, in die Gebäude der ehemaligen Kammgarnspinnerei. Es würde zu weit gehen, hier alle Baumaßnahmen aufzuzählen. Bei meiner Verabschiedung im Jahr 2004 hat mich der Bezirkstagsvorsitzende als den Ausbauer der Schule bezeichnet. Sehr interessant war der Schüleraustausch mit mehreren Schulen in Frankreich in den Berufen Elektromechaniker, Steinmetze und Steinbildhauer, Tischler, Maler und Lackierer und Goldschmiede. Bei den Goldschmieden hatten wir sogar die Präsidentschaft für alle Goldschmiedeschulen in Europa. Jedes Jahr fand ein Treffen in einem anderen Land statt.

Für mein Engagement für die Meisterschule sollte ich den Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz bekommen. Durch Rückfragen bei Landrat und Bürgermeister wurde bekannt, dass ich im Volleyball Deutscher Meister und Nationalspieler war, den Volleyballverband mitgegründet und 10 Jahre Vorsitzender war, 1972 bei den Olympischen Spielen in München als Schiedsrichter eingesetzt war und ab 2004 Beigeordneter der Gemeinde Limburgerhof war. Im Mai 2005 erhielt ich das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Als Beigeordneter war ich auch Partnerschaftsbeauftragter. Mit unserer Partnergemeinde Chenove in Burgund organisierten wir gemeinsame Fahrten nach Berlin, Paris, Straßburg und Brüssel. Für die vielen Schüleraustausche und  Partnerschaftstreffen  wurde ich 2010 vom Französischen Bildungsministerium zum Chevalier dans L’Ordre des Palmes académiques ernannt.

 

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Aus meinem Studium an der Ingenieurschule konnte ich alles, was ich gelernt habe, gut gebrauchen, auch wenn ich mich während meines Elektrotechnik-Studiums manchmal gefragt habe, warum es so viele Anteile aus dem Maschinenbau enthielt. Aber so konnte ich ein sehr umfassendes Wissen erwerben und habe andere oft in Erstaunen versetzt, wenn ich meine Sachkompetenz als Vorsitzender von vielen Prüfungsausschüssen einbringen konnte.

 

Ihr Studium ist 60 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?
Die gravierendste Veränderung ist geprägt durch die Informationstechnik. Wir selbst hatten eine breit angelegte Ausbildung und mussten uns dann im Beruf spezialisieren. Heute ist sicherlich eine Spezialisierung früher notwendig.

 

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/Hochschule?    

Der Sport hatte für mich immer eine hohe Priorität. Aktiv war ich in der Leichtathletik, Volleyball, Tischtennis, Skilauf und Tennis. Als ich bei der Ingenieurschule zum Sportreferent gewählt wurde, habe ich die Teilnahme an den Deutschen Ingenieurschulmeisterschaften 1961 organisiert. Besonders in der Leichtathletik waren wir erfolgreich. Im Tischtennis belegte unsere Mannschaft den 3. Platz.

 

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Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Lehrbeauftragter an der Hochschule für Wirtschaft und Gestaltung Ludwigshafen am Rhein Lehrauftrag im Master Studiengang Logistik für „Supplier & Risk Management“ im Spezialisierungsmodul “Automotive Supply Chain Management“
Seit WS 2013 /2014  bis voraussichtlich  WS 2020/2021

Freiberufliche Tätigkeit am Institut für Produktion - und Logistiksysteme Prof. Schmidt GmbH -  www.iplnet.de 
Seit 2006 in speziellen Wertschöpfungsprozessen der Automotiv und branchenfremden Unternehmen – Banchmark u.a.m.

Freiberufliche Tätigkeit  als LCS – Logistic Consulting und Solutions
Seit Beendigung meiner Tätigkeit bei DAIMLER – Mercedes Benz – Werk Wörth 2006 als Senior Expert für Logistisches Prozess – und Riskmanagement

Ehrenamtliche Tätigkeiten bei der IHK Karlsruhe im Prüfungsausschuss.

Ehrenamtliche Tätigkeit bei der GfPM Stuttgart/ Saarbrücken – Gesellschaft für Produktionsmanagement    - Funktion: Schatzmeister

 

Was ist das Spannendste an Ihrem Beruf?

Für den Ingenieur bieten sich im Laufe des Berufslebens vielfältige Möglichkeiten für anspruchsvolle Tätigkeiten. 

Die internationale Vernetzung – Global Sourcing – der Unternehmen führt zu stetigen Herausforderungen der Beteiligten.

Die hieraus resultierenden Netzwerke zwingen zum Prozessdenken und intelligenten Lösungen für die Prozessbeteiligten.

An meinem persönlichen Entwicklungsweg hatte ich in regelmäßigen Abständen die Gelegenheit mit allen Funktionsbereichen der Unternehmen prozess– und lösungsorientiert konstruktiv zusammenzuarbeiten.

Mein Berufsweg war bzw. ist sehr anspruchsvoll und letztendlich erfolgreich.

 

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Alumni der Jahre 1970 - 1980

Alumni der Jahre 1980 - 1990

1978 - 1981 Fachhochschule Kaiserslautern Dipl.-Ing. (FH) Elektrotechnik
1981 – 1985  Ruhr-Universität Bochum Dipl.-Ing. Elektrotechnik
                     ● Studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Hoch- und Höchstfrequenztechnik
1985 – 1989 Entwicklungsingenieur bei SEL in Stuttgart
                     ● MMI für die Basis-Station der D-Netz Sender entwickelt
                     ● Mitarbeit in internationalen Gremien wegen den roaming
                        Problemen beim D-Netz Mobilfunk
                     ● GMSK-Modulator entwickelt - wird Heute noch so
                        verwendet
                     ● Mitarbeit bei der Integration der Komponenten in Paris
                     ● Vorstellen des Systems auf der CeBit in Hannover

Ab 1990 Entwicklungsingenieur bei ERGO-FIT
                    ● Umstellen der Elektronik-Produktion auf Industriestandard
                    ● Erweitern der Entwicklungsabteilung um einen
                       Diplomingenieur
                    ● Einführen der Käfigmuttern für die Befestigung der
                       Verkleidungen
                    ● Bremssystem mit Permanentmagneten und Schrittmotor
                       entwickelt
                    ● Durchführen von Schulungen für das Verkaufs- und Service-
                       Personal
                    ● Rudergerät mit Wirbelstrombremse entwickelt
                    ● System auf der Basis eines PC entwickelt und die Floppydisk
                       als Datenträger für den Kunden eingeführt – „Serie 2000“
                    ● Standardisieren der Elektronik-Baugruppen damit eine
                       Serienfertigung eingeführt werden kann.
                    ● Trainingssystem für die Cardiogeräte mitentwickelt
                    ● Einführen der Chipkarte als Datenträger
                    ● Entwickeln einer neuen Wirbelstrombremse
                    ● Erstellen der ersten Homepage von ERGO-FIT

Ab 1995      ● Einführen des QM-Systems gemäß der ISO 9000 und den
                       Ergänzungen für den Medizinbereich
                   ● Weiterbilden für den Einsatz von Linux-Servern bei ERGO-FIT
                   ● Die Position des Systemadministrators übernommen
                   ● Die Position des QMB übernommen (1996 – 2005)
                   ● Schulung der Servicemitarbeiter
                   ● Schulung der ausländischen Vertriebspartner

Ab 2004      ● Umstellen der Elektronikbaugruppen auf SMD mit einer
                       C-API damit verschiedene Lieferanten und Prozessoren
                       verwendet werden können
                   ● Erstellen neuer Cockpits für die Kraftgeräte

Ab 2006      ● Einsatz von Windkraftgeneratoren zur Energieerzeugung
                       für die Geräte
                   ● Einsatz von Thinclient Rechnern als Bedieninterface der Geräte

Ab 2007     ● Einsatz von Panel-Pc's mit Touchscreen und WLAN als
                     Bedienelement für die Geräte.

Ab 2009       Berufsschullehrer für Elektrotechnik und Physik

 

Freizeitaktivitäten

1984 • Ausbildung zum Hängegleiterpilot
1991 • Ausbildung zum Privatpilot
1993 • Ausbildung zum Flugleher für Motorsegler
Ab 1984 • Fliegen
Ab • Motorrad- und Fahrradfahren

Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Architekt und Hochschullehrer.
Als Professor lehre ich an der SRH Hochschule in Heidelberg im Studiengang Architektur die Fächer konstruktives Entwerfen und Tragwerkslehre, im Studiengang Immobilien und Facility Management die Fächer Ganzheitheitliches Bauen, Baumanagement und Life Cycle Costs. Als Architekt bin ich Mitgesellschafter der hort+hensel GmbH in Kaiserslautern.

 

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Im Spannungsfeld zwischen Theorie und Praxis jungen Menschen etwas beizubringen.

 

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Die sehr praxisnahe Ausbildung durch die Dozenten und Professoren hat es mir ermöglicht schnell in den Beruf einzusteigen und verantwortungsvolle Tätigkeiten zu übernehmen.

 

Ihr Studium ist 34 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

Digitalisierung. Während wir noch die Entwürfe mit Tusche auf Tranzparentpapier von Hand gezeichnert haben, Axonometrien und Perspektiven konstruiert haben, Auschreibungen mit der Schreibmaschine erstellt und Kosten mit dem Taschenrechner ermittelt haben, können die Studierenden heute auf komplexe Systeme wie z.B. Building Information Modelling zurückgreifen. Durch den Einsatz solcher digitaler Systeme werden Infomationen über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes vom ersten Entwurf über den Bau bis hin zur Wartung und Instandhaltung gesteuert und verwaltet.

 

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Die lustigsten Erinnerungen habe ich an die Weihnachtsfeiern des Fachbereichs Architektur. Einmal durfte ich den Knecht Ruprecht spielen und konnte mich für die schlechte Note in Darstellende Geometrie bei dem Dozenten "bedanken".

 

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Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Ich bin aus gesundheitlichen Gründen frühverrentet, war aber nach meiner Ausbildung bei der BASF und meinem Studium, an der Fachhochschule Kaiserslautern, das ich über den zweiten Bildungsweg eingeschlagen habe, in der Automobilindustrie tätig. Ich war bei Gillet Automobiles in der Entwicklungsabteilung für Abgasuntersuchungen und die zerstörungsfreie Materialprüfung verantwortlich. Außerdem habe ich zwanzig Jahre lang in der gesamten Pfalz Facharbeiterprüfungen abgenommen.

 

Was war für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Ich war immer mit Leib und Seele Ingenieur und als solcher konnte ich immer meinen gesunden Menschenverstand nutzen anstatt stur nach Regeln und Normen etwas abzuarbeiten. Dabei war mir Genauigkeit immer sehr wichtig, denn Genauigkeit ist für mich kein Makel, sondern ein Prädikat. Und natürlich war es in meinem Beruf auch sehr interessant, mich mit vielen unterschiedlichen Problemen auseinanderzusetzen, die unterschiedlichsten Fahrzeugtypen und auch die unterschiedlichsten Menschen kennenzulernen, ins Ausland zu kommen und auch mal in einem Ferrari zu sitzen. 

 

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Ganz wichtig war für mich das breite Grundlagenwissen, das mir das Studium vermittelt hat. Herr Professor Menz hat mich zwar sehr mit Mathematik gequält und ich bin durch die eine oder andere Prüfung gefallen, aber letztendlich habe ich mich durchgekämpft und das war gut so. Besonders wichtig war auch für mich, dass ich im Studium gelernt habe, meinen Verstand zu gebrauchen und Probleme zu lösen, also nicht stur etwas auswendig zu lernen und abzuarbeiten. Ich denke, der wichtigste Rohstoff unseres Landes sitzt zwischen den Ohren seiner Bürgerinnen und Bürger.

 

Ihr Studium ist 30 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

Ich denke, heute ist das Studium wesentlich spezialisierter und verschulter. Das ganz breite Grundlagenwissen, das wir damals mitbekommen haben, wird heute nicht mehr vermittelt.

 

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Mit das Wichtigste, was ich mitgenommen habe, ist ein Satz von Herrn Professor Neumeier, der gesagt hat: „Sucht euch euren Studienplatz nach euren Interessen aus, denn Arbeit muss wie Urlaub sein und immer Spaß machen.“ Und so war es auch bei mir. Ich war, wie gesagt, immer mit Leib und Seele Ingenieur und habe auch noch abends beim Bier zusammen mit meinen Freunden Schaltungen entwickelt.

 

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Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Heute bin ich in der Elektrotechnik im Bereich der Energietechnik als Projektingenieur im Anlagenbau uns als Leiter der Entwicklung bei Vision Electric Super Conductors GmbH in Kaiserslautern tätig und entwickle supraleitende Stromschienensysteme für hohen bis sehr hohen elektrischen Strom. 

Besonders stolz sind meine Firma und ich darauf, dass der Nobelpreisträger für Physik aus dem Jahr 1987, Dr. Johannes Georg Bednorz, der zusammen mit Herrn Dr. Müller den Nobelpreis für die Entdeckung der sogenannten "Hochtemperatursupraleitung" bekommen hat, bei verschieden Anlässen unsere Entwicklung im Bereich der 20 kA supraleitenden Stromschiene als „genial“ bezeichnet hat. Wir als Firma und ich als Person sind auf dieses Lob natürlich ganz besonders stolz. Er hat uns übrigens ausdrücklich erlaubt das Lob auch öffentlich zu zitieren.

 

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Als Projektingenieur im Anlagenbau stellen Sie sich Herausforderungen und übernehmen Verantwortung für Ihre Projekte. Sie sind ständig gefordert sich auf neue Situationen einzustellen und Ihr Wissen und Fähigkeiten zu erweitern. Als Entwicklungsleiter bringen Sie die erworbenen Erfahrungen aus der Projekttätigkeit und die Fähigkeit fachbereichsübergreifend zu agieren in die Entwicklung neuer Produkte und Verfahren ein und steuern ein Team, mit dessen Hilfe der gesamte Entwicklungsprozess vom konzeptionellen Entwurf über Design, Simulation, Prototypenbau- und test bis zum fertigen Produkt im Einsatz beim Kunden durchlaufen werden kann. Auch noch, oder gerade, nach 30 Ingenieurjahren lebe ich den Beruf mit Leidenschaft. Dieses Wissen und die Erfahrungen gebe ich heute nebenberuflich als Honorardozent der DHBW an junge Studierende weiter.

 

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Nach ziemlich genau 30 Berufsjahren als Ingenieur in verschiedenen Einsatzgebieten kann ich kaum noch sagen was mir am meisten genutzt hat! Vielleicht könnte ich sagen, dass die technische Mechanik eine besondere Rolle gespielt hat, aber sicherlich auch in der Kombination mit meinem ausgeprägten Interesse an der Elektrotechnik. Aber selbst die etwas verschütteten Wissensgebiete werden ab- und zu benötigt. Ich musste beispielsweise vor 5 Jahren mein Wissen über Thermodynamik auffrischen und brauche heute vieles davon fast täglich, obwohl ich niemals damit gerechnet hätte. Das gilt für viele Fachgebiete, die seinerzeit in Grund- und Hauptstudium enthalten waren.

 

Ihr Studium ist 30 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

Als junger Mensch mit frisch erworbener Studienqualifikation steht man heute einer sehr viel größeren Auswahl an Möglichkeiten gegenüber. Es gibt etliche Nischen und Spezialisierungen der einst klassischen Studienrichtungen, die eine Entscheidung durchaus schwermachen. Zudem habe aus der Erfahrung in der Lehre das Gefühl, dass die Grundlagen der klassischen Fächer aus der Schule heute nicht so gut gelegt werden als das in meiner Generation der Fall war. Andererseits sind Anforderungen dazu gekommen, die es vor 30 Jahren in der Form nicht gab, beispielsweise die Präsentationstechniken, bei denen sich die jungen Menschen selbstbewusst darstellen können.

 

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Bei der Wohnungssuche stieß ich seinerzeit auf einen Aushang des Studentenwerks und sprach daraufhin einige Mitstudierende aus meinem Semester an. So konnten wir in dem Haus mit insgesamt 9 Wohnungen für Studierende 7 Wohnungen bekommen. Das hat uns ermöglicht so eine Art Wohngemeinschaft zu bilden und uns gegenseitig unterstützen. Insbesondere vor Klausuren wurde in der Gruppe oft bis spät in die Nacht gelernt, sich gegenseitig ausgetauscht und beraten. Selbstverständlich wurde auch bei mancher Gelegenheit das eine oder andere Bier getrunken oder gemeinsam gekocht und gefeiert. Noch heute treffe ich mich regelmäßig mit einigen Studienkollegen von damals. Es gibt immer die eine oder andere Schrulle von Professoren, die man gerne zitiert, wenn man sich trifft. In guter Erinnerung habe ich deswegen auch die Abschlussfeier der Maschinenbauer im Sommer 1988 im B-Bau im Saal 401 oder 404, bei der alle unsere Professoren ein Geschenk übereicht bekamen, das entweder eine dieser Schrullen oder eine besondere Eigenart der Person zum Thema hatte. Die Veranstaltung war gut besucht und alle erschienenen Professoren - es waren fast alle da - nahmen ihr Geschenk mit Humor entgegen. Die Abschlussfeier war ein voller Erfolg.

 

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Alumni der Jahre 1990 - 2000

Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Schon früh interessierte mich die Elektrotechnik. Besonders faszinierte mich die damals startende Computerisierung und die daraus resultierende Modernisierung in allen Lebensbereichen.

Nach der Schule und der Lehre zum Elektromechaniker an der MHK folgte mein Studium der Elektrotechnik mit dem Schwerpunkt Nachrichtentechnik an der damaligen Fachhochschule Rheinland-Pfalz in der Morlauterer Straße.

1992 absolvierte ich als Dipl.-Ing.(FH) Elektrotechnik, vor gut 30 Jahren, der Hälfte des Jubiläums "60 Jahre Campus Kaiserslautern". Es hat sich seitdem sehr viel in allen Bereichen der Elektrotechnik getan. Wir leben mit und von diesen Veränderungen. Das Ende des Studiums war daher nicht das Ende des Lernens, sondern der gute Grundstock für alles Weitere. Ich bin im Projektgeschäft tätig. Hier erarbeite ich meist zusammen mit dem Kunden und weiteren Fachspezialisten automatisierungstechnische Lösungen von Fabrikanlagen – sei es für die Lebensmittelindustrie, für die Öl- und Gasversorgung, die Chemie oder für die Pharmaindustrie.

 

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Bei jedem neuen Projekt wird man vor neue Herausforderungen gestellt, daher wird es nie monoton. Zusätzlich erhält man interessante Einblicke in die verschiedenen Herstellverfahren.

Ebenso lerne ich bei jedem neuen Projekt oftmals neue Menschen, Länder und deren Arbeitsumfelder kennen. Als Jungingenieur sollte man die Chance nutzen zeitweise ins Ausland zu gehen. Es bringt sehr viel. Ich war längere Zeit in den Vereinten Arabischen Emiraten, in den USA und auf unzähligen kürzeren Reisen innerhalb von Europa. Daher finde ich es sehr gut, dass Englisch im heutigen Studium mehr an Bedeutung bekommen hat als damals. Meine Empfehlung, sich loslösen von perfekten Schriftenglisch zu mehr miteinander reden.

 

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Die Zeit an der FH möchte ich nicht missen. Es ist heute noch kaum zu glauben, was an Lernstoff in dieser Zeit gelehrt wurde. Besonders hervorzuheben war der Zusammenhalt der Kommilitonen untereinander um dies zu meistern. Ein großes Lob an dieser Stelle an den Allgemeinen Studentenausschuss (AStA) für deren Unterstützung und natürlich für die Events auf dem Campus.

Was mein Studium positiv beeinflusst hatte war die Nähe der Dozenten und Assistenten. Sie waren stets für Gespräche offen. Danke.

 

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Als Anekdote bei der ich heute noch schmunzeln muss, denke ich an einen Dozenten. Er hatte sich während seiner Vorlesung streng an sein Script, ein gebundenes DIN A5 Heft gehalten. Das Tolle war: Besuchte man seine Vorlesung ein zweites Mal, hörte man an der gleichen Stelle auch die gleichen Anmerkungen und das Besondere: auch die gleichen Jokes!

Fazit: Ich würde das Studium der Elektrotechnik an der heutigen University of Applied Sciences in Kaiserslautern wiederwählen, für den „Bachelor of Engineering“.

Allen meinen Besten Dank!

Bernhard Feickert

 

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Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Nach einjähriger Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei den Professoren Dr. Susanne Bartscher-Finzer und Dr. Albert Herbig, habe ich 1999 als HR Recruiting Consultant bei der SAP-Tochtergesellschaft ‚SAP Retail Solutions‘ meine Laufbahn im Bereich Human Resources begonnen. Nach wenigen Jahren wechselte ich in die Rolle als lokaler HR Business Partner und begleitete die Integration SAP Retail Solutions in die SAP SE. Heute bin ich als Global HR Business Partner, verantwortlich für die HR-Beratung der SAP Business Unit ‚SAP Innovative Business Solution Organization‘  mit weltweit 2000 Mitarbeitern. Zu meinen Verantwortungsbereichen gehören die Einführung und Umsetzung globaler, strategischer Mitarbeiterprogramme und –initiativen, Unterstützung bei Aktivitäten zur Team- und Organisationsentwicklung sowie Einstellung von Führungskräften und Onboarding. Auf lokaler Ebene berate ich Führungskräfte in allen personalrechtlichen Fragestellungen und agiere als Kontaktperson zu den Betriebsräten.


Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Die größte und spannendste Herausforderung an meinem Beruf ist heute, in Zusammenarbeit mit internationalen HR-Kollegen, Mitarbeitern und Managern aus unterschiedlichen Kulturen, gemeinsam die neue Herausforderung ‚Arbeiten 4.0‘ umzusetzen. Die Transformation der Digitalisierung wird schneller als vorhersehbar Aufgaben- und Arbeitsbereiche verändern.


Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Als Absolventin des 1. Jahrgangs war meine Studienzeit geprägt von der kleinen, übersichtlichen Anzahl von Studenten, Professoren und Angestellten der Hochschule. Die Studenten konnten sich einbringen und zu den unterschiedlichsten Themen mitarbeiten und unterstützen. Der direkte Kontakt zu den Professoren und das gemeinsame Interesse, den Standort Zweibrücken zu formen, haben zu einer großen Identifikation aller Beteiligten für diesen Studienort geführt. Improvisation stand an der Tagesordnung. Zum Beispiel waren Gebäude noch nicht fertig gestellt, unterschiedliche Gruppen mussten Räumlichkeiten gemeinsam nutzen. Eine Cafeteria war ebenso provisorisch, wie die Spezialmensa „Hugo Kantine“. Ein Rentner, der uns in der Mittagspause in einem regulären Seminarraum einen einfachen Mittagstisch anbot und immer für reichlich Gesprächsstoff sorgte.

Selbstorganisation und Kreativität mit dieser Portion Eigenverantwortung für diesen neuen Studienstandort waren die beste Vorbereitung für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben.

 

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Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Leiter der Stabsstelle Controlling und Qualitätsmanagement im Paul-Ehrlich-Institut


Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

In einem der international renommiertesten wissenschaftlichen Institute des Bundes einen Dienst für die Gesundheit der Bevölkerung zu leisten


Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Sich der Vielfalt unterschiedlichster wissenschaftlicher Ansätze bewusst zu sein und die Fähigkeit zu entwickeln diese zu finden, zu bewerten und praxisorientiert auf konkrete Problemstellungen anzuwenden


Ihr Studium ist 21 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

Modularisierung und Standardisierung haben Einzug gehalten, dies bedingt ein höheres Studientempo und bietet weniger Möglichkeiten einer breiten und systemischen Hochschulbildung. Dies zu kompensieren liegt noch viel mehr als früher in der Verantwortung des Einzelnen und kann nur durch die Verinnerlichung lebenslangen Lernens geleistet werden.


Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Improvisation war alles in der Gründungszeit des Hochschulstandorts Zweibrücken und es war schön, die ersten Jahre dieses Standorts aus der Perspektive des Studenten und des Assistenten ein klein wenig mit zu gestalten.

 

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Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Ich bin Partner bei KPMG im Bereich Financial Services und Teil des Leadership-Teams des Geschäftsbereichs. Ich berate große Banken im In- und Ausland bei Transformationen und Umbauprojekten im Finanz- und Risikobereich. Während der Finanzmarktkrise habe ich dabei unterstützt die Finanzmarktstabilisierungsanstalt FMSA aufzubauen und das Reporting für die Bundesregierung aufzusetzen dabei geholfen eine der beiden Bad Banks auszugründen.

 

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Ich bin für ca. 2.000 Mitarbeiter verantwortlich und habe das Glück, an den spannendsten Themen der FS Industrie sehr nahe dran zu sein. Ich habe sehr viel Raum Ding zu gestalten und Rahmenbedingungen zu schaffen um hochmotivierte Mitarbeiter erfolgreiche Karrieren zu ermöglichen im Kontext einer Industrie die sich aktuell neu erfinden muss.

 

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Der Haupt-Nutzen war sicher, dass mein Studium sehr nach an den Themen ausgerichtet war, die ich direkt im Anschluss ganz praktisch in meinem Beruf gebraucht habe. Die Mischung zwischen aktuellem FS Wissen in Risikomanagement und Banksteuerungsthemen und einer agilen und proaktiven Herangehensweise an Themen waren für den Einstieg als Berater ideal.

 

Ihr Studium ist 20 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

Die Studierenden werden immer jünger und auch immer früher mit dem Studium fertig. Gleichzeitig sind die Anforderungen zum Berufsstart höher geworden und sie kommen in eine sehr volatile Arbeitswelt mit wahnsinnig schnellen Veränderungen. Die Zeit eine reife Persönlichkeit zu entwickeln und in einem geschützten Umfeld Know-how aufzubauen ist im notwendigen Umfang kaum noch da.

 

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Ich denke immer noch sehr gerne an mein Hauptstudium in einer sehr überschaubaren Gruppe zurück, in der wir uns gegenseitig motiviert und unterstüzt haben. Viele Vorlesungen waren eher intensive Gruppenarbeiten und nicht zuletzt stimmte auch das gesamte Umfeld: von der Vorlesung auf Klingonisch bis zu legendären Semester-Partys.

 

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Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Ich bin seit 1999 im SAP Konzern tätig und damals als Junior Berater für die Industrie Retail eingestiegen. Vor meinem Eintritt bei SAP, war ich als „Spezialist Controlling“ bei der Firma FESTO AG & Co. im Vorstandsressort Finanzen tätig.

Nach verschiedensten Rollen und Karrierestufen innerhalb der Globalen Retail-Beratung habe ich dann 2012 in die Abteilung „SAP Innovation Services & Solutions“ gewechselt. Aktuell (seit 2015) bin ich der Chief Produkt Manager für die SAP Standardsoftware „SAP Allocation Management, add-on for SAP Customer Activity Repository“. 

Als Produkt Manager trägt man die komplette Verantwortung für den betriebswirtschaftlichen Inhalt der Lösung. Man muss die Markt- und Kundenanforderungen in softwarespezifische Inhalte übersetzen und auf Standard Relevanz und -fähigkeit abgleichen. In dieser Rolle ist man für den kompletten Launch der Lösung und der Go-to-Market Strategie verantwortlich. Zusätzlich dazu muss man den Vertriebsprozess im Generellen und für ausgewählte Key Accounts im Speziellen unterstützen und begleiten. Da die Rolle global ist, ist sie mit einer hohen Reisetätigkeit verbunden.

 

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Das Spannendste an dieser Rolle/diesem Beruf ergibt sich aus dem Umfeld in Kombination mit der Reisetätigkeit. Mein Hauptadressatenkreis sind Händler, die im saisonalen Handel und im Speziellen, im Fashion-Handel tätig sind. Dieser ;Markt dreht und wandelt sich genauso ultra schnell, wie die Technologie im Softwareumfeld. Keine Anforderung ist gleich, kein Kunde ist gleich, jede einzelne Fragestellung hat andere Nuancen. Der Abwechslungsgrad ist damit enorm hoch. Wenn man dann noch die Internationalität der Rolle mit einbezieht, die verschiedensten Kulturen, Lebens- und Arbeitsweisen, dann kommt man auf den wohl spannendsten Mix, den es geben kann. Hierüber kam und komme ich Länder und Regionen, zu denen ich nie Zutritt erhalten hätte oder gar tiefere Einblicke bekommen haben könnte (Saudi Arabien, Kuwait, El Salvador, Russland, Indien, China usw.).

Spannend ist aber auch die hohe monetäre und sachliche Verantwortung die mir übertragen wurde. 

 

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Generell war das Studium der Technischen Betriebswirtschaftslehre das perfekte Studium für mich. Es war so aufgesetzt, dass man in viele unterschiedliche Bereiche einen guten, aber nicht zu tiefen Einblick bekam. die Kombination mit Sprachen und Interkulturellen Management (Prof. Dr. Markus Groß) hätte kaum besser sein könne. Dort legte sich für mich der Grundstein meiner heutigen Tätigkeit und auch den Interesses mit dem ich das ausübe und verfolge. Das ich dann auch noch HiWi in dem „Videolabor“ (Jean-Marie Rohrbacher) werden konnte, war natürlich das maximal erreichbare. Hier hatte ich dann auch direkt die erste Berührung mit internationalen Projekten und Aktivitäten und das hat mich nicht mehr losgelassen.

 

Ihr Studium ist 20 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

In meinen Augen haben sich die Möglichkeiten, die ich als Student heute verglichen mit damals habe, gravierend geändert. Die Welt ist enger zusammengerückt und auch die technischen Möglichkeiten mit digitalen Skripten, virtuellen Lerngruppen etc. sind natürlich viel besser.

 

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Im Rahmen eines Drittmittelprojektes konnte ich mit dem Team des Videolabors nach Peru reisen und dort das Rohmaterial für zwei Filme drehen. Die Geschichte ist zu lang und zu voll mit Details, als das man sie hier komplett erzählen kann. aber als Highlights kann man sicher gelten lassen, dass das Telefonieren nach Hause nur über einen Telefonoperator mit Voranmeldung und für den Preis von 9 USD pro Minute ging.
 Wir haben morgens einen Film über bahnbrechende Ausgrabungen in Peru gedreht. Der Sponsor war Besitzer einer Privatbank und einer der reichsten Menschen in Peru. Am Nachmittag haben wir einen Film über eine Mädchen in einem der Elendsviertel in Lima gedreht – Los Laureles. Dieser Wechsel zwischen unfassbarem Reichtum und Macht und genauso unfassbarer Armut, lässt mich bis heute nicht los.
 Die Hochschule hat sich hier im ganz Besonderen dafür eingesetzt, dass dieses Projekt stattfinden konnte und zwei Studenten mit vor Ort konnten, um an dem Projekt zu arbeiten.

 

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Was ist ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Momentan arbeite ich als Systemarchitekt für Telematiksysteme bei einem Zulieferer für die Automobilelektronik. Zu meinen Aufgaben zählt u.a. die Analyse von Kundenanforderungen, das Erstellen von Systemkonzepten für Steuergeräte, sowie die Definition der Systemarchitektur für diese Produkte.

 

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Spannend finde ich in meinem Beruf, immer wieder mit neuen Herausforderungen konfrontiert zu sein, und die Möglichkeit auf Basis neuster Technologien Lösungen zu erarbeiten und zur Produktreife zu bringen.

 

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Neben vielen elektrotechnischen Grundlagen, die ich in meinem Beruf immer wieder anwenden kann, wurde von unseren Dozenten immer wieder das sogenannte "ingenieursmäßige Denken" proklamiert. Nach inzwischen annährend 20 Berufsjahren als Ingenieur kann ich sagen, dass mir diese Herangehensweise in vielen Situationen geholfen hat komplexe Probleme strukturiert anzugehen und Lösungen zu erarbeiten.

 

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Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Berufsschullehrer

 

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Der Umgang mit jungen Menschen und ihnen vielleicht etwas fürs Leben mitzugeben (außer Lernstoff). Die Wärme, das Vertrauen, die Freundlichkeit und die Freude  welche(s) mir die  Schüler*innen geben und den Spaß den man mit den Schüler*innen hat. Zudem gibt es jeden Tag neue Situationen und Herausforderungen.

 

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Es gab mir viele Grundlagen, die ich jetzt nutzen kann.

 

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Die FH war ganz neu und klein. Es war sehr familiär. Man hat sich richtig wohlgefühlt. Und das studieren mit Oli und Ibo war unvergesslich.

 

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Alumni der Jahre 2000 - 2010

Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Seit 2006 Inhaberin eines Perlen- und Schmuckladens in München-Sendling mit einem gehobenen Sortiment für die eigene anspruchsvolle Schmuckgestaltung und zahlreicher Kreativangebote wie z.B. den privaten Schmuckkurs als Junggesellinnenabschied mit Prosecco im Glitzerstein-Laden. 

Viele Infos unter www.Glitzerstein.com oder www.Glitzerstein.shop 

Aufgaben? Eigentlich alles…

  • Personalführung – 5 Mitarbeiterinnen auf Minijob-Basis unterstützen im Laden und bei den zahlreichen Schmuckkursen
  • Lager- und Bestellmanagement - nicht immer ganz einfach bei über 1.200 verschiedener Artikel
  • Homepage & Onlineshop-Erstellung und Aktualisierung
  • Marketing-Aufgaben – Ihr findet uns auch auf Facebook, Instagram & Pinterest @GlitzersteinMuenchen
  • Print: Erstellung von Flyern, Broschüren, Printmaterialien
  • Finanz und Controlling – von der Budgetierung bis hin zur Zahlenanalyse in alle Richtungen
  • Rechtliche Belange – (leider) – von DSVGO, Verpackungsgesetzt etc…
  • Und Gott sei danke hin und wieder auch kreative Aspekte – wie Schmuckdesign und Fertigungsberatung
  • Und alles was ich sonst noch vergessen habe…

 

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Klar unsere Kunden glücklich zu machen und Events zu organisieren & zu managen  und die Vielzahl der unterschiedlichen Aufgaben (Fluch und Segen zugleich).

 

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Interessanterweise oftmals die Dinge, die ich während des Studiums am meisten „verflucht“ habe und plötzlich dann doch im Job gebraucht habe. Ursprünglich wollte ich klar im Investment Banking arbeiten, aber dann habe ich nach 10 Jahren in der Rückversicherung doch 2006 meine Leidenschaft zur Schmuckgestaltung mit dem eigenen Laden in München realisiert. Und sowohl in der Rückversicherung als auch in der Selbstständigkeit war ich dann mit anderen Themen und Inhalten aus dem Studium konfrontiert. 

 

Ihr Studium ist 18 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

Der Wissenszugang hat sich grundlegend geändert. Heutzutage geht es nicht mehr so sehr um das Wissen als solches - da es ja fast für jeden einfach zugänglich ist - sondern noch stärker um den Wissenstransfer.

 

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Das Arbeiten in kleinen Gruppen und der soziale Austausch in der FH-Kneipe sind mir bestens in Erinnerung geblieben. Es war eine tolle und bereichernde Zeit in meinem Leben mit vielen Erfahrungen und Lerneffekten fürs ganze Leben. Auch, wenn ich Zeit hätte würde ich gerne nochmals studieren…! Genießt das Studium und nehmt so viel mit wie es geht – sowohl von Wissensseite her, wie auch vom Studentenleben!

 

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Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Seit 2001 Jahren arbeite ich im Bereich Finance & Controlling der Daimler AG, zuletzt verantwortlich für das Team „Fördermittel und öffentliche Aufträge“ mit dem Fokus auf Einhaltung preisrechtlicher Vorgaben.

 

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Der Arbeitstag beginnt mit einem doppelten Espresso! Ernsthaft, es geht morgens schon los mit E-Mails checken, da ich auch mit internationalen Kollegen arbeite. Ich verbringe den Arbeitstag mit meinem Team damit, Kollegen bei der Lösung von Aufgaben und Fragen zu helfen, die mit Forschungsförderung, öffentlichen Aufträgen und deren Prüfung zusammenhängen. Darüber hinaus beschäftige ich mich mit der Akquise, Qualitätssicherung und zentralen Administration von Zuwendungen – von der Idee bis zum Management von Großprojekten, was meinen Job sehr vielfältig und interessant macht.

 

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Die Studiumszeit gibt einem die Möglichkeit herauszufinden, wer man ist und was man mit seinem Leben anstellen möchte. Der Weg kann noch einfach und unproblematisch verändert werden! Mein Tipp, nehmen Sie sich die Zeit, verlassen Sie Ihre Comfort-Zone und entdecken Sie eine neue Stadt als Studienort, im Rahmen eines Praxissemesters oder gleich eine neue Kultur im Auslandssemester! 

 

Ihr Studium ist 18 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

Die Digitalisierung verändert nachhaltig die Geschäftswelt und die Tätigkeiten von Betriebswirten. Sie schafft Freiräume und bietet neue Chancen. Dafür ist es entscheidend sein persönliches Kompetenzspektrum um digitale Inhalte wie Business Analytics, Big Data, … zu ergänzen und dieses Know-How mit seinen Studienschwerpunkten zu verbinden.

 

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Das Studium am Campus Zweibrücken war weit mehr als die Voraussetzung zur Verleihung eines akademischen Grades. Die technische Betriebswirtschaft hat mir erstmalig richtig Spaß gemacht und meinen weiteren beruflichen Weg determiniert. Zu Studienbeginn war der Campus Zweibrücken durch seine Aufbruchsstimmung geprägt. Wir konnten als Studierende gemeinsam Neuland betreten und wurden von den Professoren und der Hochschulleitung in hohem Maße unterstützt. Besonders hervorheben möchte ich die Arbeit in der Fachschaft Betriebswirtschaft, die Gründung der ersten studentischen Unternehmensberatung „StartUp Consultants“ sowie die Durchführung der Firmenkontaktmesse „Café JobTalk“.  Aufgrund der kleinen Gruppengröße habe ich auch heute noch regelmäßigen Kontakt zu einigen Kommilitonen und Professoren. Für mich ist somit eine enge Verbundenheit mit der Zeit des Studiums geblieben.

 

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Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Seit über 10 Jahren arbeite ich bei der saarländischen Landesbank in Saarbrücken. Mit Stationen bei der Landesbausparkasse (LBS) und als Referent des Vorstandsvorsitzenden der SaarLB habe ich nun meine private Leidenschaft – die Kommunalpolitik – quasi zu meinem Beruf gemacht. Da ich seit über 20 Jahren politisch in meiner Heimatgemeinde Bann im Gemeinderat sowie im Verbandsgemeinderat Landstuhl aktiv bin, hat es sich angeboten, in den Bereich Kommunalkunden Deutschland der SaarLB zu wechseln. Hier betreue ich Gebietskörperschaften in ganz Deutschland bei Finanzierungsfragen. Außerdem bin ich nach wie vor in der Weiterbildung von Bankkaufleuten und Bankfachwirten tätig und unterrichte die Fächer Preispolitik in Banken sowie das wissenschaftliche Arbeiten inklusive der Betreuung von Diplomarbeiten.

 

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Die unterschiedlichen Finanzierungsanfragen der kommunalen Gebietskörperschaften (Gemeinden, Verbandsgemeinden, Kreise, Städte und Bundesländer) zu betreuen, und dass letztendlich die Investitionsobjekte unserer Kunden doch überall in Deutschland recht ähnlich sind. Wir finanzieren beispielsweise Investitionen in die Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung, die Ausstattung der Feuerwehren, Ausbau von Krankenhäusern oder die Renovierung von Schwimmbädern.  Einen Unterschied gibt es jedoch bei der jeweiligen Finanzkraft. Diese ist – je nach Region – sehr unterschiedlich. Die wirtschaftlich prosperierenden Gebiete in Deutschland haben einen eher geringeren Finanzierungsbedarf. Da können die Investitionen oft aus dem laufenden Haushalt beglichen werden.

 

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Der „Blick über den Tellerrand“- oder anders ausgedrückt: Der generalistische Ansatz. Vor meinem Studium der Finanzdienstleistungen an der Hochschule Zweibrücken habe ich eine Ausbildung zum Bankkaufmann absolviert. Da war der Blickwinkel häufig schwarz oder weiß bzw. richtig oder falsch. Während des Studiums haben uns die Professoren auf die zahlreichen Grauschattierungen der beruflichen Arbeitswelt aufmerksam gemacht. Häufig sind die Dinge eben nicht Eindimensional. Es hilft in der beruflichen Praxis, auch andere Standpunkte oder weiterführende Zusammenhänge angemessen zu würdigen.

 

Ihr Studium ist 17 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

Früher gab es die Möglichkeit, eine Ausbildung zu absolvieren – oder zu studieren.  Mittlerweile sind viele Zwischenstufen möglich. Ob duales Studium, berufsbegleitend studieren, Fernstudiengänge oder berufsinterne Weiterbildungen. Die Möglichkeiten haben enorm zugenommen. Dies macht es aber für den Einzelnen schwer, den „richtigen“ Weg für sich zu finden. Ich kann den heutigen Studenten folgendes mit auf den Weg geben: „Tue das, was Du gern machst. Wenn man etwas gern macht, macht man es gut und der berufliche Erfolg stellt sich damit häufig von selbst ein.“

 

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Bei meinem Studienbeginn im Jahr 1998 war noch die Gründungs- bzw. Aufbruchszeit der neuen Hochschule Zweibrücken zu spüren. Viele der ehemaligen US-Militärgebäude auf dem Kreuzberg waren noch nicht komplett für die Hochschulnutzung umgebaut und es musste im organisatorischen Ablauf des Studiums noch einiges improvisiert werden. Doch die Professoren, Assistenten und Mitarbeiter der Hochschule haben diese Zeit sehr gut gemeistert. Im Grundstudium BWL (1 bis 4 Semester) waren die Vorlesungen von Prof. Dr. Reichling prägend. Er hat das Ziel ausgegeben, dass Zweibrücken sich den Ruf als „das Deutsche Harvard“ erarbeiten soll. Und im Anschluss soll erreicht werden, dass sich die Uni Harvard als „das Amerikanische Zweibrücken“ weiterentwickeln kann. Wie ich die Professoren in Zweibrücken kenne, sind sie an dieser Thematik weiter dran.

Mein Hauptstudium mit dem Schwerpunkt Finanzdienstleistungen (5 bis 8 Semester) war geprägt von einer überschaubaren Gruppengröße bei den Vorlesungen und Übungen. In Verbindung mit dem persönlichen, engen Kontakt zu den Professoren der Finanzdienstleistungen führte dies zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls und zur Teambildung. Auch dadurch haben wir insgesamt gute Ergebnisse in unser Studienzeit erzielt. Während meiner Studienzeit wurde auch das Zweibrücker Symposium der Finanzdienstleistungen von Prof. Dr. Kürble ins Leben gerufen, das in diesem Jahr bereits zum 21. Mal stattfindet. Anfangs noch in einem kleinen Vorlesungssaal, dürfte die Veranstaltung später aufgrund der gestiegenen Teilnehmerzahlen in das Audimax umziehen. Durch die Verbindung der wissenschaftlichen Forschung mit der beruflichen Praxis ist die Veranstaltung auch heute noch aktuell.

 

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Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

 

Contract- und Claimsmanager: Vertrags- und Nachtragsmanagement, vertraglicher Schriftverkehr, Sicherung vertraglicher Ansprüche, Entwicklung / Umsetzung von Strategien für ausgehende claims, Abwehr eingehender claims bei Großprojekten im Energiebereich

Projekte: Offshore-Windparks in der Nordsee, 380kV-Stromleitung in Schleswig-Holstein, Gas- und Dampfkraftwerk in Ägypten

 

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

 

…an der Schnittstelle zwischen Technik und Recht zu sein und als "Übersetzer" zu arbeiten

 

 

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

 

…die Baurechtsgrundlagen sowie die Vermittlung, dass man nicht alles wissen muss.

 

 

Ihr Studium ist 17 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

 

…weniger Freiheiten, sowie noch weniger Studenten mit absolvierter Lehre vorab.

 

 

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

…das Kennenlernen meines Gatten, mit dem ich nun seit 23 Jahren zusammen und seit 16 Jahren verheiratet bin - übrigens ein Elektroingenieur von der FH KL...

 

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Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Prüfsachverständiger für sicherheitstechnische Gebäudeausrüstung in den Fachrichtungen elektrische Anlagen, Sicherheitsstromversorgungsanlagen und Brande-und Alarmierungsanlagen, Sachverständiger zum Prüfen von elektrischen Anlagen nach den Bedingungen der Sachversicherer, Sachverständiger der zugelassenen Überwachungsstelle für Brand-und Explosionsschutz. Die Aufgabe hierbei ist bei baurechtlichen Prüfungen die sicherheitstechnischen Anlagen zu prüfenund die Betriebssicherheit und Wirksamkeit zu bescheinigen.

 

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Die Abwechslung, da jedes Objekt anders und auch jede zu prüfende Anlage anders ist. Man bekommt quasi immer eine private Werksführung.

 

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Alle Grundlagen-Vorlesungen und die Fachvorlesungen im Bereich der Energie-/Hochspannungstechnik.

 

Ihr Studium ist 17 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

Der Enthusiasmus man könnte alles ohne Probleme mit technischen Maßnahmen billig lösen, in der Kombination mit dem fehlenden praktischen Verständnis komplexer Anlagenzusammenhänge. Auch wird vielfach aneinander vorbei geredet, weil nicht die korrekten Fachbegriffe sondern eher die landläufigen Begriffe verwendet werden. Dies erschwert den Einstieg in das Berufsleben enorm.

 

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Die ausgelassenen Grillabende mit den Studienkameraden.

 

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Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Leiter der Servicegruppe beim Bosch internen Sondermaschinenbauer, verantwortlich für den US Markt mit Sitz in Charleston, South Carolina.

Wir sind eine recht kleine Gruppe mit nur neun Personen. Unser Team besteht aus Projektleitern, Ingenieuren aus dem Bereich Maschinenbau und Automatisierungstechnik und Monteuren. Aufgrund der kleinen Gruppengröße sind meine Aufgaben sehr vielfältig. Diese reichen vom administrativen Teil einer Leiterposition, Personalthemen, Projektleitung und Vertrieb bis hin zur tatsächlichen Fehlersuche/Reparatur einer Sondermaschine.

 

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Täglich neues zu lernen, sei es im Umgang mit Menschen oder der Technik. Als Serviceteam haben wir zwei Hauptaufgaben. Zum einen im Fehlerfall die Produktion zu unterstützen und zum anderen mit Updates, Upgrades und Erweiterungen sicherzustellen, dass die Produktion und damit auch die Produkte von Bosch immer besser und effizienter werden.

 

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Zum einen das breite Wissen, welches ich mir im Mechatronikstudium aneignen konnte und welches optimal für den Sondermaschinenbau gepasst hat. Zum anderen die vielen Erfahrungen während des INHEE Masterstudiums im Ausland.

 

Ihr Studium ist 16 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

Der digitale Wandel und die Schnelllebigkeit sind meiner Meinung die größten Veränderungen. Obwohl mein Berufseinstieg nur 15 Jahre zurückliegt, herrschen jetzt ganz andere Bedingungen im Automobilmarkt. Um hier Erfolgreich zu sein, muss man viel flexibler sein, ständig dazulernen und für Veränderungen offen sein.

 

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium / die Hochschule?

Insgesamt erinnere ich mich gerne an das Studium und pflege auch immer noch engen Kontakt zu einigen Kommilitonen. Am schönsten in der Erinnerung ist für mich das Auslandssemester in Breslau. Hier war ich das erste Mal weg von zuhause und auf mich selbst gestellt. Es war schön zu erleben, dass man, wenn man offen und neugierig ist, auch in einem fremden Land ohne Sprachkenntnisse viel erleben kann.

 

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Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

SAP Berater im Bereich Abfallmanagement (Environment, Health and Safety) in der BASF Ludwigshafen. Ich arbeite mit an der Bereitstellung einer IT-Umgebung, um die korrekte Einstufung chemischer Produkte in einem der größten globalen SAP-Systeme bereit zu stellen. Dabei geht es um die Definition und Umsetzung von technischen Daten und Prozessen, abgestimmt auf Arbeitsprozesse innerhalb der BASF. Ziel ist dabei die technische Bereitstellung aller von der Behörde geforderten Dokumente und die Prüfung der rechtlichen Grundlagen, um Produkte weltweit herstellen, lagern, transportieren und auch entsorgen zu dürfen.

 

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Die tägliche Arbeit mit Kollegen im Betrieb. Die Diskussion mit Ihnen, wie man sie im Bereich IT unterstützen kann, um Ihre täglichen Prozesse zu erleichtern, aber gleichzeitig auch compliant und revisionsgerecht zu arbeiten.

 

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Die Grundlagen der Betriebswirtschaft in Zusammenhang mit der IT zu verbinden und die Bedürfnisse erkennen, die Möglichkeiten zu analysieren, in IT-Sprache zu übersetzen und in ein Anforderungskonzept nieder zu schreiben.

 

Ihr Studium ist 17 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

Da ich im Moment keine näheren Informationen zu aktuellen Studiengängen habe, kann ich dazu keine Angaben machen.

 

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Das Leben auf dem Campus war sehr abwechslungsreich und hat uns Studierende sowohl im Privatleben, als auch im Studentenleben eng zusammenrücken lassen. Es wurden viele, noch heute andauernde Freundschaften geschlossen, Partys gefeiert, aber auch Lerngruppen gebildet und so manch Höhen und Tiefen gemeinsam durchlebt.

 

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Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

  • Lehrkraft für besondere Aufgaben (LfbA) im Lehrgebiet Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Kaiserslautern, Campus Zweibrücken

  • Digitalisierung

  • Digitales bzw. multimediales Marketing

  • Webtechnologien, Einsatz neuer Medien

  • freiberuflicher Dozent mit den Schwerpunkten Wirtschaftsinformatik und Multimediales Marketing

  • Geschäftsführer des Instituts für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik GmbH

 

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Das Beibringen und das Vermitteln von Daten, Informationen und Wissen an junge motivierte Menschen

 

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Das beigebrachte fachliche Wissen in den Wirtschaftsinformatikfächern

 

Ihr Studium ist 17 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

Der Einzug neuer Medien in die Wissensvermittlung und die Veränderung der Menschen in dieser Zeit. Aus meiner Sicht sind die jungen Erwachsenen auf der eine Seite informierter geworden aber auf der anderen Seite unselbständiger.

 

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Die Grillpartys nach den Vorlesungen mit den Dozenten gemeinsam (Vorlesung ging dann oft noch weiter und bis in die Nacht) oder der mehrmalige Abbruch einer Vorlesung, weil die Fachschaft gerade neues Bier geliefert bekommen hat.

 

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Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Der Aufbau und die Inbetriebnahme verfahrenstechnischer Anlagen in der Kunststoff-, Chemie-, Pharma- und Lebensmittelindustrie. Nach Stationen in der Forschung und Entwicklung und der Übernahme eines verfahrenstechnischen Labores in China, hat mich der Weg in den weltweiten Außendienst geführt. Meine heutige Tätigkeit verbindet Theorie und Praxis in angenehmer Weise. Hierzu gehören nicht nur elektrische und mechanische Arbeiten sondern auch die anschließende verfahrenstechnische Inbetriebnahme. In Abhängigkeit der Anlagengröße auch die Komplettverantwortung für die Arbeiten vor Ort in Teams bis zu 130 Personen.

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Der ständige Wechsel zwischen den verschiedenen Tätigkeiten und der Wechsel zwischen verschiedenen Kulturkreisen lassen nie Langeweile aufkommen. Jeder Arbeitstag bietet neue Herausforderungen die gemeistert werden müssen. Am Ende steht eine neue Produktionsanlage wo vorher eine leere Halle oder sogar eine grüne Wiese stand. Das Ergebnis der Arbeit ist direkt sichtbar. Daneben habe ich beruflich bereits mehr als 50 Länder bereist. Das Studium hat eine Welt eröffnet die so vorher gar nicht denkbar war.

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Der sehr praxisorientierte Aufbau des Studiums hat einen problemlosen Start ins Berufsleben ermöglicht. Es wurde sehr viel praktisch anwendbares Wissen vermittelt. Selbst heute kann dieses Wissen noch sehr helfen unbekannte Problemstellungen anzugehen. Besonders hervorzuheben sind hier die Professoren Schüle und Hammel. Einige der verwandten Skripte sind bis heute geschätzte Nachschlagwerke. Daneben haben natürlich auch die eher kleinen Gruppen am Standort Pirmasens zu einer sehr partnerschaftlichen Lernatmosphäre beigetragen.

Ihr Studium ist 16 Jahre her - was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Aufen für Studierende am Gravierendsten verändert?

Meine Generation war mit die letzte die noch ohne viele elektronische Hilfsmittel ihr Studium absolviert hat. Viele heute sehr bekannte 3D Konstruktionshilfsmittel sind in diesen Jahren entstanden. Es gab zwar Internet, aber im Vergleich zur heutigen Situation mit deutlich weniger Bandbreite und auch mit geringerem Informationsangebot. Email-Postfächer wurden 2 x täglich abgerufen. Viele benötigte Informationen wurden Büchern oder Papierkatalogen entnommen. Auch der Stapel Bücher aus der Bibliothek war immer präsent. An Tablet und Smartphone war nicht zu denken. Der Informationsaustausch erfolgt heute deutlich schneller und es ist eine separate Herausforderung geworden aus der Flut das wesentliche herauszufischen.

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?
Sehr sehr viele...
Ein besonderes Highlight war in jedem Fall der Moment, als ich freudestrahlend mein Diplomzeugnis bei Uschi abholen wollte und sie mir eröffnet hat, dass ich mein Studium ja noch gar nicht abgeschlossen hätte. Genauer gesagt, dass mir noch ein paar “Scheine”, also Nachweise von Studienleistungen fehlen. Gottseidank war das Smartphone noch nicht erfunden so dass mir die Verbreitung meines darauf folgenden Gesichtsausdruckes in den sozialen Medien erspart blieb....


Dass Herr Hammel ingenieurtechnisch wichtige Zahlen tanzend und singend vorgetragen hat, ermöglicht es mir auch heute noch die Eulerzahl jederzeit bis zur 15. Stelle anzugeben. Allerdings nur in derselben Form. ;-)


Sehr schön war auch das Zusammenleben aller Studenten in der “Housing” den alten Armeewohnungen. Es gab Sommer da wurde jeden Tag gegrillt und sogar die Toten Hosen haben sich zu einem Konzert vor Ort entschlossen. :-)
 

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Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Ich leite den Privatkundenbereich bei der Star Finanz GmbH in Hamburg. Hier bin ich zusammen mit meinem 25-köpfigen Team verantwortlich für die Weiterentwicklung der StarMoney Produktfamilie (StarMoney Windows, StarMoney Mac und die StarMoney Apps). Meine Aufgaben sind dabei einerseits die disziplinarische Führung der Mitarbeiter (Unterstützung bei deren Weiterentwicklung, Führen von Mitarbeitergesprächen, etc.) und andererseits trage ich die fachliche Verantwortung für unsere Produkte, bin für die Produktvision und -strategie und deren Umsetzung verantwortlich.

 

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Für mich besonders spannend ist die Themenvielfalt. Einerseits darf ich mit vielen tollen Menschen zusammen arbeiten und diese dabei unterstützen, das Beste aus sich heraus zu holen. Andererseits habe ich viel Gestaltungspielraum und kann mein Knowhow hinsichtlich der Entwicklung digitaler Produkte voll einbringen.

 

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Der Studiengang „Digitale Medien“ war inhaltlich sehr vielseitig. Hierdurch konnte ich ein breiten Wissen von Design, über Marketing und BWL bis hin zur Software-Entwicklung gewinnen. Ohne dies damals schon zu ahnen, war dieses breite Wissen eine optimale Grundlage für den Job es Produktmanagers, den ich später in meinem Berufsleben angetreten bin. Denn als Produktmanager muss man sich mit vielen verschiedenen Menschen aus unterschiedlichen Fachbereichen austauschen und zusammen arbeiten. Ich bin zwar kein Software-Entwickler und auch kein Designer, kenne aber deren Themen und Herangehensweisen und verstehe daher, wie sie denken und arbeiten. Das hilft ungemein, arbeitet man als Produktmanager doch an der Schnittstelle zwischen all diesen Disziplinen.

 

Ihr Studium ist 15 Jahre her was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

Am meisten haben sich seit meinem Studium aus meiner Sicht die Technologien verändert. All die Dinge, Trends und Technologien (z.B. Smartphones, Smart Watches, Google Glasses, Künstlicher Intelligenz / Machine Learning, etc.), waren damals wenn überhaupt erst am entstehen und noch nicht bereit für den breiten Einsatz. So waren wir damals beispielsweise froh, wenn wir für unseren Mediengestaltungs-Kurs eine Digitalkamera mit 1 Megapixel hatten… was heute nur noch für Thumbnail-Vorschaubilder reichen würde.

Heute sind wir total technologisiert und abhängig von unseren Smartphone, viele Jobs werden durch die Digitalisierung ersetzt, Soziale Medien verändern wie wir denken, handeln und wählen. Das alles hat gravierenden Auswirkungen auf unser Privatleben, unsere Arbeit, den Staat und die ganze Welt. Für Studierende von heute bedeutet dies, dass sie hierauf im Studium vorbereitet werden müssen, damit sie in der sich immer schneller verändernden Welt leben und diese im positiven Sinne mitgestalten können.

 

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Im Juli 2001 haben wir Studenten im „Amphitheater“ des Campus Zweibrüchen das „Think Global – Rock Local Open Air gegen Gewalt und Intoleranz“ veranstaltet. Die Vorbereitung und Durchführung des Festivals hat sehr viel Spaß gemacht und uns Studenten, die daran beteiligt waren, toll zusammen geschweißt. Die Rezension in der Rheinpfalz war damals zwar eher negativ, was fast noch für einen Eklat und viel Kritik am damaligen Reporter gesorgt hatte. Aber für uns Studenten war die Veranstaltung ein voller Erfolg und diente einem guten Zweck.

Unsere Erinnerungen konnten wir übrigens vor kurzem bei einem FH ZW Revival-Treffen Revue passieren lassen. Am 14. September hatten wir uns mit 25 ehemaligen Kommilitonen aus den Studiengängen Digitale Medien und Angewandte Informatik 1997 bis 2000 in Hamburg wieder gesehen. Professor Gunther Rehfeld, unser alter Prof für Mensch-Maschine-Kommunikation, war sogar auch dabei. Wir haben uns am Hamburger Hafen getroffen, eine Barkassen-Fahrt gemacht, verschiedene Biere im Restaurant Störtebeker in der Elbphilharmonie getrunken und Abends in einer Craft-Beer Brauerei gegessen und getrunken. Dabei sind natürlich viele der alten Geschichten vom Campus, den Wohnheimen, dem Campino und über unsere Profs erzählt worden und wir haben viel in Erinnerungen geschwelgt. Ein sehr schönes Treffen mit vielen interessanten alten und neuen Geschichten!

 

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Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Co Gründer und Vorstand der Neodigital Versicherung AG in Neunkirchen (Saar)

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Clever planen, vor allem machen, daraus lernen und wieder machen.

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

abstrahieren und schnell einarbeiten

Ihr Studium ist 16 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

Mehr Input, mehr Channels, mehr Info’s! Deswegen noch besser abstrahieren und noch schneller einarbeiten

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Die Wichtigste: Das erste Vorstellungsgespräch, das fachlich voll in die Hose ging. Hat mir direkt und klar gezeigt, dass Lernen nie aufhört und dass man sich gar nicht einzubilden braucht, sich auf einem akademischen Titel ausruhen zu können.

Die Schönste: Die Alumni Feier und der nachfolgende Partymarathon. Details erspare ich Euch aber.

 

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Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Seit August 2012 bin ich Hochschullehrer für die Lehrgebiete Technische Mechanik, Messtechnik und Technische Akustik im Fachbereich Angewandte Ingenieurwissenschaften an der Hochschule Kaiserslautern. Neben der Lehre betreibe ich im Rahmen von Kooperationsprojekten angewandte Forschung zu den Themen Schwingungsuntersuchung, -prüfung und Komfortsteigerung von Rennradrahmen sowie Schwingungsuntersuchungen an Bauteilen mittels Shaker.


Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Die Förderung von jungen Menschen, den Reifeprozess zu unterstützen und zu beobachten. Zu sehen wie die Studierenden während des Studiums neben den fachlichen und methodischen, auch soziale, kulturelle und personale Kompetenzen erlangen, um Ihre eigenen privaten und beruflichen Wege gehen zu können und sich dabei auch kritisch mit gesellschaftspolitischen Themen auseinandersetzen.


Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Tatsächlich waren es neben den fachlichen Kompetenzen eher die erworbenen Soft Skills die mir am meisten genützt haben.

 

Ihr Studium ist 15 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

Die fortschreitende Digitalisierung und Vernetzung hat Einzug in die Lehre gehalten. In Vorlesungen werden heute selbstverständlich Beamer, SMART-Boards, -Screens oder interaktive Tafeln benutzt. Weiterhin gibt es vielfältige E-Learning Angebote zu Vorlesungs- oder Laborinhalten. Vereinzelt gibt es Laborversuche, die als Remote Lab, also über das Internet, durchgeführt werden können.

Es gibt mehr Wege, um ein Studium individualisiert (z.B. Voll-, Teilzeit, berufsbegleitend, viele Wahlmodule) durchzuführen, eine größere Auswahl an Studiengängen sowie die Möglichkeit nach dem Bachelor-Abschluss in einem Masterstudiengang zu studieren.
Die Hochschule ist internationaler geworden, was unter anderem an internationalen Studiengängen liegt, bei denen die Lehrsprache Englisch ist.
Eine weitere gravierende Veränderung ist der Übergang von den Diplom- zu den Bachelor- und Masterstudiengängen.


Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Die persönliche Betreuung der Studierenden durch Professorinnen und Assistenten sowie der wertschätzende Umgang miteinander führte letzten Endes dazu, dass ich sehr gerne an die Hochschule, wenn auch in anderer Funktion, zurückgekehrt bin.

 

Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Senior Business Development Manager bei Unity Technologies (unity.com).

Ich stelle das Bindeglied zwischen unseren Kunden, der Produktentwicklung und unseres Vertriebs dar. Ich bin für die industrielle Anwendungsfelder für Unity, dort im speziellen die Mobilitätsindustrie zuständig.

Mit unseren Kunden definiere ich Mittel und Langfristige Strategien der Zusammenarbeit und gebe Impulse an unsere Produktentwicklung, um mit den wachsenden Anforderungen unserer Anwender Schritt zu halten.

 

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Der Spagat zwischen Technik und Geschäftsentwicklung ist das spannende an meiner Tätigkeit. Der Blick für das Ganze, die Möglichkeit mein Hobby zum Beruf zu machen und den Sprung einer Game Engine zur nächsten Entwicklungsstufe „Realtime 3D Engine“ mitzuerleben bieten sich sonst nur in wenigen anderen Positionen.

 

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Da ich meine Karriere in der Softwareentwicklung begonnen habe: definitiv alle Vorlesungen rund um Programmieren von Software. Im speziellen alles aus dem Bereich Echtzeit 3D hilft mir noch heute. Daneben streife ich des Öfteren Themenblöcke aus den Recht und BWL Vorlesungen. Erst kürzlich galt es wieder einen Business Case zu beschreiben.

 

Ihr Studium ist 15 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

Die Spezialisierungsmöglichkeiten im späteren Beruf. Vom AI Spezialisten über SCRUM Master bis hin zum Business Development IT Manager. Ich denke früher war das Spektrum enger. Daneben werden meiner Meinung nach Kenntnisse aus Projektmanagement und Geschäftsentwicklung stärker vorausgesetzt und benötigt als noch vor 10 Jahren.

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Neben der durchweg guten Beziehung zu den Professoren und Kommilitonen, von denen einige bis heute halten, auf jeden Fall die FH Partys und die Afterpartys in unserer WG!

Und selbstverständlich den TIE-Fighter, den wir damals in OpenGL Sourcecode in mühsamer Handarbeit (ohne Unity Editor ;) ) als Übung gebaut haben.

…naja, und die ein oder andere durchzockte Nacht mit Diablo II (Stichwort: Hobby zum Beruf ;) ).

 

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Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Nach dem Studium startete ich in der Automobil-Zuliefererindustrie als Konstrukteur und Akustiker für Abgasanlagen, gefolgt von einer Tätigkeit in der Nutzfahrzeug-Sitzentwicklung.
Heute bin ich Entwicklungsingenieur für Gleitlager. Das klingt nicht unbedingt besonders spannend, ist es aber: In wenigen Bereichen der Ingenieurwissenschaften laufen so viele Themengebiete zusammen wie in der Tribologie (Dies ist die Lehre von Reibung, Verschleiß und Schmierung zweier in Wechselwirkung befindlicher Oberflächen). Nahezu gleichzeitig befasst sich der Tribologe z.B. mit Themen aus Werkstoffkunde, Chemie, technischer Mechanik, Maschinenelementen und Fertigungstechnik und nutzt dabei modernste Simulationsmethoden. Ein spannendes Berufsfeld, in dem täglich neue Herausforderungen warten!

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Die Tribologie ist dort, wohin man blickt, man muss sie nur erkennen! Das bedeutet, dass nicht nur der klassische Maschinenbau, sondern buchstäblich das ganze Leben, von der Bratpfanne bis zum Kniegelenk, eine Frage der Tribologie sein kann.

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Das Studium des allgemeinen Maschinenbaus hat mich hervorragend auf mein späteres Betätigungsfeld vorbereitet.
Hervorzuheben ist sicher meine intensive Einarbeitung in das Thema Gleitlager und deren Abbildung in der Mehrkörpersimulationsumgebung ADAMS, die mir Prof. Leiner im Rahmen meiner Studienarbeit und nachfolgend in meiner Diplomarbeit ermöglichte. Das hilft mir bis heute!

Ihr Studium ist 15 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

Ich kenne die Unterschiede in den Lehrinhalten zwischen früher und heute leider nicht. Ich gehe jedoch davon aus, dass die Nutzung moderner Informationstechnologie noch mehr an Bedeutung gewinnt. Gleichermaßen sind die sogenannten „Soft Skills“ und sehr gute Fremdsprachenkenntnisse wichtiger denn je. Man sollte sich dadurch aber nicht entmutigen lassen, denn „ die anderen kochen auch nur mit Wasser“, wie der Volksmund sagt.

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Schöne Erinnerungen an mein Studium gibt es sehr viele. Was ich damals bisweilen als stressig empfand, relativierte sich in meinem Berufsleben. Heute denke ich sehr gerne an die gemeinsame Zeit in kleinen Lerngruppen zurück, als wir es uns bis in den Abend hinein im Raum B117 gemütlich machten um TM3 zu pauken; unterbrochen nur davon, dass wir uns ein paar Würstchen grillten…
Die Kontakte zu den ehemaligen Kommilitonen bestehen bis heute.

 

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Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit?

Zertifizierter Sachverständiger für Bauschäden, Baumängel und Instandsetzungsplanung sowie zertifizierter, sachkundiger Planer für die Instandhaltung von Betonbauteilen in der Position eines geschäftsführenden Gesellschafters der bsm² GmbH in Kaiserslautern.

Und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Leitung unseres Planungsbüros zusammen mit meiner Geschäftspartnerin und meinen zwei Geschäftspartnern, Durchführung von Bauwerksuntersuchungen an Beton-/Stahlbetonbauwerken zur Feststellung des Schädigungsgrades und zur Ermittlung der betontechnologischen Kennwerte sowie die Planung und Überwachung der Instandhaltung (Inspektion, Instandsetzung) von Betonbauwerken.

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Die ständig verschiedenartigen Bauwerke (Tiefgaragen/Parkhäuser, Brücken, Industrieanlagen Trinkwasserbehälter, Kläranlagen ...) und die damit verbundenen Fragestellungen und Probleme einer Instandsetzung, welche es zu lösen gilt sowie die Möglichkeit, durch die Vielzahl der unterschiedlichen Bauwerke nicht auf ein Kompetenzfeld beschränkt zu sein.

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Es ist schwierig, eine Erfahrung oder ein Ereignis herauszugreifen. Ein wesentlicher Punkt jedoch war sicherlich, dass ich Herrn Prof. Dr. Stenner (damals noch Polymer Institut, Flörsheim-Wicker) kennenlernte. Durch ihn wurde mir bewusst, dass mein Interesse für die Chemie und meine Ausbildung als Chemielaborant mit anschließendem (abgebrochenem) Chemiestudium mit meinem Studium des Bauingenieurwesens eine sehr sinnvolle Ergänzung sein kann. Für mich war dann sehr schnell klar, dass meine berufliche Zukunft in der Betoninstandsetzung liegt, die in Verbindung mit der Bauchemie für mich die optimale Kombination darstellte und es auch heute noch ist.

Ihr Studium ist 14 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

Die Einführung des Bachelor-/Master-Systems.

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Das ist sicherlich meine Mitgliedschaft in der Fachschaft und die gegenseitige Unterstützung untereinander sowie die dadurch gewonnenen und bis heute andauernden Freundschaften. Ein wichtiger Bestandteil der Gemeinschaft war nicht nur das gemeinsame Lernen, sondern auch unsere gemeinsamen Veranstaltungen und Feiern, von denen unsere Weihnachtsfeier bis heute Bestand hat und auch in diesem Jahr wieder stattfinden wird.

 

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Nach der Realschule und dem Fachabitur absolvierte ich meinen Wehrdienst und machte meine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration. Danach arbeitete ich noch ein Jahr in diesem Beruf und entschloss mich, zum Erstaunen meiner Eltern, ein Studium dranzuhängen. Zum Erstaunen deshalb, weil ich seit je her nicht für übertriebenen schulischen Ehrgeiz bekannt war. Ich war jetzt kein schulischer Pflegefall, aber ich musste zum Jagen getragen werden, zumindest in der Schule. Meine schulischen Bemühungen orientierten sich streng am ökonomischen Minimal-Prinzip: Ich wollte das angestrebte Ziel mit möglichst minimalem Aufwand erreichen. Da die Berufsschule keine hohe Hürde darstellte und nachdem ich mit dem erfolgreichen Abschluss meiner Ausbildung eine gesicherte berufliche Basis hatte, wagte ich den Versuch eines Studiums. Ich wollte meine Grenzen ausloten und mit etwas Glück die Herausforderungen auch erfolgreich bestehen. Eine Wohngemeinschaft direkt auf dem Campus Zweibrücken war für die nächsten vier Jahre mein Zuhause. Eine gesellige Zeit mit tollen Menschen. Vom erfolgreichen Abschluss als Diplominformatiker (FH) mit unerwartet gutem Ergebnis war beim besten Willen nicht auszugehen, war ich doch nicht nur beim Lernen konsequent, sondern auch beim Feiern. Eine fantastische Zeit, in deren Erinnerung ich noch heute gerne bade.

Das Studium hat meinen fachlichen Horizont wesentlich erweitert und mich in die Lage versetzt, bei Bedarf große Mengen an Information zu strukturieren, konsumieren und zu verstehen. In besonderer Erinnerung sind mir die Vorlesungen von Professor Hendrik Speck, von dessen Denkanstößen ich bis heute profitiere. Das konkret erworbene Wissen im Studium, in Kombination mit der Berufsausbildung, diente als Trigger für die ständige Weiterbildung und Professionalisierung. Es ist das Rüstzeug für einen möglicherweise erfolgreichen Berufsweg, aber doch nur die Saat. Demut, Fleiß und Selbstreflexion, kombiniert mit etwas Talent, lassen diese langfristig keimen und blühen.

Nach dem Studium habe ich angefangen, bei prego services zu arbeiten. Hier bin ich bis heute berufstätig. prego services ist ein mittelständisches Unternehmen und bietet Individuelle IT- und Businesslösungen an. Ich habe prego services viel zu verdanken, wurde gefordert und gefördert. Hier stehen Werte nicht nur auf dem Papier. Begonnen habe ich als Systemmanager im Datacenter. Danach war ich Teamleiter und Fachbereichsleiter Customer Services. Dies beinhaltet die Führung und das Management von drei Abteilung (Applikationssupport, Desktop & Mobile, ServiceDesk) mit rund 60 Mitarbeitern. Aus gesundheitlichen Gründen habe ich 2018 schweren Herzens die Fachbereichsleitung abgegeben und bin nun als Berater für die Bereichsleitung IT tätig.

Beruflich auf einem sicheren Niveau und mit der richtigen Frau an meiner Seite war das Fundament gegossen, auf dem wir nun gemeinsam unser weiteres Leben aufbauten. Es folgten ein Hauskauf und die Renovierungsarbeiten in kompletter Eigenleistung. Nachdem das Kinderzimmer fertig war, kam unser Sohn Hannes zur Welt und zog, anderthalb Jahre nach Hauskauf, bei uns ein. Es war perfekt und wunderschön. Leider mussten wir kurz darauf feststellen, dass ich wohl schon seit längerem schwer krank war, mein Körper das bis zu diesem Zeitpunkt wohl kompensieren konnte, aber nun die ersten beängstigenden Symptome auftraten, die in einer fatalen Diagnose mündeten: Am 24. August 2016 erhielt ich die Diagnose Amyothrophe Lateralsklerose, kurz ALS. Die durchschnittliche Überlebenszeit ab Diagnosestellung beträgt 3-5 Jahre, die Krankheit ist unheilbar. Ich habe mich entschlossen unsere Geschichte öffentlich zu machen und blogge darüber: www.madebyeyes.de. Die Seite wurde von mir nur mit den Augen erstellt. 2019 bekam ich dafür den zweiten Preis beim Grimme Online Award.

Bei privaten Freizeitaktivitäten mögen wir es einfach. Urlaube führten regelmäßig zum Wandern in die Alpen oder zum Camping am Etang du Stock, wo meine Schwiegereltern einen älteren Wohnwagen hatten. Das war die pure Freiheit nach einer stressigen Arbeitswoche. Campingplatz eben, da interessieren nicht Titel, Auto oder Kontostand. Da treffen sich Michael, Thomas und Barbara zum Grillen in Badeshorts, Thomas bringt Nudelsalat mit, Michael Schwenker und Barbara Bier. Man hilft sich, man kennt sich, man schätzt sich – auch in Badeshorts. Eine für mich wichtige Sache, denn auch im Berufsleben sollten wir immer darauf achten dem Wohle aller zu dienen.

Durch meine Frau habe ich das Segeln gelernt. Sie war bereits eine geübte Seebärin, ihre Eltern hatten ein Segelboot am See liegen und segelten seit Jahr und Tag. Segeln in Kombination mit Camping wurde zu einem gemeinsamen Hobby, das meine Frau und ich geliebt haben. Wir machten einen Segelkurs zusammen und genossen diesen Sport. Unsere Labrador-Hündin Frieda lag völlig entspannt in der Kabine, selbst wenn das Boot schon beachtliche Krängung hatte, ich sichtbar nervös wurde und meine Frau mutig (und leicht wahnsinnig) wie Captain Ahab hart am Wind segelte. Frieda ist ein Gebrauchthund aus dritter Hand, Binnenmigrantin aus Malta, eine mit Liebe gemachte Promenadenmischung und Familie. Meine Frau ist furchtlos und risikofreudig, im Gegensatz zu mir. Ich wäge immer alle Optionen ab und wähle nach Möglichkeit für alle Beteiligten die risikoärmste. Das hört sich in der Formulierung ziemlich pfiffig an, wird im Volksmund aber eher als Angsthase
bezeichnet. Tatsächlich war dieses Verhalten in den meisten Fällen die beste Wahl, aber nicht in allen.

Die Krankheit ALS hat unser Leben in kürzester Zeit völlig auf den Kopf gestellt und unsere bisherigen Pläne in ein anderes Leben verbannt. War ich bei Diagnosestellung für Außenstehende nicht erkennbar krank, saß ich wenige Monate später im Rollstuhl. Es ist atemberaubend, wie schnell kleine Stufen gefühlt zum Hoover Damm mutieren. Unser Haus musste so gut es geht innerhalb kürzester Zeit auf meine Bedürfnisse umgebaut werden.

Ich habe mittlerweile den höchsten Pflegegrad, kann nur noch per Sprachcomputer kommunizieren und steuere diesen per Augensteuerung, benötige 24/7-Intensivpflege, werde künstlich beatmet und habe mich entschlossen glücklich zu sein, das macht die Lage nicht besser, aber mich glücklicher. Gemessen an dem was zu erwarten war, bin ich dankbar und will mich nicht über die schattigen Passagen grämen. Sie gehören nun mal dazu. Auch wenn das, gemessen an dem was üblich ist, so nicht zu erwarten war.

Das Leben ist gefährlich und endet garantiert tödlich. Es gilt die schönen Momente zu genießen und das Risiko des Kenterns zu akzeptieren. Der Wind bläst stramm und wir segeln hart am Wind, mutig wie Captain Ahab. Ich habe eine furchtlose Crew an meiner Seite, allen voran meine Frau, und ich habe nicht vor, vorzeitig über Bord zu gehen. Und vielleicht legt sich der Sturm, bevor wir kentern. Nur weil wir keine Lösung kennen, ist es nicht unlösbar. Gerade weil wir es nicht wissen, ist es möglich.

www.madebyeyes.de

Hier meine Vita in zusammengekürzt:

1978 das Licht der Welt erblickt, Saarländer, pflegeleichter Lausbub, angemessener schulischer Ehrgeiz, Fachabitur Wirtschaft, Wehrdienst, Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration, Studium Digitale Medien mit Abschluss Diplominformatiker FH, Systemmanager, Teamleiter,
Fachbereichsleiter Customer Services, Leichtathlet, Trainer, Squash, Segeln, Wandern, Outdoor, Hundebesitzer, Heimwerker, Bausparer, Hausrenovierer, Nachzweibierdiscofoxtänzer, Musikliebhaber, Pfeife, Ehemann, Papa, ein glücklicher Kerl, Diagnose ALS mit 38 Jahren, Pflegegrad, Schwerbehinderung, Rollstuhl, Hausumbau, Sprachcomputer, Atemmaske, Intensivpflege, Kämpfen,
Lachen, Leben.

Fotos: 1 + 2 (c) Sarah Pulvermüller, 3 + 4 (c) Grimme Institut, 5, 6, 7, 8 (c) Christian Bär

 

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Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Ich bin heute Leiter der Crashsimulationsanlage bei Adient in Kaiserslautern.

In meiner Verantwortung liegt es, dass die Versuche für die unterschiedlichen Kunden und Projekte innerhalb der vorgegebenen Termine zur vollsten Kundenzufriedenheit durchgeführt werden.

 

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Das spannende an meinem Beruf ist die Vielseitigkeit, die er mit sich bringt, also zum einen die Verantwortung für das Team und die Anlage zu tragen und zum anderen den Kontakt mit den internen und externen Kunden sowie Lieferanten zu pflegen

…und natürlich macht auch nicht jeder täglich Crashversuche…

 

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Den größten Nutzen aus meinem Studium ziehe ich neben der breit gefächerten Basisausbildung noch immer aus der Fähigkeit, die mir vermittelt wurde Probleme strukturiert lösen zu können. 

 

Ihr Studium ist 13 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

Die gravierendste Änderung ist vermutlich die zunehmende Digitalisierung, Stichwort Industrie 4.0.

 

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Die beste oder besser ausgedrückt die schönste Erinnerung an die Hochschule ist die Familiarität, die dort herrschte und die man hoffentlich heute in der gleichen Form noch dort findet. Man konnte jederzeit zu den Professoren kommen und bekam Antwort auf alle Fragestellungen. 

Gut in Erinnerungen ist auch der Mathe-Vorkurs geblieben oder die zahlreichen Labore, die immer eine spannende Abwechslung waren.

 

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Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Bis dato bin ich Alleingeschäftsführer der CARL HAAS GmbH. Mit ganzheitlicher P&L-Verantwortung führe ich die rechtlich eigenständigen Tochterunternehmen in Portugal und Tschechien. Als zusätzliche Aufgaben übernehme ich die Funktion des Vertriebsleiters und Leiters von drei Geschäftsbereichen. Parallel halte ich Vorträge zu Changemanagement, ganzheitlicher Unternehmensweiterentwicklung u.a. im Wandel zur I4.0 und bin als Senator der Wirtschaft tätig.

 

Wichtigste Meilensteine meines nicht „normalen“ Werdeganges:

Aufgewachsen in einer „nicht-akademiker“ Familie startete ich nach dem Realschulabschluss (mit Ehrenrunde in der 9ten Klasse) eine Ausbildung zum Werkzeugmechaniker. Nach drei Jahren Schichtarbeit als Einrichter und paralleler Weiterbildung zum Industriemeister durfte ich mein Studium an der Hochschule beginnen und mit der Diplomarbeit bei Siemens AG abschließen. Meine Aus- und Weiterbildungen haben mir deutlich mehr Spaß bereitet als die öde Schulzeit, was jeweils durch Auszeichnungen belohnt wurde.

Während der Leiharbeitstätigkeit, konnte ich meinen Doktorvater finden und zur Betreuung meiner Dissertation zu motivieren. Das Promotionsprojekt war eine Zusammenarbeit mit der Siemens AG und Universität Chemnitz und unterstützt durch die Hochschule Kaiserslautern ins Besondere Herrn Prof. Klein. Während dieser Zeit war ich zudem als Lehrbeauftragter an der IHK, Mitglied des Prüfungsausschusses, Teilprojektleiter und Wirtschaftsingenieur tätig. Mein Ziel war immer in drei Jahren fünf Jahre Berufserfahrung zu gewinnen. Nach Abschluss der Promotion hatte war ich bei Siemens VDO und dann Continental AG als führender Lean Experte und Manager für ein großes Werk sowie globaler Head of Continental Business System und Lean Coach tätig.

Parallel durfte ich eine Vertretungsprofessur an der Hochschule Kaiserslautern für ein Semester in Arbeitswissenschaft (Bachelor) und Qualitätsmanagement (Master)übernehmen.

Mit der Erfahrung aus Großkonzernen bin ich 2013 in den Mittelstand gewechselt und dort als Turnaround Manager, Lean Manager und Head of Business Unit wire springs bei einem „hidden Champion“ tätigt. Seit 2015 bin ich innerhalb dieser Unternehmensgruppe als Geschäftsführer tätig.  

 

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Die Zukunft des Unternehmens vollumfänglich werteorientiert gestalten, meine Mitarbeiter bei der persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung begleiten und unterstützen sowie das Arbeiten in einem internationalen Umfeld.

 

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Da gibt es einiges. Zunächst die Verknüpfung der technischen und wirtschaftlichen Elemente und Wirkmechanismen im Unternehmen. Meinen weiteren Weg hat auch das Auslandssemester in Schweden (Arbeiten in einem Institut für regenerative Energien „Solar Energy Research Center“ und paralleles Studieren an der Hochschule) deutlich geprägt. Dabei waren wir im Team 19 verschiedene Nationen u.a. aus Palästina, Schottland, USA, Ungarn usw. Auch das erlernte ingenieurmäßige Arbeiten und die Fähigkeit sich eigenständig in neue Felder einzuarbeiten i.S.d. Selbststudiums ist sehr nützlich.

Auch die Hochschule selbst mit der offenen, nahbaren Hochschulleitung und den ProfessorenInnen. D.h. Herausforderungen wurden gemeinsam, kooperativ, zielorientiert gelöst. Wahl- und Wahlpflichtfächer konnten auf die Bedürfnisse der Studierendenschaft angepasst werden. Das alles hat den Lernerfolg positiv beeinflusst. Und nicht zuletzt hat meine Mitwirkung im Fachbereichsrat, dem Senat der Hochschule, als Vorsitzender der Fachschaft und die Zusammenarbeit mit der internationalen Studierendenschaft meine heutige Arbeitsweise positiv geprägt.

 

Ihr Studium ist 13 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

Über das Studieren an sich habe ich keine aktuellen Erkenntnisse. Außer dass die heutigen Studierenden den Umgang mit Digitalisierung, Online-Lernen, digitalen Medien und so weiter lernen müssen. Hier sind diese neuen Medien Fluch und Segen zugleich, d.h. sie können die Produktivität und den Erfolg des Lernens maßgeblich unterstützen bzw. erhöhen oder auch wertvolle Zeit zum Lernen „stehlen“.

Außerdem kann ich gut beurteilen, welche Anforderungen an Studierende beim Eintritt in Unternehmen gerichtet werden, die auf dem Weg ins Zeitalter der Industrie 4.0 sind. Veränderung ist heute zum Regelfall geworden. Dabei ist es enorm wichtig mit Offenheit, Flexibilität, Proaktivität und positivem Mindset diesen Wandel aktiv zu gestalten. Die Geschwindigkeit dieses Transformationsprozesses hat sich schon deutlich erhöht und erhöht sich weiter. Es besteht sogar die Gefahr, dass heute gute und erfolgreiche Unternehmen in 10 Jahren nicht mehr existieren.

Außerdem ist es mehr denn je wichtig, nutzen- und wertorientiert, interdisziplinär in einem diversifizieren und internationalen Umfeld arbeiten zu können.

 

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Es gab viele Erlebnisse, die in diese Kategorie gehören. Was mich und meinen weiteren beruflichen Weg wohl am meisten geprägt hat, ist mein Auslandssemester in Schweden (Arbeiten in einem Institut für regenerative Energien und paralleles Studieren an der Hochschule). Dabei waren wir im Team 19 verschiedene Nationen u.a. aus Palästina, Schottland, USA, Ungarn usw.

Ein Teammitglied aus Palästina berichtete wie seine Kindheit und Jugend im Kriegsgebiet aussah und welche Strategien er entwickelt hat, nicht erschossen zu werden. Oder die Diskussion zwischen einer schwedischen Studentin und einem schottischen Studenten aus unserem Team, über die Motivationsgründe Alkohol zu trinken. Nach deren Aussage trinkt man in Schottland wegen des häufigen Nebels und schlechten Wetters und in Schweden wegen des spärlichen Sonnenlichts von Herbst bis Frühjahr.

In dieser Zeit habe ich auch zwei Promovierende kennengelernt. Ich durfte mit Ihnen an Ihren Forschungsthemen arbeiten. U.a. diese Einblicke haben mich motiviert nach dem FH Studium den Weg zur Promotion zu gehen.

 

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Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Ich bin Mitglied der Geschäftsleitung der IREBS Immobilienakademie GmbH. Die IREBS Immobilienakademie ist die Weiterbildungsakademie der IREBS International Real Estate Business School und Teil der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Regensburg. Die IREBS bietet berufsbegleitende Weiterbildung für Führungs-, Führungsnachwuchs- und Fachkräfte an. Unsere Teilnehmer kommen sowohl aus Unternehmen der Immobilien-, Bau- und Finanzwirtschaft als auch aus Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen sowie der öffentlichen Hand.

Bei der IREBS verantworte ich den Vertrieb, das Controlling sowie insbesondere die Weiterentwicklung der Ausbildungsformate und koordiniere die Organisation der Studienprogramme.

Nach meinem Abschluss als Diplom-Betriebswirt (FH) habe ich berufsbegleitend noch eine immobilienspezifische Weiterbildung zum Immobilienökonom sowie ein Executive Master in Real Estate (M. A.) Programm absolviert. In den letzten Jahren war ich darüber hinaus aktiv mit Publikationen und Lehraufträgen/Vorlesungen im Bereich Immobilienwirtschaft, Finanzen und Führung (u.a. Monographie „Transformationale Führung in der deutschen Immobilienwirtschaft“).

 

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Ich arbeite in einem tollen Team an den aktuellen und zukünftigen Trends der Aus- und Fortbildung in der Immobilienwirtschaft. Wesentliche Aufgabe ist die Konzeption und Durchführung von Programmen um Führungs-, Führungsnachwuchs- und Fachkräfte fachlich und methodisch (weiter) zu qualifizieren und hierfür auch u.a. neue innovative Lernformen zu entwickeln, bspw. blended Formate – bei denen die Vorteile von Präsenzveranstaltung und E-Learning kombiniert werden. 

Meine Arbeit empfinde ich als sehr sinnstiftend und mehrwertig, nicht zuletzt durch das regelmäßig positive Feedback von Teilnehmern und Dozenten, die Nähe zu Wissenschaft und Forschung sowie dem regelmäßigen Austausch mit den Top-Playern der Branche auf allen Fach- und Führungsebenen. 

Der Sitz der IREBS ist im Kloster Eberbach bei Eltville/ Rheingau, bekannt aus dem Film „Der Name der Rose“ von Umberto Eco – ein wahrlich imposanter „Arbeits“-Ort.

 

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Sicherlich ein hohes Maß an Problemlösungskompetenz durch die stetige Einarbeitung in neue Themen und die damit verbundene Fähigkeit, komplexe Sachverhalte auf ihren wesentlichen Kern zu reduzieren. Darüber hinaus natürlich die Arbeit in Kleingruppen an Fallstudien/ Semesterarbeiten und die Präsentation von Ergebnissen im Plenum.
Das seinerzeit vorgesehene Praxissemester, die Exkursionen und der Austausch mit Partnerhochschulen waren für meinen Berufseinstieg ebenfalls sehr hilfreich.

Darüber hinaus wurde ich im Bewerbungsprozess um ein Stipendium unterstützt, von diesem Netzwerk – dem ich mittlerweile ebenfalls als Alumnus angehöre – profitiere ich bis heute. Alles in allem habe ich persönlich auch von dem engen Betreuungsverhältnis zu den Lehrenden und dem gelebten Praxisbezug enorm profitiert.

 

Ihr Studium ist 12 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

Studienangebote haben sich sehr stark ausdifferenziert, es gibt eine schier unendliche Zahl von Programmen im In- und Ausland – man hat die Qual der Wahl. Methodisch sind immer neue Lernformate und didaktische Konzepte hinzugekommen. Studierende sind des Weiteren im „Konsum“ von Bildung an der Hochschule wesentlich anspruchsvoller geworden, teilweise (leider) viel selektiver bzw. effizienter in der Wissensaufnahme und -verarbeitung. Fachliche und persönliche Differenzierungsmerkmale der Studierenden beim Berufseinstieg verschwimmen zunehmend. Selbstverständlich haben seit meinem Abschluss Technologie und Digitalisierung in allen Lebensbereichen verstärkt Einzug gehalten – auch in der Aus- und Weiterbildung.

 

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Im Studium ist die Arbeitsbelastung nicht auch nur annähernd mit einem Vollzeitjob vergleichbar. Hinzu kommt eine Freiheit, die es weder in der Schule noch im Beruf je gab. Man konnte Veranstaltungen wählen die einen interessierten („Studium Generale“) und es gab hohe Freiheitsgrade hinsichtlich der Anwesenheit.

Die Möglichkeit von Praktika, Auslandssemestern, dem Engagement in studentischen bzw. hochschulpolitischen Initiativen und meine Tätigkeit als wissenschaftliche Hilfskraft runden mein persönliches Bild an positiven Erinnerungen ab. Lustige und kurzweilige Dinge am Rande von Vorlesungen, Exkursionen oder bspw. eine Skifreizeit gab es natürlich viele; mit einigen Kommilitonen, Professoren und (ehemaligen) wissenschaftlichen Mitarbeitern bin ich noch heute im Kontakt, es haben sich gute Relations entwickelt.

 

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Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Ich bin Projektmitarbeiterin im Projekt „Offene Digitalisierungsallianz Pfalz (OD Pfalz)“ im Innovationsbereich Bildung (IB Bildung).

Unter dem Motto „Wo innovative Hochschulen digitale Zukunft gestalten“ arbeiten die Hochschule Kaiserslautern, die Technische Universität Kaiserslautern und das Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM gemeinsam und zusammen mit wichtigen Partnern aus der Region Westpfalz, um die digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft zu gestalten. Zentrales Ziel ist es, die Digitalisierung in fünf Innovationsbereichen (Bildung, Gesundheit, Fahrzeuge, Produkte sowie Kreativität und Kooperation) zu unterstützen. Weitere Informationen sind auf der Homepage der OD-Pfalz https://www.offenedigitalisierungsallianzpfalz.de/.

Mein Aufgabengebiet umfasst dabei sowohl die Unterstützung im Bereich interaktiver Lehr- und Lernmedien als auch die Entwicklung von E- und Blended Learning Konzepten im Bereich des Dualen Studiums.

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Die digitalen Infrastrukturen und die immer schnellere Entwicklung von neuen digitalen Technologien haben sich als nützliche Wegbegleiter etabliert. Die ersten Smartphones, wie wir sie heute kennen, mit den Betriebssystemen Android und iOS kamen erst 2007 (mein Hochschulabschlussjahr) auf den Markt. Aktuell nutzen laut GSMA Intelligence weltweit mehr als 5 Milliarden Menschen (zwei Drittel der Weltbevölkerung) Smartphones und Handys. Für mich ist es einfach faszinierend mich mit den Änderungen in den letzten Jahren durch die digitale Transformation in der Gesellschaft und speziell im Bildungsbereich zu befassen und ich bin froh und dankbar die digitale Zukunft mitgestalten zu dürfen.

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Selbstverständlich das fachliche Wissen aber auch - nicht zu vernachlässigen - die Freundschaften und guten Beziehungen, die in der Zeit entstanden sind. Für mich persönlich haben die Jahre als Studentin an der Hochschule dazu beigetragen mich heute in Kaiserslautern wie zu Hause zu fühlen.

Ihr Studium ist 12 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

Digitale Werkzeuge wie E-Learning, Erklär- bzw. Lernvideos, Applications (Berechnung-, Augmented bzw. Virtual Reality Apps) unterstützen heute die Lehre an der Hochschule und schaffen mehr Flexibilität und weltweiten Austausch für die Studierenden im Vergleich zu meiner Studienzeit. Trotz aller Vorteile, die diese Veränderung mit sich bringen, ist nach wie vor viel Selbstdisziplin erforderlich.

Eine weitere große Veränderung ist die Bologna-Reform, die meiner Meinung nach ein wenig mehr Leistungsdruck in den ersten Studienjahren aufgebaut hat. Beim Diplom, zählte für die Abschlussnote nur das Hauptstudium sodass, die Anfangsschwierigkeiten im Studium quasi keine Spuren hinterlassen haben.

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Ich habe viele schöne und lustige Momente gehabt. Von der Absolventenfeier über die tolle Atmosphäre im Mathematik-Vorkurs bei Prof. Dr. Kuen-Schnäbele, wo ich immer wieder als Tutorin tätig war bis hin zu den AStA-Partys.

 

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Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Ich arbeite als Procurement-Director für Indirektes-Material der Daimler AG; mit Büros und Mitarbeitern in den Märkten China-Mainland, Hongkong; Taiwan und Süd-Korea. Mein Aufgabenbereich umfasst den indirekten Material- und Service-Einkauf aller Daimler-Geschäftseinheiten (Truck, Bus, Passenger Car, Financial Services über die Kernbereiche Forschung & Entwicklung, Produktion, Vertrieb, Aftersales und Querschnittsfunktionen wie z.B. IT und Real Estate etc. ) in den betroffenen Regionen.

 

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Ich darf in einem global agierenden Einkaufsnetzwerk eine zentrale und spannende Rolle übernehmen. Hierbei habe ich täglich Kontakt mit Kollegen, Mitarbeitern und Lieferanten aus der ganzen Welt und speziell aus Asien und Europa. Die tägliche Internationalität meiner Aufgabe fasziniert und begeistert mich. Als Seiteneffekt darf ich seit etwa 4 Jahren die exponentielle Entwicklung Chinas in allen relevanten Bereichen des täglichen Lebens miterleben. Als Europäer ist Leben in Peking wie eine Zeitreise in die Zukunft. Wer in China lebt und arbeitet definiert Entwicklungsgeschwindigkeit in neuen Dimensionen; einfach grandios dies miterleben zu dürfen.

 

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Ein technisches Grundverständnis, gepaart mit kaufmännischen Fertigkeiten ist extrem hilfreich in einem Schnittstellenbereich. Die zwei Dimensionen des Wirtschafts-Ingenieurwesen sind wertvoll, um Projekte von unterschiedlichen Seiten zu beurteilen. Am Ende hat mir mein Studium Methodik und strukturiertes Denken und Handeln gelehrt. Und dennoch freue ich mich gelegentlich Entwicklungs-Ingenieure mit meinem rudimentären Restwissen zur Thermodynamik oder Mechanik auf dem „falschen Fuß“ zu erwischen J.

 

Ihr Studium ist 12 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

Aufgrund der rasanten Digitalisierung, dem Einsatz von Robotik und AI in der Industrie sind Soft-Skills wie Kommunikation, Interkulturelle Awareness und vernetztes Denken wichtiger geworden. Das aneignen von purem Wissen tritt mehr und mehr in den Hintergrund. Die Fähigkeit Informationen anzuwenden erscheint mir als essentiell. Eine internationale Haltung, verbunden mit der Bereitschaft andere Länder und Regionen kennenzulernen, ist mittlerweile eine fundamentale Voraussetzung um in der Industrie erfolgreich zu sein. Vor 12 Jahren konnte man sich über eine solche Haltung noch im Sinne „Extra Punkt“ differenzieren. Nun ist dies eher eine Kern-Erwartungshaltung.

 

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Ich war Teil einer extrem vielfältig besetzten Lerngruppe und bin rückblickend begeistert was Menschen mit unterschiedlichsten Denkmustern und Fähigkeiten im Stande sind gemeinsam zu leisten. Eine Erfahrung die weit über das heutige „Industrie – Narrativ“ der Diversity hinausgeht. Zusammenfassend hatte ich in jeglicher Hinsicht fantastische 3 Jahre in Kaiserlautern und speziell an der FH. Ich erinnere mich immer noch an prägende Ratschläge von dem einen oder anderen Professor, welche ich heute meinen Mitarbeitern mit auf den Weg gebe z.B. Prof. Dr. Hans-Joachim Schmidt hatte uns in einer der ersten Vorlesung erklärt: „Wer immer nur an seinen Schwächen arbeitet, wird bald keine mehr haben; leider aber auch keine Energie um echte Stärken zu entwickeln … und bleibt damit Mittelmaß“ – auch 12 Jahre später; einfach grandios.

 

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Geschäftsführer Audi Sport GmbH

Julius Seebach wurde am 13.12.1983 in Pirmasens geboren.

Er absolvierte 2007 sein Studium des Wirtschaftsingenieurwesens an der Fachhochschule Kaiserslautern und 2011 berufsbegleitend den Master of Business Administration international an der Business School der Universität des Saarlandes.

Zwischen 2007 und 2014 begleitete Julius Seebach bei Porsche diverse Projekte der Baureihe Panamera und der Entwicklung Antrieb.

2015 startete er seine Laufbahn bei der AUDI AG und war zunächst für Strategie und Bereichssteuerung Antrieb in der Technischen Entwicklung verantwortlich.

2017 führte er erfolgreich das Baureihenmanagement bei Audi Sport ein und leitete seither die Baureihen RS 4/RS 5 und RS 6/RS 7 Sportback.

Seit 1. Mai 2019 ist Seebach Mitglied der Geschäftsführung der Audi Sport GmbH.

Text und Foto: (c) Audi AG

 

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"Manager im Politikbetrieb"

Studienfächer:
Finanzdienstleistungen (Diplom) 2004-2008;
International Finance & Entrepreneurship (Master) 2008-2010

 

Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Persönlicher Referent des Fraktionsvorsitzenden & Referent für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, CDU-Fraktion im Landtag des Saarlandes

Weitere Erläuterung:

2017 bis März 2018 zunächst Persönlicher Referent beim damaligen Fraktionsvorsitzenden Tobias Hans MdL (seit März 2018 Ministerpräsident des Saarlandes), seit März 2018 bis heute bei Alexander Funk MdL

Aufgaben:

  • (Wissenschaftliche) Beratung/ Unterstützung des Fraktionsvorsitzenden in der Planung und Abwicklung seiner politischen und parlamentarischen Arbeit
  • Anfertigung und Redaktion von Redeentwürfen sowie Recherche und Organisation relevanter Informationen
  • Inhaltliche Vorbereitung, Planung und Überwachung der Termine des Fraktionsvorsitzenden
  • Abwicklung der anfallenden Korrespondenz des Fraktionsvorsitzenden
  • Vorbereitung, Koordinierung und Betreuung der Fraktion im Rahmen der Abstimmung von Gesetzesentwürfen und Anträgen zwischen den Koalitionsfraktionen, Ministerien und der Staatskanzlei sowie Vorbereitung politischer und parlamentarischer Initiativen der Fraktion
  • Unterstützung bei der Umsetzung von Beschlüssen der Fraktion und des Fraktionsvorstands
  • Verfolgung, Fortführung und inhaltliche Mitarbeit bei allen fraktionsrelevanten Themen
  • Vorbereitung von Sitzungen der Fraktion, der Arbeitskreise, der Ausschüsse, der Plenarsitzungen und entsprechende Protokollführung
  • Wissenschaftliche Betreuung und Unterstützung des Arbeitskreises Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr und des Arbeitskreises Arbeitnehmerfragen der CDU-Landtagsfraktion sowie laufende Terminbegleitung

 

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Das spannendste an meinem Beruf ist, dass man als sog. politisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter bzw. Fraktionsreferent quasi ein informeller politischer Akteur mit zwar begrenzten, aber doch spürbaren Einflussmöglichkeiten ist. Zudem arbeitet man oft ganz am Anfang sozusagen im "Entstehungsraum" für politische bzw. parlamentarische Initiativen, die am Ende zu konkreten Gesetzesänderungen und dann ganz am Ende zur Verbesserung von Lebensbedingungen oder zur Verbesserung von Handlungsmöglichkeiten für ganz unterschiedliche Betroffene führen. Wenn auch mit Stress verbunden, sind Ad-hoc-Entwicklungen in der Politik nicht selten und erfordern extreme Flexibilität im Handeln, was aber dennoch spannende Zeiten sind.

Nicht weniger spannend ist natürlich, dass man im Landesparlament zwar im Zentrum der Landespolitik arbeitet und dennoch abseits des Rampenlichts der Landespolitiker steht. Man kommt tagtäglich in ganz persönlichen Kontakt mit Abgeordneten, Ministern, Staatssekretären oder dem Ministerpräsidenten, mitunter auch mit Landespolitikern anderer Bundesländer oder mit Bundespolitikern.

 

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Am meisten hat mir sowohl aus dem Diplom-Studium, als auch aus dem Master-Studium genutzt komplexe Sachverhalte schnell zu erfassen und zu analysieren. Eine Fähigkeit, die insbesondere durch die Auseinandersetzung mit volkswirtschaftlichen Zusammenhängen im Studium ausgebildet wurde und mir in meiner heutigen beruflichen Tätigkeit sehr nützlich ist.

 

Ihr Studium ist 9 bzw. 11 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

Am meisten hat wohl die zunehmende Digitalisierung in allen Lebensbereichen auch das Studium verändert. Nicht nur was die Studieninhalte betrifft, auch die Art und Weise sein Studium zu organisieren. Zu meiner Studienzeit saßen die wenigsten Studenten mit einem Laptop, geschweige denn mit ipad und Co. in den Vorlesungen und Seminaren. Auch neue Formen des Lernens (z. B. Learning-Plattformen, etc.) waren weniger stark ausgeprägt. Digitales Wissen ist heute gefragter als vor 9-11 Jahren. Positiv entwickelt haben sich auch die Unterstützungsangebote (Tutorials, Vorkurse, Beratungsmöglichkeiten für Studierende, Informationsangebote) und Finanzierungsmöglichkeiten für ein Studium. Zu meiner Studienzeit gab es hierzu ein viel kleineres Angebot.

 

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Meine schönste Erinnerung am Zweibrücker Hochschul-Campus war der stets fast schon "familiäre" Zusammenhalt unter den Studierenden im Studiengang. Das lag sicherlich auch an der Größe des Campus und des Fachbereichs Betriebswirtschaft oder des Studiengangs. So konnte man sich oft gegenseitig unterstützen. Wenn man im Studentenwohnheim gewohnt hat, waren die Wege zu Mit-Studenten stets kurz und man konnte sich und sein Studium gut organisieren. Auch der direkte Kontakt zu den Professoren am Campus war stets sehr eng. In guter Erinnerung habe ich auch noch unser Diplomanden-Seminar im Studiengang Finanzdienstleistungen, welches mit einer Fahrt zum Ski-Fahren im Oberjoch/ Allgäu verbunden war. Das hat nicht nur mit dem Blick aufs Skifahren und Apres-Ski-Partys Spaß gemacht, sondern kurz vorm schreiben der Diplomarbeit auch nochmal unsere Gruppe im Studiengang zusammengeschweißt.

Im späteren Master-Studium waren wir nur wenige Studenten, weshalb wir dank Professor Auchter auch hinsichtlich des Vorlesungsorts flexibel sein konnten. Gerade im Sommer bei schönem Wetter hat so die Vorlesung oft auch mal in der im Freien, in der Natur mit anschließendem Besuch im Biergarten stattgefunden. Dabei haben sich auch die besten Gespräche und Diskussionen entwickelt. Das waren kleine "Highlights" im Studienalltag.

Nicht unerwähnt lassen möchte ich unseren damaligen Oberbürgermeister der Stadt Zweibrücken Helmut Reichling. Er war in meinem späteren Master-Studium zugleich Professor für Marketing und hat uns stets mitgegeben auch in unserer späteren Berufstätigkeit Botschafter unserer früheren Hochschule zu sein. Das habe ich mir auch selbst auf die Fahnen geschrieben, wo auch immer mich der weitere Berufsweg noch hinführen wird.

 

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Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Dreifache Selbstständigkeit:

     1. Simmet Consult

  • Interne und externe Wirtschaftsmediation
  • Unternehmensbegleitung beim sogenannten Asset Deal
  • Unternehmensbegleitung zur Nachfolgereglung einschließlich LOI
  • Begleitung bei Unternehmensgründungen

     2. Martin Simmet e.K

  • Vertragspartner der Allianz
  • TÜV zertifiziert als Firmenspezialist
  • TÜV zertifiziert  als Baufinanzierungsspezialist auch KfW

     3. Martin Simmet Dienstleistungen im Wald, Wiese und Garten

  • Erlaubnisschein MS 1
  • Erlaubnisschein MS 2
  • BG Nachweis Laubholzernte unter schwierigen Verhältnissen auch unter Einsatz von Seilwinde

 

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

  • Jeden Tag neue Herausforderungen
  • Umgang mit Menschen
  • Betriebswirtschaftliche Analysen
  • Strategische Planungen
  • Ideen und Geschäftsmodelle Anderer

 

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

  • Bilanzanalysen
  • Betriebswirtschaftliche Auswertungen
  • Marktkenntnisse incl. Stärken-, Schwächenbewertungen

 

Ihr Studium ist 11 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

2008 war ja das Jahr der Lehmann Pleite und die damit verbundenen  finanziellen Vertrauensverluste zwischen Banken und Staaten, die zu der momentanen Niedrigzinsphase führte.

 

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Die schönsten Erlebnisse waren die Fahrten zur Deutschen Börse AG und zu Deloittte, der Grillabend auf der Kirrberger Hütte sowie die lebhaften und empathische Auftritte von Lothar Auchter im Rahmen seiner Seminare zur Unternehmenskultur.

 

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Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Direkt nach dem Studium heuerte ich bei AIDA Cruises auf einem Hochseekreuzfahrtschiff an und war weltweit im Einsatz. Als 1. Kommunikationsoffizier war ich dort verantwortlich für die Wartung und Instandhaltung der gesamten Brückentechnik, Radar- und SAT-Analagen, Funkgeräte, IT-Infrastruktur sowie Brandmeldesystem. Nach 4 abwechslungsreichen Jahren auf See zog es mich wieder zurück an Land und ich nahm meine jetzige Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz in Kaiserslautern auf. Als Fachbereichsmanager in der Forschungsgruppe Intelligente Netze begleite ich nationale und europäische Projekte auf dem Gebiet des intelligenten Netzwerkmanagements für industrielle- als auch Weitverkehrsnetze.

 

Was ist das Spannendste an Ihrem Beruf?

In den großen Projekt-Konsortien lernt man immer wieder neue interessante Menschen kennen und die Forschungsschwerpunkte sind stets am Puls der Zeit.

 

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Ich finde, dass die Teilnahme an dem von der Hochschule wirklich gut organisierten Auslandsjahr an der University of East London, sehr viel zu meiner Entwicklung beigetragen hat. Ein Land nicht nur zu bereisen, sondern dort tatsächlich zu leben und den Alltag ganz authentisch kennenzulernen, liefert Eindrücke die man nie mehr missen möchte. Auch wurde ich später auf diesen Punkt in meinem Lebenslauf durchweg positiv angesprochen und kann einen Auslandsaufenthalt daher wirklich nur jedem empfehlen.

 

Ihr Studium ist 11 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

Hauptsächlich ist da natürlich der Bologna Prozess zu nennen. Die Idee der europaweiten Vereinheitlichung der Studiengänge ist ja prinzipiell gut gemeint, die Umsetzung aber - meiner Meinung nach – leider nicht gelungen. Eine Vereinheitlichung funktioniert ja noch nicht mal bei den Schulabschlüssen von 16 Bundesländern. Auch sehe ich die Aufteilung in ´zig neue spezifische Bachelor- und Masterstudiengänge und die damit einhergehende Komprimierung von Lernstoff kritisch. Ich erachte eine solide, allgemeine Grundlage für wesentlich wichtiger als eine hohe Spezialisierung; diese erarbeitet man sich erst so richtig nach dem Eintritt ins Berufsleben.

 

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Wie bereits oben erwähnt, erinnere ich mich auch heute noch immer wieder gern an das Jahr in London zurück; das war wirklich eine schöne Zeit. Und ich bin auch froh darüber, gute Freunde in meiner alten Lerngruppe gefunden zu haben, mit denen man vor so mancher Klausur gemeinsam „gelitten“ hat und mit denen ich mich auch heute noch regelmäßig treffe, austausche und an unsere Zeit während des Studiums gern erinnere.

 

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Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Ich arbeite bei der SAP SE im Bereich Knowledge & Education und leite ein Video Team am Standort Walldorf. Wir drehen und produzieren dort Videos, die hauptsächlich für unseren Schulungsbereich eingesetzt werden. Dazu betreiben wir ein eigenes Studio vor Ort, filmen aber auch außerhalb.

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Ich finde es unglaublich spannend, dass es bei SAP so viele verschiedene Abteilungen und Tätigkeiten gibt und sowohl interne Wechsel als auch persönliche Weiterentwicklung stetig gefördert werden. Dadurch bekam ich die Chance, meine Leidenschaft zum Beruf zu machen.


Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Definitiv genützt haben mir die Praxisorientierung und die Wirtschaftsnähe der Hochschule. Durch die gemeinsamen Projekte mit anderen Studierenden und den Einbezug von realen Fallbeispielen in die Studienarbeiten konnte ich mich auf den Alltag in einem Unternehmen sehr gut vorbereiten.


Ihr Studium ist 10 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

Meiner Meinung nach ist der Stellenmarkt seitdem wesentlich härter geworden, bei der Einstellung von Berufsanfängern achten Firmen verstärkt auch auf soziale und fachübergreifende Kompetenzen. Außerdem haben soziale Medien und die dortige Präsenz heute einen höheren Stellenwert für die Personalabteilungen. Während des Studiums spielen Teamarbeit und Soft-Skills eine größere Rolle.


Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Tatsächlich habe ich die Hochschule, damals noch Fachhochschule, durch eine der FH-Partys kennengelernt. Ich hatte einem guten Freund erzählt, dass ich mit meinem Studium an der Universität sehr unzufrieden sei, weil es für meine Bedürfnisse zu fachspezifisch und theoretisch ausgelegt war. Er studierte zu dieser Zeit bereits in Zweibrücken und lud mich auf die Party ein. An diesem Abend lernte ich viele der Studierenden und auch einige der Professoren kennen und war von der Atmosphäre begeistert. Ich informierte mich sofort am nächsten Tag über die Details zum Studium und wechselte zum folgenden Semester die Hochschule.

 

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Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Ich war bereits während dem Studium selbständig im Bereich Fotografie und der Erstellung kleinerer Produkt- und Imagefilme als GbR. Mit der Zeit ist der Kundenstamm und auch die Kunden grösser geworden, sowie auch die Aufgabenstellungen aus den daraus resultierenden Projekten. Der Schwerpunkt verlagerte sich immer mehr auf den Bereich Film. 2011 geschah die Umfirmierung zur GmbH mit 2 Gesellschaftern. Ab 2016 positionierten wir uns in der Sparte der 360-Grad-Filmerstellung als Pioniere in Deutschland. Zu unseren Kunden in diesem Bereich zählen zum Beispiel Amazon, Disney, Marvel und Google. Ab 2017 wagten wir uns in den IoT-Bereich. Wir sind heute Hersteller von hochauflösenden, autarken Zeitraffer-Systemen für die Bau-Industrie und realisieren Individual-IoT-Projekte für die Industrie. Neben dem Erfassen von Zeitraffer-Aufnahmen bieten wir auch Services zur automatischen Bildauswertung auf Basis von Objekt-Erkennung mit Hilfe von Deep-Learning-Systemen. Zeitgleich schafften wir den Sprung von der klassischen 360-Grad-Filmerstellung zur Entwicklung von Echtzeit-VR Anwendungen. Als nächster, logischer Schritt folgt die Verknüpfung unseres Know-how’s aus beiden Bereichen: Die Entwicklung eines Echtzeit-360-Grad Zeitraffersystems.

Neben der Geschäftsleitung übernehme ich die Verantwortung und Planung der Entwicklungsabteilung (HW + SW) unserer IoT-Sparte und der Supervision von komplexen VR-Projekten. 

 

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Neben der Mediengestaltung und SW-Entwicklung ist das Thema HW-Design immer mehr für uns in den Fokus gerückt. Somit vollzog sich automatisch ein Wandel vom SW-Entwickler/Mediengestalter hin zum Ingenieur und Elektrotechniker. Gerade dieser konstante Wandel meines Berufsbildes bringt stets spannende Herausforderungen und fördert kontinuierliches Problemlösungs-Denken.

 

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Ich würde behaupten, dass ich durch das Vermitteln von spezifischem Methodenwissen aus den verschiedenen Vorlesungsbereichen am meisten profitiert habe. Das wichtige bei jedem Projekt ist es, zu Beginn den richtigen, kundenorientierten Lösungsansatz zu generieren. Ausgestaltungsdetails sind im Anschluss verhandelbar.

 

Ihr Studium ist 10 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

IT:
 Zu meiner Studienzeit waren Themen wie zum Beispiel SaaS von großer Bedeutung, also die Nutzung von Online-Diensten durch externe Anbieter gegenüber der Eigenentwicklung und des Hostings auf lokalen Infrastrukturen. Solche Anwendungen werden von klassischen Entwicklern erstellt und auf großen und komplexen Application-Servern gehostet.

Heutzutage sind Entwickler gefragt, welche nicht nur den Fokus auf die Entwicklung der eigentlichen Software legen, sondern auch den Betrieb der Software planen und managen – sog. DevOps. Durch das Verlegen der Rechenkapazitäten in die „Cloud“ stehen IT-Anbieter vor neuen Herausforderungen. Infrastrukturen müssen automatisierbar, cloud-ready und skalierbar sein – Stichwort Containerisierung und Kubernetes. Microservices gewinnen an Beliebtheit und machen die Entwicklung und Wartung einfacher, schneller und strukturierter. Workflows müssen automatisiert und retry-fähig sein. Jedes Stück Software soll im besten Fall nur für eine einzige Aufgabe zuständig sein und in einer Orchestrierung als Unit funktionieren.

Mediengestaltung:
 Vor 10 Jahren konnte man sich recht gut als „Eierlegende Wollmilchsau“ auf dem Markt etablieren, ganz nach dem Credo: Wir machen Foto, Film und Design. Mit der Zeit hat sich dieser Markt jedoch sehr gesättigt. Durch den günstigen Zugang zu Hard- und Software, sowie fachspezifischer Informationsbereitstellung im WWW haben „Talentierte“ einen leichten Einstig in die Branche. Was folgte, war ein Preisverfall der angebotenen Dienstleitungen. Überlebensfähig sind heutzutage nur noch Unternehmen mit kleiner Organisationstruktur oder mit hohem Spezialisierungs- bzw. Innovationsgrad.

 

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Die lustigen Sprüche von Herrn Prof. Speck und Herrn Prof. Wallach :)
 An dieser Stelle möchte ich noch mein herzliches Dankeschön an Frau Prof. Christin richten, dafür dass Sie mich immer wieder in Erinnerung gerufen hat und als Gastredner zu spannenden Vorträgen eingeladen hat. Ebenfalls danke ich Herrn Prof. Wallach für die mühelose Unterstützung bei meiner Diplomarbeit.

 

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Vita kurzgefasst:

Unmittelbar nach Studienabschluss Einstieg bei der französischen Wirtschaftsprüfung Mazars in Luxemburg. Danach Controlling im Verlagswesen, Medienhaus „Trierischer Volksfreund“ (Tochter der Saarbrücker Zeitungsgruppe). Ab 2014 beim internationalen Familienunternehmen Scheidt & Bachmann, erst Beteiligungscontrolling, dann Konzernberichtswesen (4 Geschäftsbereiche, 3 Standorte für Produktion und SW-Entwicklung, Vertrieb in 50 Ländern, 26 Tochterunternehmen, 400 Mio. € Umsatz, 3.000 Mitarbeiter).

 

Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

  • Head of Group Reporting
  • Interne Segmentberichterstattung sowie  Jahresabschlusses, einschließlich Konsolidierung

 

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

  • Die Kombination aus Rechnungswesen und modernen IT-Systemen
  • Kommunikation über Ländergrenzen hinweg inkl. gelegentlicher Dienstreisen in die USA
  • Ein gutes Gehalt

 

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

  • Fachwissen, insbesondere FiRe und Recht
  • Die Fertigkeit aus einer großen Menge an Informationen eine zweckrelevante Teilmenge zu ermitteln
  • Selbstorganisation
  • Das Auslandssemester in Südafrika (Danke @Prof. Piazolo)

 

Ihr Studium ist 10 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

  • Die Komplexität steigt. Höhere inhaltliche Anforderungen aufgrund voranschreitender internationaler Verzahnung der Unternehmen und der schnellen Entwicklung bei den IT-Systemen.
  • Ein Studienabschluss wird grundsätzlich wichtiger.
  • Was Arbeitszeiten und Arbeitsplätze angeht hat sich die Situation tendenziell verbessert.

 

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

  • Die mehrheitlich hohen Anforderungen an die Studierenden in den Vorlesungen und Prüfungen, die sicherstellen, dass gute Absolventen aus dem kleinen Zweibrücken mit Absolventen der namhaften Unis gut mithalten können.
  • Ein Lob von Herrn Prof. Hofmann für die bis dahin beste FiRe-Klausur
  • Die Vorlesungen von Herrn Prof. Ruda; obwohl sie eher nicht auf die Klausur vorbereitet haben, hat sich jede einzelne seiner Vorlesungen gelohnt; in fachlicher Hinsicht, durch die Partizipation an Herrn Rudas wertvollen Erfahrungen und auch bzgl. Unterhaltungswert
  • Die Rolle einer Lehrkraft beim  Mathe-Vorkurs zu übernehmen (Danke @Prof. Schröter)

 

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Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Als „Key Account Manager“ und Leiter internationaler Projekte bin ich heute in einer oberen Führungsebene bei der „framas Kunststofftechnik GmbH“ mit Sitz in Pirmasens beschäftigt. Das Unternehmen ist der weltweit führende Zulieferer von Spritzgusskomponenten für die Sportschuh-Industrie. Hauptkunden sind die renommiertesten Sportartikelhersteller, z. B. adidas, Nike, Puma oder auch New Balance.

Ein erster Kontakt zu meinem jetzigen Arbeitgeber kam bereits unmittelbar nach Abschluss meines Studiums zustande, als mein ehemaliger Studiengangsleiter Prof.-Dr. Jens Schuster zusammen mit framas ein 2-jähriges Materialentwicklungsprojekt am Campus Pirmasens initiierte, welches ich von 2009 bis 2011 als wissenschaftlicher Mitarbeiter betreute.

Nach erfolgreichem Projektabschluss nahm ich das Angebot an, fuer framas in Südostasien zu arbeiten, wo ich zunächst in Vietnam und danach in China sowie Indonesien einiges an Erfahrung in den Bereichen Produktentwicklung, Produktionsplanung, sowie im Qualitäts- und Materialmanagement sammeln konnte.

Seit 2017 lebe ich erneut in Vietnam, um genauer zu sein in Ho-Chi-Minh-Stadt – dem früheren Saigon - einer äußerst belebten aber sehr schönen asiatischen Metropole mit mehr als 8,5 Millionen Einwohnern. Von hier aus verantworte ich die Entwicklung, Produktion, sowie den weltweiten Vertrieb unserer „Hinterkappen“,  einer wichtigen Komponente bei der Sportschuherstellung und neben Fußballsohlen und Schuhleisten sicherlich eine der Kern-Produktkategorien von framas. 

Darüber hinaus leite ich unsere „Supply Chain Innovation“ Abteilung, welche derzeit  intensiv an der standortübergreifenden Implementierung einer sogenannten MES-Software (Manufacturing Execution System) arbeitet und somit die Digitalisierung all unserer Prozesse in Richtung „Industrie 4.0“ vorantreibt, sich zukünftig aber auch mehr und mehr um Themen der Nachhaltigkeit und des Energiemanagements kümmern wird.

 

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Die spannendsten Aspekte meines Berufes sind sicherlich der enorme Abwechslungsreichtum und die sehr wertvollen Erfahrungen, die man in einem gänzlich andersartigen kulturellen Umfeld sammelt. Zudem ist die Zusammenarbeit mit einem international aufgestellten Team, an verschiedenen Standorten in verschiedensten Ländern dieser Welt, von besonderem Reiz.

Auch das mir entgegengebrachte Vertrauen des Unternehmens in meine Fähigkeiten und die daraus resultierenden Verantwortlichkeiten, Handlungs- und Entscheidungsspielräume geben mir die Möglichkeit, aktiv und spürbar an der Zukunft eines gesunden mittelständigen Unternehmens mitzuwirken.

Nicht zuletzt bietet so ein Leben als „Expat“ in Asien neben all seinen Herausforderungen, Kompromissen und Abstrichen auch eine Vielzahl an Annehmlichkeiten und ein recht hohes Maß an Lebensqualität … Work hard, play hard … 

 

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Zweifelsohne hat mir der sehr breitgefächerte Studiengang Kunststofftechnik eine wirklich gute und solide Basis für eine berufliche Karriere und somit für meine heutige Position geschaffen, doch neben einem gewissen Fachwissen profitiere ich in meinem bisherigen Berufsalltag wohl mit am allermeisten von vermeintlichen Nebenfächer wie „Excel-Grundlagen“ und „Präsentationstechnik“. 

Desweitern bin ich meinem Studiengangsleiter Prof.-Dr. Jens Schuster äußerst dankbar, dass er mich dazu ermutigt hat, meine Diplomarbeit in den USA zu schreiben. Ohne diese erste wirkliche Auslandserfahrung – von Mitte 2008 bis Anfang 2009 am „CCM“ (Center for Composite Materials) in Newark, Delaware – hätte ich es nach Abschluss meines Studiums vielleicht nie in Erwägung gezogen, meinen Lebensmittelpunkt einmal komplett nach Asien zu verlagern.

 

Ihr Studium ist 10 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am gravierendsten verändert?

Eine der gravierendsten Veränderungen für Studierende seit Abschluss meines Studiums ist sicherlich die Umstellung auf das Bachelor/Master-System im Rahmen des Bologna-Prozesses.

Ich gehörte noch zu einem der letzten Jahrgänge, die das Studium der Kunststofftechnik an der FH Kaiserslautern mit einem Diplom abschließen durften. Für mich persönlich war dies klar von Vorteil, da ich im Vergleich zum Bachelor, bei fast identischer Regelstudienzeit, den nach wie vor deutlich höher angesiedelten Titel des Diplomingenieurs (FH) erhielt.

Allerdings bietet das Bachelor/Master-System aus meiner Sicht auch viele Vorteile: z.B. dass der Bachelor Abschluss international anerkannt ist und im Ausland erworbene Leistungen durch das ECTS System auf das Studium angerechnet werden können. Somit ist es heute sicherlich um einiges unkomplizierter und auch attraktiver, ein Auslandssemester oder ein Auslandspraktikum in Betracht zu ziehen, falls dies nicht so oder so schon obligatorisch gefordert wird.

Persönliche Erfahrung mit dem neuen System habe ich gerade erst gesammelt, als ich die Bachelor Arbeit eines mittlerweile bei uns festangestellten Kollegen betreute. Er hatte im Rahmen seines Studiums zunächst ein Auslandssemester an der Internationalen Universität in Saigon absolviert. Direkt im Anschluss kam er dann zu uns an den hiesigen Standort für ein 6-monatiges Auslandspraktikum. Daraufhin kehrte er für ein Semester nach Deutschland zurück, hat dort ein paar letzte Klausuren geschrieben, um dann abschließend für die Ausarbeitung seiner Bachelorarbeit erneut nach Vietnam zu kommen. – Einen solchen Grad an Flexibilität und „Globalisierung“ gab es während meiner Studienzeit noch nicht wirklich.

 

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Rückblickend auf mein Studium habe ich wirklich viele gute Erinnerungen. Deshalb ist es gar nicht so leicht hier etwas explizit hervorzuheben.

In bester und positivster Erinnerung habe ich auf jeden Fall den relativ kleinen und überschaubaren Campus in Pirmasens, auf dem es fast schon familiär zuging. Der Kontakt zu den allermeisten Professoren und FH-Mitarbeitern war in der Regel eher ungezwungen und persönlich und nicht stocksteif und distanziert. Auch unter den Kommilitonen gab es einen überwiegend guten Zusammenhalt. So sind in dieser Zeit einige wirklich enge Freundschaften entstanden. Insgesamt also ein sehr angenehmes und freundliches Lern- und Arbeitsumfeld. 

Vor allem aber konnte ich mir auf Basis meines Studiums ein spannendes, abwechslungsreiches und zufriedenstellendes Leben aufbauen, was mein Studium für mich zu einer äußerst wertvollen Zeit macht, die ich auf gar keinen Fall missen möchte und an die ich mich immer wieder gerne zurückerinnern werde.

 

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Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Ich bin Thomas, und ich bin Neurowissenschaftler in der Grundlagenforschung am University College London. Nach meinem Bachelor in Applied Life Sciences (2010) habe ich einen Master an der Universitaet Heidelberg (2012) und einen Doktor an der Universität in Bordeaux (2017) in Neurowissenschaften gemacht. Mein Steckenpferd ist die Weiterentwicklung und Anwendung von hochauflösender Mikroskopie am lebenden Hirngewebe. Meine Faszination liegt darin das Zusammenspiel zwischen Neuronen (Gehirnzellen), Glia (weitgehend unterschätzte Helferzellen im Gehirn), dem Immunsystem (im kranken und gesunden Zustand) und der Energieversorgung (in Form von Blut) im Gehirn besser zu verstehen. Damit möchte ich langfristig Grundlagen schaffen die uns erlauben Strategien zur Behandlung von Krankheiten, wie zum Beispiel Alzheimer, zu entwickeln. Meine Arbeit ist abwechslungsreich und geprägt vom Planen, Ausführen und Analysieren von Experimenten, der Ausbildung von Studenten und Doktoranden, dem Präsentieren, Diskutieren und Publizieren von unseren Ergebnissen in Fachjournalen und auf Konferenzen weltweit.

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Alleine und zusammen mit einem internationalen und multidisziplinären Team, zusammengesetzt aus Biologen, Physikern und Medizinern, darf ich mich täglich neuen Herausforderungen stellen, habe die Möglichkeit meine eigenen Grenzen zu verschieben, kontinuierlich neue Techniken oder Themen zu lernen und somit über mich hinauszuwachsen.  Wir stellen „Textbuchwissen“ in Frage, und tragen dazu bei, Wissen zu schaffen. Zudem macht es mir wahnsinnig Spass mit Kollegen aus verschiedensten kulturellen und wissenschaftlichen Hintergründen zusammenzuarbeiten und Studenten dabei zu unterstützen sich weiterzubilden und Ihren eigenen Weg zu finden.

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Die hands-on Erfahrungen in den Laboren von Prof. Karl-Herbert Schaefer und Prof. Sven Ingebrandt zusammen mit meinem Auslandspraktikum in Hong Kong und meiner Bachelor-Arbeit in Tübingen haben mich persönlich und beruflich entscheidend geprägt und weitergebracht.

Ihr Studium ist 9 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

Ich sehe die schon zu meiner Zeit einsetzende und durch das Bachelor- und Mastersystem hervorgerufene Entwicklung zur Verkürzung und Verschulung des Studiums kritisch im Bezug auf das Entdecken und die Entwicklung der individuellen Interessen, Fähigkeiten und Stärken. 

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Neben der einmaligen Gemeinschaft auf dem Zweibruecker Campus und vor allem in den Wohnheimen, waren die richtungsweisendsten Momente für mich während meines Aufenthalts in Hong Kong. Neben den bis heute bestehenden Freundschaften hat mir diese Erfahrung gezeigt, dass ich Forscher werden und in einem internationalen Umfeld arbeiten möchte.

 

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Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Seit August 2015 arbeite ich als Projektleiter am AO Forschungsinstitut Davos, Schweiz. Die AO ist eine medizinisch geführte, gemeinnützige Organisation, sowie ein globales Netzwerk von Chirurgen und ist die weltweit führende Bildungs-, Innovations- und Forschungsorganisation für die chirurgische Behandlung von Traumata und Erkrankungen des Bewegungsapparates. Innerhalb des Forschungsinstitutes arbeite ich in der Abteilung für Biomechanische Entwicklung und bin dort in der Konzeptentwicklung tätig. Deren Fokus ist die Entwicklung neuer Konzepte und Technologien zur Lösung klinischer relevanter Probleme. Dazu zählen unter anderem intelligente Implantate zur Knochenbruchbehandlung. Mein Tätigkeitsfeld ist die Forschung und Entwicklung innovativer Lösungen im Bereich der computerassistierten chirurgischen Assistenzsysteme, mit dem Ziel die operativen Behandlungen von Knochenbrüchen und anderen orthopädischen Eingriffen zu verbessern. Dabei begleite ich den gesamten Konzeptentwicklungsprozesses - von der Idee über das Proof-of-Concept bis hin zu einer klinisch anwendbaren Lösung. 

 

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Am spannendsten finde ich das Tüfteln an neuen Ideen und das dazugehörige Bauen von Hard- und Software-Prototypen. Das kreative Arbeiten in einem interdisziplinären Gebiet, das Einbringen eigener Ideen und das direkte Verwirklichen dieser sind dabei für mich besonders interessant. Spannend ist zudem, dass sich meine Aufgaben auf reale klinische Probleme und Fragestellungen beziehen und somit die Ergebnisse einen Beitrag zu einer besseren Patientenversorgung leisten können.

 

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Das Studium hat mir sehr gute Voraussetzungen und Eigenschaften für meinen weiteren beruflichen Weg mitgegeben. Das Studium lehrte mich sowohl viele fachliche Kompetenzen, als auch Durchhaltevermögen, Hartnäckigkeit und die Fähigkeit mich in Probleme hineinzudenken und sie zielstrebig anzugehen. 

 

Welche Wege haben zu Ihrem beruflichen Erfolg geführt?

Nach Abschluss meines Studiums arbeitete ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Kaiserslautern im Forschungsprojekt „Computerassistierte Reposition von Knochenbrüchen“. Dies war ein gemeinsames Projekt der Hochschule Kaiserslautern und der Unfallchirurgie der Universitätsklinik in Homburg/Saar. Besonders für mich – und als Dipl. Ing. (FH) vielleicht auch etwas ungewöhnlich - war die Möglichkeit der Promotion an der Medizinischen Fakultät in Homburg, die ich im Jahr 2015 als Doktor der theoretischen Medizin erfolgreich abschließen konnte. Dankbar bin ich den Projektpartner Prof. Dr. T. Pohlemann und Dr. A. Kristen der Uniklinik Homburg sowie der Hochschule Kaiserslautern und speziell Prof. Dr. R. Fremd für die tolle Unterstützung und dass sie mir dies ermöglicht haben.

 

Ihr Studium ist 9 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

Der digitale Wandel hat sich auch auf das Studieren ausgewirkt. Die Art der Kommunikation, der Onlinerecherche und die des E-Learnings haben sich in den vergangen Jahren verändert. Zudem waren in meiner Studienzeit Vorlesungsskripte mehrheitlich aus Papier, da ein Laptop Akku nicht mal eine Vorlesung durchhielt. Lange Schlange stehe an der Fachschaft, um Skripte zu drucken, sowie dicke Ordner rumschleppen, gehörten zum Studienalltag dazu.

 

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

An mein Studium denke ich gerne zurück, da es eine schöne Zeit war und mir viele positive Erinnerungen geblieben sind. Ganz besondere Momente waren für mich die beiden Ehrungen für die beste Leistung in der Diplom-Vorprüfung 2007/08 sowie später die Ehrung zum besten Studierenden im Hauptdiplom der Mechatronik 2009/10. Lustig ist mir der Kommentar von Frau Prof. Dr. Kuen-Schnäbele in Erinnerung geblieben, als sie sinngemäß während der Ehrung sagte: "Man erkennt, dass wir in der Pfalz sind, da so viele Flaschen auf der Bühne stehen." Gemeint waren selbstverständlich nicht die Absolventen, sondern die Weinflaschen, die als Geschenke im Hintergrund aufgebaut waren. 

 

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Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Ich arbeite seit 2013 im Vertrieb eines Softwareunternehmens. Meine Aufgaben sind der Verkauf der Software (natürlich :-D) sowie die serviceorientierte Betreuung von Key-Account-Kunden und Vertriebspartnern.

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Das Spannendste ist für mich der tägliche Kontakt zu Interessenten, Kunden und Kooperationspartnern. Herauszufinden, wie ich diesen bei der Erreichung Ihrer Ziele helfen kann. Da ich neben meinem vertrieblichen Fokus aber auch noch in vielen anderen Bereichen involviert bin, z.B. die stetige Optimierung interner Prozesse oder auch als Projektverantwortliche den Aufbau einer Serviceplattform für unsere Kunden und Partner erfolgreich mit meinem Team umsetzen konnte, ist meine Tätigkeit sehr abwechslungsreich und ich habe die Möglichkeit „über den Tellerrand schauen“.

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Vor allem mein MBA Studium hat mir gezeigt, dass es möglich ist über seine vermeintlichen Grenzen zu gehen. Mit Disziplin, Fleiß und einem starken Willen, bin ich über mich hinausgewachsen und auch sehr stolz darauf. Als ich mich zum MBA Studium entschieden hatte, war ich bereits eine alleinerziehende Mama einer zweijährigen Tochter. Mittendrin kam das Jobangebot des Softwareunternehmens, welches ich nicht ausschlagen konnte und so habe ich mich recht naiv in ein stressiges Jahr gestürzt, welches ich ohne die Unterstützung meiner Eltern nicht hätte durchstehen können. Das Einfinden in eine neue Arbeit, nebenbei jeden Urlaubstag für Klausuren, Präsenzveranstaltungen und Schreiben der MBA-Thesis investieren und möglichst noch meiner kleinen Tochter gerecht werden. Ich wusste nicht, worauf ich mich eingelassen hatte, wollte mehrmals abbrechen und habe es letztendlich doch irgendwie mit fest zusammengebissenen Zähnen und letzter Kraft durchgezogen. Dass ich dann noch als Jahrgangsbeste von der Hochschule ausgezeichnet wurde, hat mich unheimlich geehrt und mir selbst gezeigt, dass ALLES möglich ist, wenn man an sich glaubt und gewillt ist, sein Ziel zu erreichen. Die Kraft und Gewissheit, die ich aus dieser Grenzerfahrung geschöpft habe, helfen mir dabei jede neue Herausforderung furchtlos in meinem Beruf anzunehmen und daran zu wachsen.

Ihr Studium ist 9 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

Als Studentin einer der letzten Diplom-Studiengänge war der Zeitdruck während meiner Studienzeit nicht wirklich ein Thema. Man konnte schwierige Klausuren schieben und sich dadurch gewissenhaft darauf vorbereiten. Seit der Bologna-Reform ist der Druck in vielen Bereichen gestiegen. Zeitdruck, Leistungsdruck aber auch Karrieredruck begleitet die heutigen Studenten durch ihr Studium.

 

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Alumni der Jahre 2010 -2020

Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Ich bin Leiter der Lotto Bezirksdirektion Eifel am Nürburgring und bin verantwortlich für eine große Anzahl an Lotterie-Verkaufsstellen in dieser Region. Die Tätigkeit beinhaltet die Aufrechterhaltung bzw. den Ausbau des Vertriebsnetzes von Lotto Rheinland-Pfalz. Dies bedeutet die Umsatzverantwortung in dieser Region.

 

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Der tägliche Umgang mit den unterschiedlichsten Menschen und auch ein wenig dafür verantwortlich zu sein, dass es dieses Menschen wirtschaftlich gutgeht.

 

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Das fundierte wirtschaftliche Wissen, das wissenschaftliche Arbeiten mit seinen Herangehensweisen und das Präsentieren vor Gruppen hat mir in meiner beruflichen und persönlichen Entwicklung enorm geholfen. 

 

Ihr Studium ist 8 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

Ich denke, dass alles viel schnelllebiger geworden ist. Die Anforderungen ändern sich rasant schnell. Beständigkeit ist leider in den Hintergrund geraten.

 

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Die schönste Erinnerung ist die persönliche Verbundenheit mit der Hochschule Kaiserslautern, die seit dem Jahre 2000 besteht. Begonnen hat es mit einem „Vertriebs-Zertifikat“ und diese Verbundenheit hat mir ein Diplom und ein Master in Wirtschaftswissenschaften beschert.

 

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Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Ich arbeite für ein IT Sicherheitsunternehmen, das ich 2017 selbst mitgegründet habe: SERPENTEQ. Dort leite ich das Team, das Penetrationstests durchführt, arbeite aber auch selbst in Projekten mit. Wir überprüfen für große Konzerne den Sicherheitsstatus ihrer IT Systeme, vorwiegend SAP Technologien und Webanwendungen. Dabei spüre ich Schwachstellen auf, um in die Systeme einzudringen und mögliche Schadensszenarien aufzuzeigen, beispielsweise sensible Daten abzugreifen oder zu manipulieren oder das System unbenutzbar zu machen. Für das Ausnutzen der Schwachstellen programmiere ich sogenannte Exploits, die ich dem Kunden in Rahmen von Sensibilisierungsworkshops vorstelle und erkläre. In anderen Projekten helfe ich den Kunden vorhandene Sicherheitslücken zu schließen und schule die Mitarbeiter in sicherer Softwareprogrammierung. Zudem forsche ich an neuen Sicherheitslücken im SAP Bereich. Mein Job trägt den Titel "Cyber Security Specialist".

 

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Die Projekte sind sehr abwechslungsreich. Man benötigt kreative Ansätze, um Sicherheitslücken zu finden und auszunutzen, bei jedem Kunden und jeder Software muss man sich neu eindenken. Obwohl ich viel am Computer sitze, hat der Kundenkontakt eine große Bedeutung für mich. Es ist sehr spannend große Konzerne zu beraten, Projekte mit ihnen zu planen und ihnen zu helfen. Ich schlüpfe dabei in die Rolle des Hackers, jedoch kämpfend für das Gute.
Von großem Wert ist der Dialog mit meinen Kollegen: regelmäßig tauschen wir uns über neue Projekterkenntnisse aus und sprechen über neue Angriffstechniken.

 

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Thematisch war mein Studium sehr breit gefächert, sodass ich fundamentiertes Grundwissen erworben habe. Ich habe Einblicke auf komplexe Systemlandschaften in vielerlei Hinsicht durch das Studium bekommen. Außerdem wurden die sozialen Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Durchhaltevermögen und kritisches Hinterfragen weiterentwickelt. Das in der Theorie erworbene Wissen ist eine gute Basis für meine heutige Tätigkeit und erleichterte die Spezialisierung später im Berufsleben.
Auch nach dem Studium galt Meister Yodas Weisheit: „Viel zu lernen du noch hast.“

 

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Die Atmosphäre war sehr angenehm: Angefangen von den Kommilitonen, mit denen ich zusammen für die Klausuren gelernt, Projektarbeiten gemeistert und schließlich die bestandenen Prüfungen gefeiert habe. Daraus entstanden Freundschaften, die auch nach dem Studium bestand haben.
Weiterhin konnte ich die Professoren und Dozenten bei Fragen direkt kontaktieren und spätestens nach dem Grundstudium wurde ich mit Namen angesprochen – zumindest kam es nicht einmal vor, dass die Vorlesung mit folgenden Worten begann: „Guten Morgen meine Herren, guten Morgen Frau Hans.“ Außerdem wurde man im Rahmen von Zusatzveranstaltungen gefördert, die man auf freiwilliger Basis besuchen konnte – sei es zusätzliche Zertifikate erwerben, interessante Workshops des Gründungsbüros besuchen oder sich in Fachausschüssen engagieren.
Last but not least: die legendäre Star Trek Vorlesung – da wird heutzutage schon der ein oder andere Kollege neidisch, wenn ich in Erinnerung schwelgend von den sehr interessanten Weihnachtsvorlesungen erzähle.

 

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Nachdem ich zunächst ein Studium der Elektrotechnik an der TU Kaiserslautern begonnen habe, bin ich 2008 an die (damals noch) Fachhochschule Kaiserslautern gewechselt. Dort habe ich dann schließlich im Februar 2011 den Bachelor im Fach Informationstechnik mit Technoinformatik als Vertiefungsrichtung abgeschlossen. Seit Beginn meines Studiums habe ich parallel beim Fraunhofer Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM als Studentische Hilfskraft gearbeitet und dort tolle Einblicke in meinen späteren Beruf haben können.

Da mein Abschlussjahrgang die ersten Bachelorabsolventen hervorbrachte, war der anschließende Masterstudiengang noch nicht vollständig eingerichtet und sollte erst ein Semester später zum WS 2011 starten. In der Zwischenzeit habe ich im Sommer 2011 als Assistent im Fachbereich die Labore Physik, Messtechnik 1 & 2 und Prozessmesstechnik betreut. Erneut interessierte ich mich für Arbeiten, welche eine Nähe zur Industrie bieten und stieß auf das Lichtlabor von Herrn Prof. Dr. Krönert. Dort Arbeitete ich neben der Assistententätigkeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und betrieb Forschungs- und Entwicklungsarbeiten für Hareaus Noblelight. Parallel dazu wirkte ich im Berufsbegleitenden Bachelor-Studiengang der Zentralstelle für Fernstudiengänge an Fachhochschulen ZFH mit und betreute einmal im Jahr das Physiklabor der berufsbegleitenden Studiengänge. 

Nach meinem ersten Semester des Masters Elektrotechnik mit Vertiefungsrichtung Informationstechnik, bot sich ein interessantes Themengebiet für eine Masterarbeit bei Hareaus Noblelight, welche ich im zweiten Semester parallel zu meinen Vorlesungen anging. Obgleich Vorlesungen, Masterarbeit und Beruf schwierig unter einen Hut zu bringen waren, beendete ich den Master im Oktober 2012 nach gut zwei Semestern und trat eine Anstellung bei der Wipotec GmbH in Kaiserslautern als Embedded Software Ingenieur an.

Seither bin ich bei Wipotec und habe in den ersten 5 Jahren Elektronik und Software für Elektronik entwickelt. Dabei hat es mir immer wieder sehr gefallen, auf Themengebiete zu treffen, welche im Studium auf dem Papier behandelt und jetzt im realen Berufsleben von Relevanz sind. Spannend ist es, dabei immer wieder neue Herausforderungen anzugehen und mit dem fortwährenden Fortschritt ständig Neues zu lernen und mit dem Alten zu verknüpfen.

Ich mag es auch Studenten, wie ich mal einer war, zu betreuen, Ihnen Tipps zu geben und sie bei Ihrer Abschlussarbeit - beim ersten Schritt in Richtung "eigenständiger Ingenieursarbeit" - zu unterstützen.

Neben meinem Job bei der Wipotec bin ich seit Beginn immer noch eine Woche im Jahr an der Hochschule, um das Physiklabor zu betreuen und werde ab dem Sommersemester 2020 auch die Vorlesung dazu halten.

Zurzeit bin ich als Projektleiter tätig und koordiniere die Entwicklung zukünftiger Maschinensoftware bei Wipotec. Daneben bin ich noch als freiberuflicher Ingenieur für Entwicklungsdienstleistungen im Nebenberuf tätig.

 

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Was ist Ihre aktuelle Tätigkeit?

Senior Manager Aftermarket Network

Ich verantworte den Bereich Aftermarket für ein globales Netzwerk von Niederlassungen und Händlern im Bereich Großdieselmotorenkomponenten. Zu meinen zentralen Aufgaben gehört, neben der Führung von zwei Teams mit knapp 20 Mitarbeitern und der Umsatzverantwortung für den Bereich Aftermarket, die strategische Weiterentwicklung des Geschäftsbereiches.

Dies beinhaltet die klassischen 4 Ps (products, prices, places und promotion), Entwicklung und Implementierung von globalen Prozessen, strategische Planung und organisatorische Entwicklung der AM- Geschäftsbereiche in Europa, Asien und Amerikas.

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Ich liebe Menschen und die große weite Welt. Ich finde es spannend und bereichernd, immer wieder neue Menschen aus verschiedensten Kulturen kennenzulernen und mit ihnen zusammenzuarbeiten.

Ich bin aber auch ein Zahlenmensch. Neben Umsätzen und Margen finde ich es besonders interessant, qualitative Zusammenhänge in quantitative Modelle zu „übersetzen“. 

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Ich bekomme ein mehr oder weniger abstraktes Thema, das ich strukturieren und bearbeiten muss. So wurde im Studium eine Seminararbeit daraus – heute ein Konzept für ein Geschäftsmodell, ein Prozess, eine Marktstudie, eine Präsentation für die Geschäftsleitung… 

Ihr Studium ist 7 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

Die digitale Transformation unserer Gesellschaft nimmt rasant an Fahrt auf und erfasst alle Bereiche unseres Lebens. Die Art, wie wir lernen und lehren, die Art, wie wir arbeiten, und die Chancen und Risiken, die sich daraus ergeben, all das entwickelt sich täglich weiter. Wenn die heutigen Studierenden sich darauf einlassen und die weiteren Entwicklungen in diesem Bereich mittragen und mitgestalten, werden ihnen alle Türen offenstehen.

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Es war schön, zu erleben, wie mich meine, teilweise deutlich jüngeren Studienkollegen, mit meinen 40+ Jahren selbstverständlich in ihrer Mitte aufgenommen haben und unfassbar, wie diese nach langen Abenden, an denen ich schon wesentlich früher im Bett lag, am nächsten Morgen topfit ihre Präsentationen vorgestellt haben.

 

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Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben
dabei?

Ich betreibe momentan in meiner Heimat, Indonesien, eine Firma,
die Brikett aus Kokosnussschalen produziert. Das Produkt wird nach
Deutschland, Holland, Russland sowie die USA exportiert. Die Firma habe
ich kurz nach meiner Rückkehr gegründet.

 

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Mitarbeiter zu organisieren, dann ein hochqualitatives Produkt stabil am
Markt zu halten.

 

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am
meisten genützt?

Meine Berufliche Tätigkeit als Produktionsfirma-Inhaber ist eigentlich
genau das, was ich im Studium gelernt habe. Als Wirtschaftsingenieur mit
Vertiefung Produktionstechnik kann ich die gelernten Kenntnisse gut
umsetzen.

 

Ihr Studium ist 7 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen
für Studierende am Gravierendsten verändert?

Der Markt verschiebt sich in der heutigen Digital-Aera sehr schnell. Man
muss die Verschiebung verfolgen und sich anschließend adaptieren
können.

 

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr
Studium/die Hochschule?

Mündliche Prüfung d.h. 3x Versuche nicht bestanden gerade schon beim
Mathe 1!

 

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Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Nach dem Bachelorabschluss in Zweibrücken sammelte ich noch  Erfahrungen im telefonischen Kundendienst und in der kunststoffverarbeitenden Industrie. In Leipzig habe ich ein duales Masterstudium, ebenfalls in Wirtschaftsinformatik, absolviert. Heute arbeite ich im IT-Sicherheitsmanagement eines zentralen IT-Dienstleisters für die Saarländischen Landesverwaltungen.

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Das Spannende an diesem Beruf ist die Vielfältigkeit der Problemstellungen: IT-Sicherheit ist omnipräsent. Überall fallen Informationen an, die geschützt werden sollen. Das macht das Tätigkeitsfeld so unglaublich anspruchsvoll, und kaum repetitiv.

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Ohne meine Bachelorarbeit in Mobile Security (Danke Prof. Aichele) hätte ich die aktuelle Stelle nicht bekommen. Insgesamt wurde ich für das weitere Berufsleben ganz gut fachlich und Soft-Skill-bezogen ausgestattet. Das Auslandssemester in Australien war noch Jahre danach ein unschätzbarer Pluspunkt. Ich Blicke auch stolz darauf zurück, oftmals die Zügel in die Hand genommen zu haben bei einigen Gruppenarbeiten an der Hochschule.

Ihr Studium ist 7 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

Sieben Jahre seit Abschluss und zwölf Jahre seit der Immatrikulation ist es her. Unaufhaltsame Digitalisierung. Ich hatte bis zum 6. Semester keinen Laptop dabei! Unvorstellbar heutzutage.

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Das ganze Leben an der Hochschule, die Mittagspausen in der Kantine, die Gruppenarbeiten, das Zusammensein in den Lerngruppen, die langen Vorlesungstage, als man im Winter im Dunkeln raus ist und im Dunkeln erst wieder heim kam, bestandene Prüfungen, Druckerstau im Rechenzentrum *lach*, Star Wars Vorlesungen, in der Bib war ich gern, die Dozentinnen und Dozenten, Kommilitoninnen und Kommilitonen, deren Wege sich trafen und wieder wie die Spreu vom Weizen trennten...

 

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Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Leitender Sicherheitsingenieur bei einem großen Facility Management Unternehmen. Meine Aufgabe ist die Exkulpation des Unternehmens zur Risikominderung eines Organisationsverschuldens.  

 

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Die Vielseitigkeit des Berufs, die Individualität verschiedenster Lösungsansätze und die immer neuen Herausforderungen in der modernen Arbeitswelt. Es ist toll die Gesundheit und den Arbeitsschutz in den Unternehmen mit Leidenschaft mitgestalten zu dürfen.   

 

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Die fachliche Kompetenz und die Fähigkeit Sachverhalte analytischer anzugehen und Dinge objektiver zu betrachten, auch unangenehme Lösungen wertfrei zu betrachten, wenn sie einer Sache dienen.

 

Ihr Studium (Diplom) ist 5 Jahre und der Master rund ein halbes Jahr her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

Die Art und Form des Lernens und die Geschwindigkeit der „Wissensbeschaffung“. Das Internet, die Digitalisierung, soziale Verbindungen in der ganze Medienwelt und die heutigen Kommunikationsmöglichkeiten haben das Lernen revolutioniert. 

 

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Als „alter Mann“ in der 2. Lebenshälfte einen echten Studentenausweis besessen zu haben, neben den vielen netten jungen Menschen um mich herum. Die wichtigste Erkenntnis für mich war sicherlich, ein Studium besser in jungen Jahren zu vollziehen, wenn die grauen Zellen noch ein wenig flinker sind. Dennoch bin ich dankbar dafür, auch als Berufstätiger die Chance zum berufsbegleitenden Studieren bekommen zu haben. Besonders schön war der Sommer 2012 mit der Freizeitgestaltung zur Fußball Europameisterschaft und dem „Public Viewing“. Auch dass meine damalige Diplomarbeit 2014 mit dem GEFMA Förderpreis ausgezeichnet wurde, ist mir immer in toller Erinnerung.

 

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Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Vor 6 Jahren habe ich mein Studium erfolgreich abgeschlossen und bin seither in der ABB im Projektmanagement tätig.

2013 habe ich die ersten Einblicke in mittlere bis große Projekte im Bereich Hochspannungs-Produkte gesammelt. 2014 wickelte ich bereits meine ersten eigenen Projekte ab.

2016 bin ich im Zuge einer Entsendung in die VAE, Dubai gegangen und habe die Projekte für den kompletten Mittleren Osten nah am Kunden betreut und ein Netzwerk aufgebaut um die Produkte kundenspezifisch weiterentwickeln zu können.

Seit nunmehr 7 Monaten bin ich zurück in Deutschland und leite das Team im Projektmanagement.

Meine Aufgaben sind breit gefächert, von aktiver Projektleitung, kommerziell sowie einer technischen Beratung, über das Reporten und das Koordinieren, damit die Projekte in der vereinbarten Zeit, der richtigen Qualität und dem geplanten Budget erfolgreich ausgeliefert werden.

 

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Ein erfolgreiches Projektmanagement ist das beste Verkaufsargument für zukünftige Aufträge!

Das PM ist sehr abwechslungsreich, nah am Kunden und pulsierend. All das reizt mich jeden Tag für meine Kunden da zu sein und meinen Job zu machen.

Es ist ein Job mit viel Verantwortung und der Möglichkeit mit seinen Entscheidungen das Projekt zu steuern.

 

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Viele Kleine und große Lernbereiche aus meinem Studium haben mich auf meine heutigen Aufgaben vorbereitet, jedoch ist der Bezug zu der Praxis der mir in der FH KL immer wieder vermittelt wurde sehr entscheidend gewesen.

 

Ihr Studium ist 6 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

Ich denke, dass die Anforderungen die heutzutage an Absolventen gestellt werden, immer stärker Richtung Digitalisierung gehen. Auch die starke Handhabung von Basis Office Tools ist sehr wichtig. Technisch gesehen kann ich es generell nur empfehlen auch während des Studiums Praktika zu absolvieren, um zum einen herauszufinden, was zu einem passt. Erfahrung hebt einen immer von anderen Kandidaten ab. Die Zeiten sind sehr schnelllebig geworden und Veränderung ist ein stetiger Prozess.

 

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Die Momente, an die ich mich gern erinnere waren jedoch mit den Kommilitonen, jedes Grillen und die Partys haben den Zusammenhalt gestärkt und die Lerngruppen unterstützt.

Dieses Studium war die beste Entscheidung die ich getroffen habe und hat die Basis für meine aktuelle Laufbahn geschaffen.

 

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Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Nach dem Studium habe ich bei einer Bank die Eigenanlagen gemanagt, große Firmenkunden in Zinssicherungsgeschäften beraten sowie kommunale Kunden betreut.

Heute leite ich den Bereich Compliance.

 

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Die tagtägliche Abwechslung! Es gibt keinen Tag wie den anderen, da ständig neue externe und interne Anforderungen ein Reagieren erfordern. Außerdem bin ich durch meine Compliance-Funktionen ständig und überall involviert und arbeite über alle Hierarchien hinweg zusammen. So kann ich das Unternehmen gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen kontinuierlich weiterentwickeln.

 

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Die Kombination aus den diversen Themen und Schwerpunkten dieses Bachelor-Studiums. Es hat meine vorherige Ausbildung zum Bankkaufmann entscheidend erweitert und vertieft. Erst mit diesem Wissen und den erlernten Fähigkeiten konnte ich die Zusammenhänge einer Bank wirklich nachvollziehen. Außerdem hat der Bachelor die Grundlage dafür gelegt, auch den Master anschließend (nach gut 2 Jahren „akademischer Pause“) erfolgreich machen zu können.

 

Ihr Studium ist 5 ½ Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

Während ich Klausuren und Arbeiten noch papierhaft anmelden musste, geschieht dies heute am PC. Vielleicht steht dieses kleinere Beispiel dafür, wie die digitale Transformation auch den Hochschulbetrieb beeinflusst und erobert.

 

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Das war eine tolle Zeit, aus der mir viele Dinge in Erinnerung geblieben sind. Das waren z.B. die jährlichen Star-Trek Weihnachtsvorlesungen, die ein oder andere Party, … Sehr geprägt hat mich auch das Praxissemester, dass ich in der Entwicklungszusammenarbeit in Ruanda und Burundi verbringen durfte. Nicht zuletzt erwähnen möchte ich auch den Zusammenhalt mit Kommilitoninnen und Kommilitonen, die zu Freunden wurden und es bis heute sind!

 

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Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Aktuell bin schwerpunktmäßig als Projektmanager und auch als Produktmanager in dem Start-Up fleXstructures GmbH tätig, das sich auf die weltweite Vermarktung moderner und zugleich praktikabler Simulationstechnologien für die Industrie spezialisiert hat.  Schwerpunkte des Unternehmensportfolios sind Softwareprodukte, die sich mit der Überprüfung von Montagefähigkeit befassen, dem Design und der digitalen Absicherung von Bauteilen aus biegsamen Materialien (z.B. Kabel und Schläuche in einem Fahrzeug) sowie mit der Bewegungsplanung und der Optimierung von Fertigungsstraßen mit mehreren Robotern. Zudem werden Softwarelösungen für die Simulation von Prozessen der Oberflächenbehandlung, wie z.B. Lackieren, angeboten. Die hierin eingesetzten mathematischen Algorithmen wurden vom Fraunhofer Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik (ITWM) in Kaiserslautern und dem Fraunhofer-Chalmers Forschungszentrum für Industrielle Mathematik (FCC) in Göteborg gemeinsam entwickelt.
Als Projektmanager erstreckt sich mein Aufgabenbereich von der Konzeption, über die Planung bis hin zur Umsetzung von Kundenprojekten aus allen Industriebranchen im Themenschwerpunkt Simulation von Industrie Roboteranwendungen (z.B. Schweißen) , PVC Versieglungs- und Lackierprozessen.
Des Weiteren wirke ich bei der Entwicklung der Roadmap unseres Simulationstools IPS Robot Optimization speziell für unsere Kunden aus Europa, USA und Asien mit. Hierzu gehören Aufgaben wie z.B. die der ständigen Beobachtung von aktuellen Markttrends und des Wettbewerbs, Erfassung von Kundenanforderung und deren Kategorisierung sowie Priorisierung. Hinzukommt die Unterstützung des Marketings bei der Ausarbeitung von Produkt-Marketing-Plänen und die Erstellung von Produktplatzierungsstrategien in Abstimmung aller Stakeholder.

 

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Das Konglomerat aus Globus-übergreifenden Kunden und den unterschiedlichsten Branchen sorgt für eine abwechslungsreiche und spannende Tätigkeit. Tatsächlich empfinde ich auch die Vorortbesuche bei unseren Kunden immer wieder für sehr interessant, da zum einen Einblicke in komplexe und zugleich faszinierende Fertigungsprozesse gewährt werden, aber auch durch den persönlichen Kontakt zum Kunden ein reale Kundenbeziehung, wenn nicht sogar manchmal eine Freundschaft, entsteht.
Lobenswert ist auch die ausgezeichnete Korporation mit den Fraunhofer Partnerinstituten, die es ermöglicht an aktuellen Forschungsprojekten als Bindeglied zur Industrie mitzuwirken und somit den eignen Horizont stetig zu erweitern.

 

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Das Studium hat mir persönlich am stärksten darin geholfen, eine strukturierte und lösungsorientierte Vorgehensweise bei Problemstellungen zu entwickeln. Daneben sind natürlich die vielen theoretischen aber praktischen Grundlagen (Mathe, Physik, etc.) im Berufsalltag, manchmal auch unbewusst, von großer Hilfe.

 

Ihr Studium ist 5 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

Aktuell sind mir, bis auf den Wechsel des Hochschulstandortes, keine gravierenden Änderungen für die Studierenden der Hochschule Kaiserslautern ersichtlich.

 

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Die Zeiten die mir am meisten in Erinnerung geblieben sind u.a. die gemeinsamen Lernmarathons mit den Kommilitonen. Auch wenn diese Zeiten durchaus stressig waren, hatten wir i.d.R. Spaß und viel Zeit miteinander verbracht. Aber auch der Vorkurs und die Tutorentätigkeiten sind mir in guter Erinnerung geblieben.

 

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Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Ich arbeite als Entwicklungsingenieur bei der Robert Bosch GmbH in Schwieberdingen im Bereich der Elektromobilität (Forschung & Entwicklung). Seit drei Jahren bin ich Mitarbeiter in einem sehr großen Kundenprojekt. Für dieses Projekt lege ich elektrische Maschinen, konkret Magnetkreise von permanent-erregten Synchronmaschinen (PSM) aus. Meine Hauptaufgaben sind dabei:

  • FEM-Rechnungen bzgl. der Magnetkreise von PSM
  • Design von Stator- sowie Rotorgeometrien, Durchführung von Topologie-Optimierungen usw.
  • Weiterentwicklung der Haus-eigenen FEM-Tools sowie Postprocessing-Tools zur Auslegung von PSM
  • Entwicklung von Lösungsalgorithmen für MZO (Multi-Ziel-Optimierungen)
  • Analyse von PSM hinsichtlich Verlustmechanismen, Akustik (NVH), Teilentladungen, Thermische Simulationen, …, sowie Prüfstandsbetreuung
  • Hauptansprechpartner für Elektrobleche in Elektro- und Hybridfahrzeugen
  • Hauptansprechpartner für MZO
  • Betreuung von Studenten im Rahmen von Praktika und Abschlussarbeiten

 

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Entwicklung eines hocheffizienten Antriebs für Elektrofahrzeuge und den damit verbundenen Kundenkontakt. Dabei darf ich an einem vielseitigen, hoch-dynamischen und hochinteressanten Themenfeld mit vielen emotionalen Hoch- sowie Tiefpunkten teilhaben. Dabei habe ich die Möglichkeit die Kernkomponente, den Elektromotor (EM) eines Elektrofahrzeuges, mit meiner Handschrift zu versehen und diesen schließlich auf die Straße zu bringen.

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Spezifische Vorlesungen sowie eine gut fundierte theoretische Ausbildung bzgl. der Elektrotechnik, insbesondere der elektrischen Antriebstechnik. Losgelöst von meinem Berufsleben und den fachlichen Inhalten kann ich ebenfalls unterstreichen, dass mein Studium eine sehr schöne Zeit war, in der ich mich auch persönlich weiterentwickeln konnte.

 

Ihr Studium ist 4 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

Aus meiner persönlichen Sicht werden die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung bzgl. spezifischer Fachrichtungen für Studierende im Rahmen ihres Studiums immer besser. Dies hat Vor- und Nachteile. Der Bezug zur Praxis z.B. in Form einerparallelen Nebenbeschäftigung in einem Unternehmen oder im Rahmen einer Labor-(HiWi)-Tätigkeit sollten dabei jedoch keinesfalls zu kurz kommen.

 

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Ich erinnere mich immer wieder mit einem Lächeln an eine lustige und schöne Zeit mit vielen, teilweise auch hitzigen, Diskussions- und Lernrunden mit meinen Kommilitonen zurück. Im Rahmen dieser Treffen haben wir unzählige Tafeln mit Inhalt gefüllt und uns gegenseitig nach vorne gebracht. Ich kann stolz auf eine schöne Zeit mit einer guten Lerngruppe zurückblicken, aus der sogar einige bis heute anhaltenden Freundschaften entstanden sind.

Des Weiteren denke ich immer wieder sehr gerne an einige hochinteressante aber auch anstrengende Laborveranstaltungen zurück, die sicherlich auch einen nennenswerten Anteil zu meinem Kenntnisstand bzgl. meiner heutigen Arbeit beigetragen haben. Dabei hatte ich das Glück, dass ich von einer Hand voll Professoren sehr rasch mit individuellen Projektarbeiten und Labortätigkeiten gefördert wurde. In dieser Zeit entstand auch u.a. der Kontakt zu meinem heutigen Arbeitgeber, der Robert Bosch GmbH.

 

Was hat Ihnen an Ihrem Studium an der Hochschule Kaiserslautern gar nicht gefallen?

Die Räumlichkeiten in der Morlauterer-Str. waren teilweise in einem wirklich schlechten Zustand. Leider konnte ich die neuen Räumlichkeiten am Campus Kammgarn nicht mehr während meines Studiums erleben. Dennoch haben die Professoren bzgl. der Gestaltung der Vorlesungen das Beste im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten gemacht. Leider war auch ein stark schwankendes Engagement unter den Professoren im Hinblick auf die Gestaltung der Vorlesungen und das Übermitteln von fachlichen Inhalten zu verspüren.

 

Welche Verbesserungen würden Sie sich an der Hochschule Kaiserslautern wünschen?

Die Hochschule, damals noch Fachhochschule, betont / betonte oft ihre engen Vernetzungen zur Praxis, d.h. zu konkreten Firmenkontakten. Im Rahmen meines Studiums habe ich bis auf einige wenige Ausnahmen davon leider nur wenig wahrgenommen. Dabei sind aus meiner Sicht doch die Abgänger selbst die besten Kontakte! Ich fände es äußert wertschöpfend diese Kontakte zu pflegen, beispielsweise durch Gastvorträge der Absolventen und Absolventinnen zu Ihrer täglichen fachlichen Arbeit in Rahmen von „Thementagen“ in der Vorlesungsfreien Zeit. Ich könnte mir vorstellen, dass ein solches Angebot hohe Resonanz bei Studierenden finden würde, wenn es denn richtig angekündigt und umworben wäre. Für mich selbst wäre es auch eine Freude mich an einer solchen o.ä. Aktion beteiligen zu können.

 

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Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Ich bin Nadine Oberst. Im Jahr 2015 schloss ich mein Innenarchitekturstudium an der Hochschule Kaiserslautern als Master of Arts ab. Schon während des Studiums arbeitete ich freiberuflich für mehrere Architekten und Innenarchitekten sowie ein Lichtplanungsbüro. Von Beginn an stand der Entschluss fest, ein eigenens Gestaltungsbüro zu gründen. Im Februar 2017 verwirklichte ich meinen Traum von der Selbstständigkeit und schloss mich kurze Zeit später mit Benjamin Lange zum Planungbüro ‚NoBLå - Raumkonzepte & Gestaltung‘ zusammen. Benjamin und ich ergänzen uns in jeglicher Hinsicht. Ich erarbeite Grundrisslösungen und entwerfe Designkonzepte, stelle Farben und Oberflächen zusammen und Benjamin kümmert sich um die Machbarkeit meiner Ideen, um die Konstruktion und die Umsetzung. Er ist hauptsächlich auf Baustellen unterwegs und jongliert mit meinen utopischen Designvorstellungen und den leider weniger utopischen Budgets der Kunden - und das tollste: Er hat meistens Spaß daran!

 

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Das Spannendste an der Innenarchitektur ist die enorme Vielfalt der unterschiedlichen Projekte. Immer wieder begibt man sich auf neue Lernpfade, informiert sich umfassend zu einem zentralen Thema und versucht dieses in eine Atmosphäre zu übersetzen. Am liebsten bin ich im Bereich der Gastronomie tätig, dort kann ich mich designtechnisch am meisten austoben und die fantastischsten Szenen kreieren für die unterschiedlichsten Themengebiete. Doch auch Hausboote und Hotels haben es mir angetan, denn das Spannende daran ist der minimal zur Verfügung stehende Raum, den es zu gliedern gilt, ohne dass er an Großzügigkeit verliert.

 

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Das Studium hat mich auf diese facettenreichen Aufgabenstellungen perfekt vorbereitet. Schon dort gab es diverse themenbezogene Entwurfsaufgaben zu meistern.

 

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Rückblickend gibt es für mich nicht diese eine beste, schönste, lustigste Erinnerung. Die Studentenzeit ist voll von unvergesslichen Momenten. Sei es das gemeinsame Nächte-durch-arbeiten mit den KomillitonInnen, die heute noch meine besten Freundinnen sind, die legendären Porno-Pixel-Partys, die Aufregung vor jeder Präsentation, die Auszeichnung von der AIT, die mir ein Auslandsemester in Australien ermöglichte oder die Spannung auf die neuen Entwurfsthemen zu Begin jedes Semesters. Es war eine wunderbare, bereichernde und unvergessliche Zeit.

Nadine Oberst, NoBLå-Raumkonzepte & Gestaltung,

www.no-bla.de

 

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Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Bereits seit meiner Ausbildung zum Industriemechaniker arbeite ich bei der Uhly GmbH. Hier habe ich nach meinem Studium die technische Leitung übernommen und bin in der Konstruktion und Projektleitung tätig. Durch meine Ausbildung zum Schweißfachingenieur fällt seit Mitte 2015 auch die Schweißaufsicht in meinen Tätigkeitsbereich. Die Uhly GmbH stellt Tieflochbohr- und Fräszentren her und ist im Sondermaschinen-, Anlagen- und Stahlbau vertreten. In mein Aufgabengebiet fällt der direkte Kundenkontakt von der Problemstellung, über die Lösungsfindung, Ausarbeitung und Kalkulation, bis hin zur Entwicklung, Dimensionierung, Konstruktion und Umsetzung der Projekte. Dabei handelt es sich um Entwicklungsaufgaben im Maschinen- und Werkzeugmaschinenbau als auch um Projekte im Stahl- und Anlagenbau.

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Das Spannende an meinem Beruf sind die abwechslungsreichen Aufgaben der verschiedenen Fachbereiche und die daraus resultierenden Entwicklungsaufgaben, welche mir täglich aufs Neue gestellt werden. Hierbei kann ich meine eigenen Ideen einbringen und die Projekte vom Anfang bis zum Ende begleiten.

Was waren bisher die schönsten, spannendsten und interessantesten Projekte in Ihrem Beruf?

Noch während meines Studiums konnte ich die Entwicklung der NIKRASA-Verladeplattform zum Kranen von nicht kranbaren Sattelaufliegern begleiten, welche ich zum Transport von Megatrailern weiterentwickelt habe. Hier durfte ich Entwicklungsarbeiten in den Verladebahnhöfen in Luxemburg, Italien und Dänemark durchführen, mit dem Ziel die Sattel-Auflieger von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Weiter habe ich im Zuge der Verlagerung einer Kalander-Anlage zur Folienproduktion die Layout und Detailplanung durchgeführt. Die Entwicklung von einem Spindelprüfstand, für die von der Uhly GmbH hergestellten Maschinenspindeln, welche in den von Uhly produzierten Tieflochbohr- und Fräszentren eingesetzt werden, war das bisher spannendste Projekt für mich. Hier waren viele Facetten des Maschinenbaus von der Konstruktion, Auslegung bis hin zur Planung, Kalkulation und Umsetzung des Projekts gefordert.

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Durch die Kombination von Arbeit und Studium habe ich bereits früh gelernt, Prioritäten zu setzen und mit herausfordernden Situationen umzugehen.

Ihr Studium ist 4 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

Der Campus ist seitdem von der Morlauterer-Straße zur Kammgarn umgezogen, wodurch die Hochschule mit neuen Lehr- und Aufenthaltsräumen eindeutig an Attraktivität und Qualität gewonnen hat.

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Als einen der wichtigsten Bestandteile meines Studiums würde ich die praxisorientierte Lehre bezeichnen, welche durch zahlreiche Labore untermauert wurde. Die beste und schönste Erinnerung an mein Studium ist die gemeinsame Zeit, welche ich mit meinen Studienkollegen erleben durfte. Sowohl die angespannten Lernphasen vor den Prüfungen oder Abgabeterminen von Projektarbeiten, als auch das Feiern im Anschluss mit den Kommilitonen haben die Zeit sehr geprägt. Als wichtigste Bezugsperson unter den Dozenten möchte ich Herr Prof. Dr.-Ing. Hielscher nennen, welcher mich von meiner ersten Projektarbeit, über die Bachelorarbeit, bis hin zur Masterarbeit betreut hat und mir hierbei wichtige Dinge für das weitere Berufs- und Privatleben mitgegeben hat.

 

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