04.07.2019 News

Ein Tag mit EnStadt:Pfaff

Am Tag der offenen Tür im Pfaff-Quartier suchte das EnStadt:Pfaff Konsortium, darunter auch das INBG der Hochschule Kaiserslautern, den Dialog mit den Bürgern. Ziel war es Transparenz, Aufklärung und Teilhabe zu ermöglichen.

Seit der Insolvenz und Schließung des Pfaff-Nähmaschinenwerks im Jahr 2009, kommt es nur selten vor, dass das Pfaff-Gelände seine charakteristische Pforte für Besucher öffnet. Daher birgt das Gelände für die Mehrzahl der Einwohner Kaiserslauterns ein großes Mysterium. Vor allem im Rahmen der Wiederbelebung mit dem Ziel des Baus eines klimaneutralen Stadtquartiers, gerät dieses Areal in den zunehmenden Fokus der Aufmerksamkeit.

Am 23.06.2019 war es einmal wieder soweit. Von Neugier getrieben, stürmten bereits in den frühen Morgenstunden die Besucher über die Pfaff-Pforte ins Gelände. Neben der reinen Erkundung gab eine Menge gastronomisches und kulturelles Angebot. Highlight war die Begehbarkeit des Alten Verwaltungsgebäudes, von dem aus man das gesamte Pfaff-Areal von oben überblicken kann.

Zudem bot der Tag Besuchern die Gelegenheit sich am Stand des EnStadt:Pfaff Konsortiums aktuelle Informationen zum Projekt EnStadt:Pfaff und der der Zukunft des Quartiers einzuholen. Wozu zahlreiche interaktive Partizipationsformate angeboten wurden. So gab es unter anderem direkte Informationen zum aktuellen Stand des Bebauungsplans. Eine Plakatwand diente dazu die individuellen Wünsche der Bewohner zur zukünftigen Gestaltung des Geländes festzuhalten. Das Fraunhofer ISE lud die Besucher zum Serious Gaming ein. Das INBG gab zum einen die Möglichkeit, sich über visuell anspruchsvolle Plakate einen Überblick zum ausgezeichneten Leuchtturmprojekt zu gewinnen. Zuletzt boten maßstabsgetreue Modelle Anreize zur städtebaulichen Gestaltung eines eigenen Pfaff-Quartiers.

Kategorie

Campus: Kaiserslautern