08.08.2019 Pressemitteilung

Bundesweiter Hochschul-Wettbewerb Dachwelten: Studierende der Hochschule Kaiserslautern unter den Finalisten

Zum Ende des Sommersemesters stehen sie fest: Insgesamt 36 Studierende von 9 Hochschulen werden im September zum 13. Finale des bundesweiten Dachwelten-Wettbewerbs reisen. Die angehenden Architekten können sich dann vor der Kulisse des Weltkulturerbes Zeche Zollverein im Stegreif-Wettbewerb messen. Mit dabei sind vier Studierende der Innenarchitektur der Hochschule Kaiserslautern unter Leitung von Prof. Dipl.-Ing. Norbert Zenner und Dipl.-Ing. Nicole Ulrich.

Das ganze Sommersemester über haben sich mehrere hundert Studierende aus den Fachbereichen Architektur, Innenarchitektur und Bauingenieurwesen in der Qualifikationsphase der Dachwelten konstruktiv und kreativ mit dem geneigten Dach beschäftigt. Jedes Hochschulteam wurde dabei von Experten des Deutschen Dach-Zentrums (DDZ) und jeweils einem Paten-Unternehmen aus der Baustoffindustrie unterstützt.

Und auch der praktische Teil kam nicht zu kurz: Bei Werksführungen und in Lehrwerkstätten lernten die Studierenden Ziegel, Zink und Co. aus nächster Nähe kennen. „Der Wettbewerb bietet Hochschulen und Baustoffindustrie gleichermaßen eine große Chance“, sagt Thomas Greiser. Er begleitet den Wettbewerb seit Jahren konzeptionell und als Moderator. Für die Studierenden sind die Dachwelten eine Möglichkeit, Kontakte zur Industrie aufzubauen und sich auch der handwerklichen und haptischen Dimension der Dachbaustoffe zu nähern. Die Industrie freut sich über den direkten Draht zur Lehre und damit zu zukünftigen Bau-Trends.

Nach einer Präsentation der Arbeiten zum Semesterende wurde nun an jeder Hochschule ein Team mit vier Studierenden gekürt, das sich im Spätsommer vor einer renommierten Fachjury mit den anderen Hochschul-Teams messen kann.

DER WETTBEWERB

Das Wettbewerbs-Motto lautet auch 2019 wieder „Ganz schön schräg“ – und stellt die Themen Konstruktion, Entwurf und Relevanz des geneigten Daches in den Mittelpunkt. Der Wettbewerb ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert.

In seiner 13. Auflage besteht der Wettbewerb aus einer Qualifikationsphase und dem Finale: Zu Beginn der Qualifikation reisen die Experten des Deutschen Dach-Zentrum e.V. (DDZ) zu 9 Hochschulen in ganz Deutschland, um die Studierenden auf eine semesterbegleitende Aufgabe zu briefen. Zum Semesterende präsentieren die Teilnehmer dann ihre Projekte – und die besten vier jeder Hochschule qualifizieren sich als Team fürs Finale.

Im Finale treffen dann 9 Teams aufeinander und ermitteln im 6-stündigen Stegreif-Entwurf die Preisträger.

Während des gesamten Wettbewerbs hat jedes Hochschulteam ein Mitgliedsunternehmen des DDZ als Paten an seiner Seite. Die Unternehmen bieten den Studierenden Hilfestellung mit Wissen zu Materialien und praktischer Anwendung.

DER AUSLOBER

Als Verband führender Hersteller der Dachbranche steht für das Deutsche Dach-Zentrum e.V. (DDZ) die Förderung des geneigten Daches im Fokus. Aus diesem Grund veranstaltet das DDZ unter dem Leitgedanken „Ganz schön schräg“ seit 2007 den Hochschulwettbewerb „Dachwelten“.

Das DDZ wurde am 1. Juli 2003 gegründet und steht für eine umfassende Produkt- und Marktkenntnis. Diese ermöglicht es, fachlich fundiert über die Bedachungsprodukte Tonziegel, Betondachsteine, Schiefer, Dachbelichtung und Titanzink sowie die Themen Dämmung, Folien und Solarsysteme zu informieren und kontinuierlich Stellung zum Geneigten Dach zu beziehen.


WEITERE INFORMATIONEN

Video-Reportagen, Bilder und weitere Informationen zum Wettbewerb unter: www.dachwelten.de

Instagram: instagram.com/dachwelten


KONTAKT

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