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Kurzportraits von Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Mechatronik

Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Ich arbeite als Assistent an der Hochschule Kaiserslautern im Fachbereich AING (Lehrgebiet: Elektrotechnische Systeme der Mechatronik). Meine Aufgaben umfassen die Organisation und Betreuung von Laborversuchen sowie die Mitarbeit an Forschungsprojekten.

 

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Da ich an der Hochschule arbeite, so ziemlich alles. Außer BWL.

 

Ihr Studium ist 2 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

Zwei Jahre sind keine besonders lange Zeit. 

 

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Ich denke die wichtigste Entscheidung in meinem Studium war es, mich selbst einzubringen, aktiv mitzureden und mitzuarbeiten. Neben einigen Gremientätigkeiten habe ich ab dem dritten Semester angefangen an Forschungs- und Entwicklungsprojekten innerhalb der Hochschule mitzuarbeiten. Das hat mir nicht nur die Möglichkeit gegeben, die gelernten Theorien aus der Vorlesung anzuwenden, sondern es haben sich erst dadurch Perspektiven und Möglichkeiten ergeben, ohne die ich heute beruflich und persönlich nicht da wäre wo ich jetzt bin.

Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

  • Im Juni 2017 bin ich als Entwicklungsingenieur bei ITK Engineering in Rülzheim eingestiegen.
  • Meine bisherigen Tätigkeiten, sowie mein aktuelles Projekt beschäftigt sich mit der Entwicklung von Algorithmen im Bereich hochautomatisiertes Fahren.
  • Mich fasziniert dieses Gebiet, da man im Projekt einen Pioniergeist verspürt. Denn die Systeme an denen ich mitentwickele, werden in Ihrer Komplexität so zum ersten Mal auf den Markt kommen. Meine Aufgaben sind hier u. a.:
  • Lösungen für hochkomplexe Problemstellungen erarbeiten
  • Entwicklung von Algorithmen zur Sensor-Daten-Fusion
  • Wissenstransfer & Austausch mit anderen Abteilungen bzgl. aktuellen Neuentwicklungen
  • Mitarbeit in einem Vorentwicklungsprojekt zum Themengebiet autonomes Fahren
     

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

  • Die Möglichkeit eigene, kreative Ideen einzubringen motiviert und fasziniert mich
  • Die Entwicklung einer Idee: von einer Skizze am Whiteboard bis hin zu einer funktionsfähigen Lösung im Fahrzeug
  • Der fachliche Diskurs / Austausch während der Entwicklung mit meinen Kollegen

 

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

  • Die Fähigkeit, sich schnell neues Wissen anzueignen bzw. sich in ein neues Themengebiet einzuarbeiten
  • Ingenieurs "Handwerkszeug" (Technische Mechanik, Mathematik, Physikalisches Grundverständnis, Wahrscheinlichkeitsrechnung)
  • Neben all den technischen Aspekten, das menschliche nie aus dem Auge zu verlieren

 

Ihr Studium ist 2,5 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

  • Die Akkreditierung des Studiengangs Mechatronik - aus meiner Sicht ist das Angebot nun noch attraktiver.
  • Der stärkere Fokus auf die modellbasierte Entwicklung von Mechatronischen Systemen findet ebenso in der Industrie breiten Einsatz, wodurch die Absolventen sehr praxisorientiert auf das bevorstehende Berufsleben vorbereitet werden.
  • Der Bedarf an Hochschulabsolventen ist nach wie vor hoch in der Industrie. Meiner Meinung nach ist das potentielle Stellenangebot noch größer als vor zwei Jahren, getrieben durch die aktuellen Megatrends wie Elektromobilität, autonomes Fahren und Digitalisierung.

 

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

  • Eine wichtige Erkenntnis war, dass man das Studium viel einfacher bewältigen kann, wenn man sich in Lerngruppen organisiert. Nicht nur weil es einfach viel mehr Spaß macht, sondern weil man dadurch die Möglichkeit hat gewisse Problemstellungen oder Theorien zu diskutieren anstatt alleine darüber nachzudenken. Dadurch setzt sich das erlangte Wissen besser fest. Das gleiche gilt meiner Meinung nach auch für das Berufsleben.
  • Ich selbst hatte mit drei guten Kommilitonen bereits im ersten Semester eine Lerngruppe gegründet, in welcher wir uns auf Klausuren vorbereitet haben. Auch der Austausch bzgl. der Laborberichte erleichterte den Studienalltag.

 

Sonstiges:

  • Da ich in der Pfalz verwurzelt bin, war es nach dem Studium mein Ziel auch ein Arbeitsplatz in Rheinland-Pfalz zu finden. Ich habe bereits im Studium festgestellt, dass viele Absolventen in andere Bundesländer abwandern. Ich finde diesen Trend bedenklich, da dieses Bundesland viel zu bieten hat und die Absolventen hier in der Region dringend gebraucht werden, sei es aus gesellschaftlicher als auch aus ökonomischer Sicht.
  • Deshalb halte ich auch nach wie vor Kontakt mit der Hochschule Kaiserslautern. Im Sommer 2019 wurde ich zum Studientag der Mechatronik eingeladen und berichtete den Studierenden von meinem Berufseinstieg. Darüber hinaus stellte ich die ITK Engineering als potentiellen Arbeitgeber in der Region vor.
  • In meiner Freizeit hingegen gehe ich gerne Wandern, Joggen oder Mountainbiken.
  • In meiner "neuen" Heimat in Kuhardt, bin ich Mitglied im Sportverein und unterstütze dort bei verschiedenen Veranstaltungen ehrenamtlich.

Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Manager Engineering bei Adient Aerospace Seating GmbH.

Zurzeit leite ich ein 20-köpfiges Engineering Team, das gerade den Aerospace Markt mit neuen Business Class Sitzen erobert. Dazu zählt die Entwicklung des Sitzes nach Aerospace Requirements, der Aufbau des Teams und der Organisation, die Akquise von neuen Projekten und die Betreuung der ersten Kunden.

 

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Die Synthese der Fachkompetenzen von Aerospace und Automotive Industrie in einem Start-up als Joint venture zweier Global Player. 

 

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Das Mechatronik Studium im Bachelor war als Grundlage für die Entwicklung eines voll elektrifizierten Business Class Sitzes genau das Richtige. Die Verbindung von Elektrik und Mechanik eröffnete mir ein breites Feld an Knowhow, welches sich vielseitig einsetzen lässt.

Des Weiteren bot das Masterstudium, welches fast ausschließlich aus Projektarbeiten bestand, eine gute Grundlage meine Management- und Führungskompetenzen zu trainieren.

Ein weiterer signifikanter Punkt war das kooperative Studium. Die Kombination aus Berufserfahrung und Studium, sowie die Meisterung der damit verbundenen Herausforderungen bieten eine sehr gute Grundlage für eine Karriere in jungen Jahren.

 

Ihr Studium ist 4 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

Da ich das Studium an der HS KL seit meinem Abschluss nicht bereut habe, hoffe ich, dass sich nicht allzu viel geändert hat.

 

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Der Zusammenhalt der Studierenden besonders in den doch recht kleinen Mechatronik Studiengängen, sowie die Zeit als Tutorin bspw. im Mathe-Vorkurs.

Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Aktuell bin schwerpunktmäßig als Projektmanager und auch als Produktmanager in dem Start-Up fleXstructures GmbH tätig, das sich auf die weltweite Vermarktung moderner und zugleich praktikabler Simulationstechnologien für die Industrie spezialisiert hat.  Schwerpunkte des Unternehmensportfolios sind Softwareprodukte, die sich mit der Überprüfung von Montagefähigkeit befassen, dem Design und der digitalen Absicherung von Bauteilen aus biegsamen Materialien (z.B. Kabel und Schläuche in einem Fahrzeug) sowie mit der Bewegungsplanung und der Optimierung von Fertigungsstraßen mit mehreren Robotern. Zudem werden Softwarelösungen für die Simulation von Prozessen der Oberflächenbehandlung, wie z.B. Lackieren, angeboten. Die hierin eingesetzten mathematischen Algorithmen wurden vom Fraunhofer Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik (ITWM) in Kaiserslautern und dem Fraunhofer-Chalmers Forschungszentrum für Industrielle Mathematik (FCC) in Göteborg gemeinsam entwickelt.
Als Projektmanager erstreckt sich mein Aufgabenbereich von der Konzeption, über die Planung bis hin zur Umsetzung von Kundenprojekten aus allen Industriebranchen im Themenschwerpunkt Simulation von Industrie Roboteranwendungen (z.B. Schweißen) , PVC Versieglungs- und Lackierprozessen.
Des Weiteren wirke ich bei der Entwicklung der Roadmap unseres Simulationstools IPS Robot Optimization speziell für unsere Kunden aus Europa, USA und Asien mit. Hierzu gehören Aufgaben wie z.B. die der ständigen Beobachtung von aktuellen Markttrends und des Wettbewerbs, Erfassung von Kundenanforderung und deren Kategorisierung sowie Priorisierung. Hinzukommt die Unterstützung des Marketings bei der Ausarbeitung von Produkt-Marketing-Plänen und die Erstellung von Produktplatzierungsstrategien in Abstimmung aller Stakeholder.

 

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Das Konglomerat aus Globus-übergreifenden Kunden und den unterschiedlichsten Branchen sorgt für eine abwechslungsreiche und spannende Tätigkeit. Tatsächlich empfinde ich auch die Vorortbesuche bei unseren Kunden immer wieder für sehr interessant, da zum einen Einblicke in komplexe und zugleich faszinierende Fertigungsprozesse gewährt werden, aber auch durch den persönlichen Kontakt zum Kunden ein reale Kundenbeziehung, wenn nicht sogar manchmal eine Freundschaft, entsteht.
Lobenswert ist auch die ausgezeichnete Korporation mit den Fraunhofer Partnerinstituten, die es ermöglicht an aktuellen Forschungsprojekten als Bindeglied zur Industrie mitzuwirken und somit den eignen Horizont stetig zu erweitern.

 

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Das Studium hat mir persönlich am stärksten darin geholfen, eine strukturierte und lösungsorientierte Vorgehensweise bei Problemstellungen zu entwickeln. Daneben sind natürlich die vielen theoretischen aber praktischen Grundlagen (Mathe, Physik, etc.) im Berufsalltag, manchmal auch unbewusst, von großer Hilfe.

 

Ihr Studium ist 5 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

Aktuell sind mir, bis auf den Wechsel des Hochschulstandortes, keine gravierenden Änderungen für die Studierenden der Hochschule Kaiserslautern ersichtlich.

 

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Die Zeiten die mir am meisten in Erinnerung geblieben sind u.a. die gemeinsamen Lernmarathons mit den Kommilitonen. Auch wenn diese Zeiten durchaus stressig waren, hatten wir i.d.R. Spaß und viel Zeit miteinander verbracht. Aber auch der Vorkurs und die Tutorentätigkeiten sind mir in guter Erinnerung geblieben.

Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Seit August 2015 arbeite ich als Projektleiter am AO Forschungsinstitut Davos, Schweiz. Die AO ist eine medizinisch geführte, gemeinnützige Organisation, sowie ein globales Netzwerk von Chirurgen und ist die weltweit führende Bildungs-, Innovations- und Forschungsorganisation für die chirurgische Behandlung von Traumata und Erkrankungen des Bewegungsapparates. Innerhalb des Forschungsinstitutes arbeite ich in der Abteilung für Biomechanische Entwicklung und bin dort in der Konzeptentwicklung tätig. Deren Fokus ist die Entwicklung neuer Konzepte und Technologien zur Lösung klinischer relevanter Probleme. Dazu zählen unter anderem intelligente Implantate zur Knochenbruchbehandlung. Mein Tätigkeitsfeld ist die Forschung und Entwicklung innovativer Lösungen im Bereich der computerassistierten chirurgischen Assistenzsysteme, mit dem Ziel die operativen Behandlungen von Knochenbrüchen und anderen orthopädischen Eingriffen zu verbessern. Dabei begleite ich den gesamten Konzeptentwicklungsprozesses - von der Idee über das Proof-of-Concept bis hin zu einer klinisch anwendbaren Lösung. 

 

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Am spannendsten finde ich das Tüfteln an neuen Ideen und das dazugehörige Bauen von Hard- und Software-Prototypen. Das kreative Arbeiten in einem interdisziplinären Gebiet, das Einbringen eigener Ideen und das direkte Verwirklichen dieser sind dabei für mich besonders interessant. Spannend ist zudem, dass sich meine Aufgaben auf reale klinische Probleme und Fragestellungen beziehen und somit die Ergebnisse einen Beitrag zu einer besseren Patientenversorgung leisten können.

 

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Das Studium hat mir sehr gute Voraussetzungen und Eigenschaften für meinen weiteren beruflichen Weg mitgegeben. Das Studium lehrte mich sowohl viele fachliche Kompetenzen, als auch Durchhaltevermögen, Hartnäckigkeit und die Fähigkeit mich in Probleme hineinzudenken und sie zielstrebig anzugehen. 

 

Welche Wege haben zu Ihrem beruflichen Erfolg geführt?

Nach Abschluss meines Studiums arbeitete ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Kaiserslautern im Forschungsprojekt „Computerassistierte Reposition von Knochenbrüchen“. Dies war ein gemeinsames Projekt der Hochschule Kaiserslautern und der Unfallchirurgie der Universitätsklinik in Homburg/Saar. Besonders für mich – und als Dipl. Ing. (FH) vielleicht auch etwas ungewöhnlich - war die Möglichkeit der Promotion an der Medizinischen Fakultät in Homburg, die ich im Jahr 2015 als Doktor der theoretischen Medizin erfolgreich abschließen konnte. Dankbar bin ich den Projektpartner Prof. Dr. T. Pohlemann und Dr. A. Kristen der Uniklinik Homburg sowie der Hochschule Kaiserslautern und speziell Prof. Dr. R. Fremd für die tolle Unterstützung und dass sie mir dies ermöglicht haben.

 

Ihr Studium ist 9 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

Der digitale Wandel hat sich auch auf das Studieren ausgewirkt. Die Art der Kommunikation, der Onlinerecherche und die des E-Learnings haben sich in den vergangen Jahren verändert. Zudem waren in meiner Studienzeit Vorlesungsskripte mehrheitlich aus Papier, da ein Laptop Akku nicht mal eine Vorlesung durchhielt. Lange Schlange stehe an der Fachschaft, um Skripte zu drucken, sowie dicke Ordner rumschleppen, gehörten zum Studienalltag dazu.

 

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

An mein Studium denke ich gerne zurück, da es eine schöne Zeit war und mir viele positive Erinnerungen geblieben sind. Ganz besondere Momente waren für mich die beiden Ehrungen für die beste Leistung in der Diplom-Vorprüfung 2007/08 sowie später die Ehrung zum besten Studierenden im Hauptdiplom der Mechatronik 2009/10. Lustig ist mir der Kommentar von Frau Prof. Dr. Kuen-Schnäbele in Erinnerung geblieben, als sie sinngemäß während der Ehrung sagte: "Man erkennt, dass wir in der Pfalz sind, da so viele Flaschen auf der Bühne stehen." Gemeint waren selbstverständlich nicht die Absolventen, sondern die Weinflaschen, die als Geschenke im Hintergrund aufgebaut waren. 

Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Ich bin Projektmitarbeiterin im Projekt „Offene Digitalisierungsallianz Pfalz (OD Pfalz)“ im Innovationsbereich Bildung (IB Bildung).

Unter dem Motto „Wo innovative Hochschulen digitale Zukunft gestalten“ arbeiten die Hochschule Kaiserslautern, die Technische Universität Kaiserslautern und das Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM gemeinsam und zusammen mit wichtigen Partnern aus der Region Westpfalz, um die digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft zu gestalten. Zentrales Ziel ist es, die Digitalisierung in fünf Innovationsbereichen (Bildung, Gesundheit, Fahrzeuge, Produkte sowie Kreativität und Kooperation) zu unterstützen. Weitere Informationen sind auf der Homepage der OD-Pfalz https://www.offenedigitalisierungsallianzpfalz.de/.

Mein Aufgabengebiet umfasst dabei sowohl die Unterstützung im Bereich interaktiver Lehr- und Lernmedien als auch die Entwicklung von E- und Blended Learning Konzepten im Bereich des Dualen Studiums.

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Die digitalen Infrastrukturen und die immer schnellere Entwicklung von neuen digitalen Technologien haben sich als nützliche Wegbegleiter etabliert. Die ersten Smartphones, wie wir sie heute kennen, mit den Betriebssystemen Android und iOS kamen erst 2007 (mein Hochschulabschlussjahr) auf den Markt. Aktuell nutzen laut GSMA Intelligence weltweit mehr als 5 Milliarden Menschen (zwei Drittel der Weltbevölkerung) Smartphones und Handys. Für mich ist es einfach faszinierend mich mit den Änderungen in den letzten Jahren durch die digitale Transformation in der Gesellschaft und speziell im Bildungsbereich zu befassen und ich bin froh und dankbar die digitale Zukunft mitgestalten zu dürfen.

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Selbstverständlich das fachliche Wissen aber auch - nicht zu vernachlässigen - die Freundschaften und guten Beziehungen, die in der Zeit entstanden sind. Für mich persönlich haben die Jahre als Studentin an der Hochschule dazu beigetragen mich heute in Kaiserslautern wie zu Hause zu fühlen.

Ihr Studium ist 12 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

Digitale Werkzeuge wie E-Learning, Erklär- bzw. Lernvideos, Applications (Berechnung-, Augmented bzw. Virtual Reality Apps) unterstützen heute die Lehre an der Hochschule und schaffen mehr Flexibilität und weltweiten Austausch für die Studierenden im Vergleich zu meiner Studienzeit. Trotz aller Vorteile, die diese Veränderung mit sich bringen, ist nach wie vor viel Selbstdisziplin erforderlich.

Eine weitere große Veränderung ist die Bologna-Reform, die meiner Meinung nach ein wenig mehr Leistungsdruck in den ersten Studienjahren aufgebaut hat. Beim Diplom, zählte für die Abschlussnote nur das Hauptstudium sodass, die Anfangsschwierigkeiten im Studium quasi keine Spuren hinterlassen haben.

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium/die Hochschule?

Ich habe viele schöne und lustige Momente gehabt. Von der Absolventenfeier über die tolle Atmosphäre im Mathematik-Vorkurs bei Prof. Dr. Kuen-Schnäbele, wo ich immer wieder als Tutorin tätig war bis hin zu den AStA-Partys.

Was ist Ihre heutige berufliche Tätigkeit und was sind Ihre Aufgaben dabei?

Leiter der Servicegruppe beim Bosch internen Sondermaschinenbauer, verantwortlich für den US Markt mit Sitz in Charleston, South Carolina.

Wir sind eine recht kleine Gruppe mit nur neun Personen. Unser Team besteht aus Projektleitern, Ingenieuren aus dem Bereich Maschinenbau und Automatisierungstechnik und Monteuren. Aufgrund der kleinen Gruppengröße sind meine Aufgaben sehr vielfältig. Diese reichen vom administrativen Teil einer Leiterposition, Personalthemen, Projektleitung und Vertrieb bis hin zur tatsächlichen Fehlersuche/Reparatur einer Sondermaschine.

 

Was ist für Sie das Spannendste an Ihrem Beruf?

Täglich neues zu lernen, sei es im Umgang mit Menschen oder der Technik. Als Serviceteam haben wir zwei Hauptaufgaben. Zum einen im Fehlerfall die Produktion zu unterstützen und zum anderen mit Updates, Upgrades und Erweiterungen sicherzustellen, dass die Produktion und damit auch die Produkte von Bosch immer besser und effizienter werden.

 

Was aus Ihrem Studium hat Ihnen für Ihr späteres (Berufs-)Leben am meisten genützt?

Zum einen das breite Wissen, welches ich mir im Mechatronikstudium aneignen konnte und welches optimal für den Sondermaschinenbau gepasst hat. Zum anderen die vielen Erfahrungen während des INHEE Masterstudiums im Ausland.

 

Ihr Studium ist 16 Jahre her – was hat sich seit dieser Zeit in Ihren Augen für Studierende am Gravierendsten verändert?

Der digitale Wandel und die Schnelllebigkeit sind meiner Meinung die größten Veränderungen. Obwohl mein Berufseinstieg nur 15 Jahre zurückliegt, herrschen jetzt ganz andere Bedingungen im Automobilmarkt. Um hier Erfolgreich zu sein, muss man viel flexibler sein, ständig dazulernen und für Veränderungen offen sein.

 

Was ist Ihre beste, lustigste, schönste oder wichtigste Erinnerung an Ihr Studium / die Hochschule?

Insgesamt erinnere ich mich gerne an das Studium und pflege auch immer noch engen Kontakt zu einigen Kommilitonen. Am schönsten in der Erinnerung ist für mich das Auslandssemester in Breslau. Hier war ich das erste Mal weg von zuhause und auf mich selbst gestellt. Es war schön zu erleben, dass man, wenn man offen und neugierig ist, auch in einem fremden Land ohne Sprachkenntnisse viel erleben kann.