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Schüler*innen wetteifern ums beste Konzept gegen den Klimawandel

Schüler*innen wetteifern ums beste Konzept gegen den Klimawandel

Wer hat das beste Konzept, um auf den Klimawandel zu reagieren? Dieser Aufgabe stellten sich 21 Teams von Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 7-11 beim 6. Lautrer Solar Power Competition (LSPC), zu dem die Hochschule Kaiserslautern aufgerufen hatte. Beim Endausscheid konnte jetzt ein Team der Klassen 9a und b des Liselotte-Gymnasiums Mannheim den Sieg für sich verbuchen.

Nach einem Jahr Pause aufgrund der Corona-Pandemie und fünf erfolgreichen Wettbewerben rund um das Thema Solarenergie, bei denen Gruppen von Schülerinnen und Schülern aus ganz Rheinland-Pfalz und den angrenzenden Bundesländern mit innovativen Konzepten um Preise wetteiferten, ging es im Jahr 2021 in eine neue – Corona konforme – Runde.

Die zukünftigen Gestalter und Gestalterinnen unserer Welt konnten sich im aktuellen Wettbewerb auf dem Gebiet der Klimapolitik ausprobieren. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sollten vor dem Hintergrund des Klimawandels ihre eigene Klimapolitik machen. Im Online-Simulationsspiel KEEP COOL mobil schlüpften sie in die Rolle der Bürgermeister*innen verschiedener Weltmetropolen und bestimmten die Entwicklung der nächsten 100 Jahre. Sie konnten dabei auf günstige fossile Brennstoffe, wie Kohle und Erdöl setzen, oder erneuerbare Energien wie Wind- und Solarkraft nutzen. Aufgabe war es, es gemeinsam die globale Erwärmung unter 2°C zu halten, Umweltkatastrophen zu überstehen und das Jahr 2100 erreichen.

Alle Teams machten bei dem Spiel eine wichtige Erfahrung: wer nicht frühzeitig handelt, dem gehen in wenigen Jahren die Handlungsoptionen aus, da das zur Verfügung stehende Geld nur noch zur Reparatur der Schäden des Klimawandels benötigt wird. Man ist schlichtweg bankrott!

Gespielt wurde in zwei Runden in Teams mit bis zu zehn Teilnehmenden. In der Qualifikationsrunde ging es darum, sich mit möglichst vielen Punkten fürs Finale zu qualifizieren. Die fünf Teams mit der höchsten Gesamtpunktzahl traten in einem Finale gegeneinander an. Das waren das Team „Make Polarkappen great again“ vom Helmholtz-Gymnasium Zweibrücken, das Team der Klasse 9ab vom Liselotte-Gymnasium Mannheim, die beiden Teams „Bona Quaestio“ und „WEG SolarPower 2“ vom Wilhelm-Erb-Gymnasium Winnweiler und das Team „Solar@AGS“ vom Gymnasium im Alfred-Grosser-Schulzentrum Bad Bergzabern.

Betreut wurde der Wettbewerb von Prof. Dr. Matthias Hampel, Leiter des Studiengangs Energie-Ingenieurwesen, der den Solarwettbewerb vor sieben Jahren ins Leben gerufen hat, um Jugendliche für naturwissenschaftlich-technische Fragestellungen zu begeistern und so für eine Ausbildung oder ein Studium in diesem Bereich zu gewinnen. Unterstützt wurde er dabei von einer seiner Studentinnen, Rabea M. Frenger, die als Spielleiterin die Durchführung moderierte und den Kontakt zu den Teams pflegte.

In einem spannenden Finale machte schließlich das Team Klasse 9ab des Liselotte-Gymnasiums Mannheim das Rennen mit den meisten Siegpunkten und wurde dafür mit einem Preisgeld von 250,00 € ausgezeichnet. Auch in diesem Jahr prämierte der Verband der Elektrotechnik und Elektronik (VDE) wieder die besten Teams mit Geldpreisen. Auf Platz zwei mit den zweitmeisten Siegpunkten landete das Team „Make Polarkappen great again“ vom Helmholtz-Gymnasium Zweibrücken und wurde dafür mit einem Preisgeld von 150,00 € belohnt. Einen Sonderpreis für die geringste globale Temperaturerhöhung gab es mit einem Preisgeld von 200,00 € für das Team „Solar@AGS“ vom Gymnasium im Alfred-Grosser-Schulzentrum Bad Bergzabern, das es mit einer ausgeklügelten Strategie schaffte, die globale Erwärmung unter 1,1°C zu halten.

Der Wettbewerb wurde gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz und durch Preisgelder des Verbandes der Elektrotechnik und Elektronik (VDE).

Ihr Ansprechpartner:
Prof. Dr. Matthias Hampel ++ Tel. 0631/3724-2217 ++ E-Mail matthias.hampel(at)hs-kl(dot)de

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