International angesehen: Forschung der Hochschule Kaiserslautern

Die Arbeitsgruppe um Prof. Dr. med. Karl-Herbert Schäfer aus dem Forschungsschwerpunkt „Integrierte Miniaturisierte Systeme (IMS)“ nahm vom 8. bis 11. April diesen Jahres am 5. ENS Internationalen Symposium in Boston teil (ENS (Enteric Nervous System = Enterisches Nervensystem)).

Alle Teilnehmenden der Hochschule Kaiserslautern präsentierten je ein Poster ihrer Forschungsarbeit zum Darmnervensystem, welches Prof. Dr. Karl-Herbert Schäfer gerne als “Bauchhirn” bezeichnet. Er untersucht in seiner Arbeitgruppe u.a. die Möglichkeiten einer Frühdiagnose neurodegenerativer Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson über den Magen-Darm-Trakt. Hier spielt die Interaktion des Darmnervensystems mit der Gesamtheit der den Darm besiedelnden Bakterien, dem sogenannten Mikrobiom, eine zentrale Rolle. Herr Schäfer war als einziger Deutscher eingeladen einen Vortrag zu diesem Thema zu halten „Microbiome, enteric nervous system and gut motility“ (Mikrobiom, enterisches Nervensystem und Darmmotilität).

Von der Hochschule Kaiserslautern waren mit weiteren Projekten Studenten, Doktoranden und Nachwuchswissenschaftler vertreten: Ann-Kathrin Backes zeigte Möglichkeiten der Einfrierung von Stammzellen des Nervensystems,  Dr. Manuela Gries beschrieb Modellsystem welche neurodegenerative Erkrankungen im Darm nachahmen (Impact of neuropathological peptides on the ENS“), Maximilian Weyland zeigte die Einflüsse einzelner Bakterienfamilien auf das Darmnervensystem („Interaction of various bacterial strains with the enteric nervous system and gut motility) und  ” und Rhazul Khasanov (in Kooperation mit der Uniklinik Mannheim) stellte eine "im Reagenzglas" gezüchtete Darmwand vor  ( „Role of environmental factors in constructing of functional enteric nervous system for tissue engineering“)

Somit stammten vier von insgesamt sieben deutschen Posterbeiträgen in Boston aus der Arbeitsgruppe der Hochschule Kaiserslautern, Standort Zweibrücken.

Die Hochschule Kaiserslautern befand sich in bester Gesellschaft. Nur zwei weitere deutsche Hochschulen, nämlich Heidelberg und Tübingen, waren in Boston überhaupt vertreten. Dies zeigt wie angesehen die Zweibrücker Forscher um Prof. Dr. Schäfer international sind.

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