05.12.2016 Pressemitteilung

„50 Jahre Star Trek – Wie die TV-Serie seit 1966 die Welt verändert hat“ - Weihnachtsvorlesung am 14. Dezember am Hochschulcampus Zweibrücken

Glaubt man dem Menschenrechtler Dr. Martin Luther King, so hat Star Trek das Gesicht des Fernsehens für immer verändert. Zum ersten Mal wurden Menschen verschiedener Ethnien im US-amerikanischen Fernsehen so dargestellt, wie es sein sollte, als gleichwertig. Nichelle Nichols alias Lieutenant Uhura galt damals als Hoffnung für viele Afro-Amerikaner, die darin einen großen Schritt zur Gleichberechtigung sahen und Hoffnung schöpften, nicht mehr unterdrückt zu werden und nun beruflich Karriere machen zu können. Aber auch in anderen Bereichen hat Star Trek die Welt verändert; der Einfluss reicht von technischen Visionen, die kurze Zeit später Realität wurden, bis hin zur echten Raumfahrt.

Hubert Zitt feiert zusammen mit seinen Kollegen Markus Groß und Manfred Strauß bei der diesjährigen Weihnachtsvorlesung gleich drei Jubiläen. Am 8. September 1966, also vor 50 Jahren, flog in den USA zum ersten Mal das Raumschiff Enterprise über die TV-Bildschirme, am 19. Dezember 1996, also vor 20 Jahren, fand an der damals neu eröffneten Fachhochschule in Zweibrücken die erste Star Trek-Weihnachtsvorlesung statt und weil diese im Jahre 2000 ausfiel, ist es nun auch die 20. Weihnachtsvorlesung am Hochschulcampus Zweibrücken.

Wie und in welchen Bereichen Star Trek seit 1966 die Welt verändert hat, wird der Hochschuldozent und 5-Sterne-Redner Hubert Zitt an diesem Abend in einem Vortrag erläutern. Im Vergleich zu seinen sonstigen Themen wird Zitt dieses Mal etwas weniger auf die Technik von Star Trek eingehen, sondern vorwiegend soziologische Aspekte betrachten. In Star Trek wurden von Anfang an gesellschaftspolitische Themen kritisch aufgegriffen. Mit dem Trick, die Probleme des eigenen Landes auf andere Planeten zu projizieren, ist es dem Star Trek-Erfinder Gene Roddenberry gelungen, in seiner TV-Serie Themen wie Sexualität, Rassismus, Gleichstellung usw. aufzugreifen, die in der damaligen Zeit im Fernsehen eigentlich tabu waren.

Die Weihnachtsvorlesung verbinden die Initiatoren seit Jahren mit Wohltätigkeitsaktionen für bedürftige Kinder oder Institutionen. Deshalb werden auch in diesem Jahr wieder Lose verkauft und der Erlös gespendet. Außerdem wird es auch wieder ein Quiz geben, bei dem die Gäste etwas gewinnen können. Mit den Erlösen der Charity-Aktion wird in diesem Jahr die Hilfsorganisation (I)NTACT e. V. unterstützt, die erfolgreich gegen die grausame Tradition der weiblichen Genitalverstümmelung in Afrika kämpft. Frau Christa Müller, die die Organisation im Jahre 1996 (also auch vor 20 Jahren!) in Saarbrücken ins Leben gerufen hat, wird die Spenden vor Ort entgegennehmen.

Für das leibliche Wohl der Gäste, die wie immer gerne in themengerechten Kostümen erscheinen können, sorgen in bewährter Manier die Fachschaft I/MST und der AStA am Hochschulstandort Zweibrücken. Natürlich nicht dabei fehlen dürfen die traditionellen Föderationsbrezeln sowie allerlei „exoterrestrische“ Getränke, zum Beispiel die beliebten „Vaporizing Cocktails“. Selbstverständlich wird es auch wieder einige zusätzliche Überraschungen geben, die allerdings naturgemäß noch nicht verraten werden sollen.

Die Star Trek-Weihnachtsvorlesung 2016 mit Hubert Zitt, Markus Groß, Manfred Strauß und vielen weiteren Akteuren und Helfern beginnt am 14. Dezember 2016 um 19 Uhr, Sternzeit -306047,0, im Audimax am Hochschulcampus Zweibrücken; Einlass ist ab 18 Uhr. Alle, die nicht persönlich nach Zweibrücken kommen können, haben die Möglichkeit, die Veranstaltung per Livestream im Internet zu verfolgen.

Kategorien

Standort: Zweibrücken
Bereich: Hochschule