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LernenLehren@HSKL

Diese Seite ist nicht fertig und sie soll es auch nie werden!

Wir haben angefangen, für Sie eine Auswahl an Lernelementen, Lehrformaten, Werkzeugen und Methoden zusammenzustellen, die an unserer Hochschule praktiziert werden. Wir wollen damit Vielfalt zeigen, Neugier wecken und Vernetzung anregen. Zu allen Beispielen gibt es Ansprechpartner innerhalb unserer Hochschule.

Schauen Sie bald gerne wieder vorbei!

Julia Bogner, Wolfgang Löster und Albert Meij

Audience Response Systeme ermöglichen den Dialog mit den Zuhörern auch dann, wenn es sich um sehr große Gruppen handelt, oder wenn die Unterrichtsveranstaltung virtuell stattfindet.

Ein Audience Response Systeme ist ARSnova. Es ist:

  • kostenlos (open source)
  • vielseitig
  • absolut anonym
  • einfach zu bedienen für Lehrende und Studierende

ARSnova muss nicht installiert werden. Es kann hier genutzt werden. Die alte Version von ARSnova steht demnächst nicht mehr zur Verfügung. Dort können aber noch umfassende Informationen abgerufen werden ("Anleitung").

Derzeit (Stand Sommer 2020) können folgende Funktionen kostenlos genutzt werden:

  • Live Assessmensts (Umfragen, Konzeptfragen etc.)
  • mit Visualisierung der Ergebnisse
  • Live Feedback (Smilies in Echtzeit)
  • Fragen/Kommentare mit Prioisierung durch Teilnehmende

Hier ist die Aufzeichnung einer Präsentation von ARSnova im Rahmen der Te(a)chTalks des Referats für Neue Lehr- und Lernformen (RNLL)

Ansprechpartner der HS KL: Wolfgang Löster

"Teaching Teaching & Understanding Understanding" ist ein 19-minütiger, preisgekrönter Kurzfilm über Hochschullehre. Er basiert auf der von Prof. John Biggs entwickelten Theorie des "Constructive Alignment". Der Film liefert eine Grundlage für das Verständnis dessen, was Lehrende tun müssen, um sicherzustellen, dass alle Arten von Studierenden tatsächlich das lernen, was die Lehrende beabsichtigen. 
https://www.youtube.com/watch?v=iMZA80XpP6Y

 

"Constructive Alignment: Lehren und Prüfen aufeinander abstimmen" ist ein Text von A. Wunderlich, der anreißt, welche alltäglichen Probleme (z.B. Studierende: Was kommt in der Prüfung dran?) durch das CA verbessert werden können. 
https://www.th-koeln.de/mam/downloads/deutsch/hochschule/profil/lehre/steckbrief_constructive_alignment.pdf

 

"Lernergebnisse, Lehrmethoden und Leistungsnachweise aufeinander abstimmen" ist ein Video von der Universität Graz (Vortragende Santina Battalgia, ca. 1 Stunde), das sich mit dem Zusammenhang zwischen Lernergebnissen, Methoden und Prüfungen beschäftigt.
http://gams.uni-graz.at/podcasts/2011/93/o-pug-lss-highnoon-battaglia.mp4

Übersicht über die Inhalte
- bis ca. Minute 12 eine Einführung in Didaktik und Lerntheorien
- ca. Minute 13 Einführung in Lernziele und Kompetenzen
- ca. Minute 25 Verbindung von Lernzielen und Prüfungen
- ca. Minute 42 Hochschuldidaktik und Lehr- und Lern bzw./Methodeninnovation

 
Kontakt

Julia Bogner  
Ihre Erfahrungen mit Constructive Alignement interessieren mich sehr!

 

 

INFO:

H5P ist eine umfangreiche Sammlung von Tools, mit denen Präsentationen und Selbstlernangebote interaktiv und abwechslungsreich gemacht werden können.

Zum Beispiel können mittels "Hotspots" weiterführende Informationen auf einer Pärsentatiosnfolie hinterlegt werden. Manche dieser Tools können auch - ohne Vorbereitung durch die Lehrenden - von Studierenden zu Selbstlernzwecken eingesetzt werden, z. B. Karteikasten als Blanko-Lernhilfe. 

UMSETZUNG:

Wenn nicht als moodle- oder Wordpress-Plugin verfügbar, können Inhalte auf h5p.org angelegt werden. Sie lassen sich direkt dort nutzen oder als iframe auch in OpenOLAT-Seiten einbetten. Studierende können selbst einen Account auf h5p.org anlegen.

Hier ist beschrieben, wie Inhalte in das OpenOLAT des VCRP geladen werden können, unabhängig vom h5p-Server.

VORTEILE:

- Sehr leichte Integration
- Keine zusätzliche Software erforderlich
- Open source
- frei einsetzbar

TIPPS:

Einfach die Beispiele (siehe Links) betrachten und nach Belieben auswählen.

LINKS:

h5p.org

Präsentation mit H5P

Kontakt:

Wolfgang Löster, MADE in RLP

INFO

Wenn Sie bereits im laufenden Semster herausfinden wollen, wie Ihre Lehrveranstaltung läuft, können Sie ein Zwischenfeedback durchführen lassen in Form eines TAP - Teaching Analysis Poll.

Anhand des TAP-Fragebogens diskutieren die Studierenden gemeinsam, was ihnen beim Lernen hilft, was schwierig ist und was verbessert werden kann. Somit tragen TAPs auch zur Weiterentwikclung der Lehr- und Lernkultur bei:

  • Studierende fühlen sich ernst genommen
  • im Mittelpunkt steht das Nachdenken über das eigene Lernen und nicht das Verhalten der Lehrenden wird für den Lernerfolg verantwortlich gemacht
  • die Rückmeldung ist das Ergebnis einer Diskussion und ermöglicht mit den Studierenden in eine Dialog zu gehen
VERWENDUNG und DURCHFÜHRUNG

Erklärvideo TAP

Das TAP wird von einer neutralen Person - hier an der Hochschule von mir, Julia Bogner/Hochschuldidaktik - moderiert. Ich besuche zum vereinbarten Termin in der letzten halben Stunde Ihre Lehrveranstaltung und führe das TAP mit den Studierenden durch.
Ziel ist es, ein Gesamtbild von der Lehrveranstaltung zu erhalten. Daher fasse ich im Anschluss an die moderierte Feedbackrunde mit den Studierenden die mehrheitsfähigen Punkte zusammen und erläutere diese in einem kurzen Gespräch mit Ihnen persönlich.  
Sie können dann bis zur nächsten Sitzung selsbt entscheiden, was Sie mit Ihren Studierenden zum jeweiligen Thema machen möchten. Im Rahmen dieses Rückmeldegesprächs können Sie auch Anregungen von mir erhalten, wie Sie Ihre Lehre weiterentwickeln oder verändern können.

KONTAKT

Julia Bogner 

LINKS

https://www.th-koeln.de/mam/downloads/deutsch/hochschule/profil/lehre/planung_und_durchfuhrung_tap.pdf

https://www.uni-bielefeld.de/einrichtungen/zll/hdle/evaluation/biloe/LehrveranstaltungenGemeinsamVerandernZfHE.pdf

https://refubium.fu-berlin.de/bitstream/handle/fub188/21130/Tagungsband_QM_Systeme_Entwicklung.pdf?sequence=1&isAllowed=y (S.39ff)

Das Referat Neue Lehr- und Lernformen produziert professionelle Videos z. B. im Rahmen von unserem YouTube-Kanal "Forschung Kompakt" (Beispiel "Der Mensch ist was er isst"), oder im Rahmen des Projektes Open Mint Labs oder auch für Image-/Werbebotschaften

Falls Sie Interesse an der Produktion eines solchen Videos haben, oder über die Randbedingungen sprechen möchten, kontaktieren Sie bitte: Simone Grimmig

 

Weitere Beispiele von Videos,die im Rahmen von "Open Mint Labs" entstanden sind:

Titration im Kontext der Galvanik

Bei diesem Video wurde mit Interviewszenen und Sprechertext aus dem „Off“ gearbeitet. Außerdem wurden zusätzlich Visualisierungen durch Flipchart-Zeichnungen eingebunden. Die Videoaufnahmen wurden in einem Kooperationsunternehmen angefertigt.

Kondensatoren in Windkraftanlagen:

Bei diesem Video wurde neben Standard-Videotechnik auch eine Drohne (DJI Mavic Pro) eingesetzt. Wir haben auch hier eine Interviewszene vorangestellt und fachliche Erläuterungen des Ingenieurs für Leistungselektronik (Herr Contini) durch eine Flipchart-Präsentation visuell unterstützt. Außerdem enthält das Video einige dynamische Grafiken (01:06, 01:20, 01:26), die den gesprochenen Text aus dem „Off“ verdeutlichen sollen.

INFO

Kurzvideos in "Khan-Style" (benannt nach der populären Khan-Academy) können den Lernprozess hilfreich ergänzen. Diese Videos weisen keine professionelle Videotechnik auf, sondern werden mit einfachsten Mitteln erstellt. Sie betonen die direkte Beziehung zwischen den Lernenden und Lehrenden und wirken authentisch.

UMSETZUNG

Im Sommer 2019 habe ich mich im Rahmen meiner Vorlesung Statik/Festigkeitslehre an diesem Medium herangetastet und 10 Kurzvideos erstellt (Dauer von 1 bis 14 Minuten). Sie behandeln Themen und Aufgaben, die nach meiner Erfahrung oft als schwierig empfunden werden. 

(Anmerkung: diese Videos stammen aus dem WS 2019/20. Bedingt durch das "Corona-Semester" 2020 liegen inzwischen bei vielen Kolleg*innen viel weitreichendere Erfahrungen vor. Gerne würde ich an dieser Stelle solche Beispiele teilen und bitte um eine Rückmeldung.)

KONTAKT

Wer Anregungen oder Fragen hat, kontaktiert mich gerne: Albert Meij

INFO

In einem Erklärvideo können Inhalte in wenigen Minuten auf das Wesentliche reduziert werden und somit nachhaltig im Gedächtnis des Lernenden verankert werden. 

Dazu werden Sachverhalte mit Flachfiguren und Symbolen vor einem neutralen Hintergrund illustriert und mit einer real gefilmten Hand gelegt oder verschoben. Eine Stimme aus dem Off erklärt meist durch Storytelling eine fiktive Rahmenhandlung. Der Inhalt wird entlang einer kurzen Geschichte, die aus den Augen der Lernenden erzählt wird, verpackt.

Es ist sehr gut geeignet zur Erklärung von Konzepten, Strukturen, politischen, gesellschaftlichen oder naturwissenschaftlichen Vorgängen, zur Darstellung von neuen Ideen oder Einführung in (neue) Sachverhalte und Überblick über ein Thema.

VERWENDUNG
  • als Methode für Gruppenarbeit, um gemeinsam erschlossenes Wissen aufzubereiten, Kreativität zu fördern
  • als Einstieg in ein Thema, um Interesse und Neugier zu wecken
  • als Teil von Präsentationen mit Video-Content, um methodische Vielfalt zu erhöhen
  • als Ergänzung der Präsenzlehre durch Online-Materialien, um Inhalte zu strukturieren, Überblicke und Denkanstöße zu geben 
DURCHFÜHRUNG

Mit dem Online-Tool My Simpleshow kann ein Erklärvideo automatisiert erstellt werden. Für den Bildungsbereich gibt es eine kostenfreie Version (Clasroom). Die Software hilft bei der Erstellung Schritt für Schritt und erstellt am Ende ein ca. 3-minütiges Video: Beispiel eines Erklärvideos mit Simpleshow

1. Strukturieren: Auswahl einer Vorlage/Struktur 
2. Script schreiben: Hilfe anhand von Fragen2
3. Bebildern: Zum Text werden Zeichnungen (aus der Galerie oder eigene Uploads) dem Text zugeordnet
4. Audio erstellen: eigene oder automatisierte Stimme spricht passend zu den Bildern das Script
5. Video erstellen: Zeichnungen werden mit einer Hand passend zum Text verschoben/gelegt

ERFAHRUNGEN

(und gerne ansprechbar bei Fragen): Julia Bogner 

Durch die Software konnte ich auf schnelle und unkomplizierte Weise ein Erklärvideo erstellen. Vorteil ist die einfache Handhabung der Software. Die Sprecherstimme ist leider automatisert sehr blechern und nicht gut anzuhören, daher habe die eigene Stimme eingesprochen. Das funktioniert auch sehr einfach und Folie für Folie mit Texteinblendung ähnlich einer Karaoke. 

Zunächst war ich erstaunt, dass die Zeichenvorgebe des Scriptes auf 2500 Zeichen begrenzt ist. Aber das ist genau der Punkt, der mir besonders gut gefällt und den Nutzen der Methode deutlich macht: Reduktion auf das Wesentliche und Vereinfachung. 

Die Videos an einer kurzen Geschichte aufzuhängen (Ansatz des Storytellings),  halte ich für eine sehr gute Möglichkeit, genau die Sichtweise der Betrachter (Studierenden) einznehmen und somit die Inhalte sehr passend und zugänglich zu gestalten. Dieser Wechsel der Sichtweise fiel mir zu Beginn schwer, wird aber von Video zu Video einfacher.

LINKS

Software MySimpleshow: https://www.mysimpleshow.com/de/paedagogisch/

Tutorial zur Erstellung von Erklärvideos: https://workshop-helden.de/erklaervideos-erstellen/

Methode Legetechnik: https://www.e-teaching.org/technik/aufbereitung/animation/legetechnik

Handreichung Erklärvideos im Unterricht: https://www.lwl.org/film-und-schule-download/Unterrichtsmaterial/Erkl%C3%A4rvideos-im-Unterricht.pdf

 

 

Virtuelle Labore stellen nach einem Blended Learning Lab Konzept entwickelte digitale Lerneinheiten dar. Ziel ist es, Studierenden die Möglichkeit zu bieten sich auf reale Laborversuche zeit- und ortsunabhängig vorzubereiten. Hierbei steht das Lernen, Ausprobieren und Erleben in einem digitalen Raum im Vordergrund. Außerdem erlauben die virtuellen Labore durch ein geschütztes Umfeld und entsprechendes Feedback einen konstruktiven Umgang mit Fehlern und ein entsprechendes Lernen durch diese.

Bisher wurden im Rahmen des Open MINT Labs Projekts mehr als 100 virtuelle Labore in den Fächern

  • Physik,
  • Biologie/Chemie
  • und Ingenieurwissenschaften

für MINT-Studiengänge konzipiert.

Die virtuellen Labore, angelegt als Open OLAT-Kurse, beinhalten verschiedenste multimediale Lernformate, wie zum Beispiel

  • Grafik & Text,
  • Video,
  • Animation,
  • Simulation,
  • Überprüfungsaufgaben,
  • Quiz und Test.

Ziel ist es durch einen hohen Grad an Interaktionen die Motivation und den Lernerfolg der Studierenden nachhaltig zu erhöhen.

Die virtuellen Labore zeichnen sich durch einen hohen Anwendungsbezug und eine hohe Flexibilität aus. Die Themen der virtuellen Labore werden mit Praxisbeispielen bzw. Beispielen aus dem späteren Berufsalltag der Studierenden angereichert. Zusätzlich stehen besonders angepasste Kurse für den Einsatz in Schulen zur Verfügung.

Virtuelle Laboren sollen die Selbstlernkompetenzen fördern und den Lernerfolg in den laborintensiven Studiengängen des MINT-Bereiches steigern. Dabei sollen Studierende durch die virtuellen Labore individuell in ihrem Lernprozess unterstützt werden. Eine Reduzierung der Fehlerquote und der damit einhergehenden zusätzlichen Wartezeiten in den Laboren, mit der Intention einen effektiven und ressourcenschonenden Umgang mit Labormaterialien zu generieren, wird dabei angestrebt.

Die virtuellen OML Labore wurden gemäß einem didaktischen und visuellen Leitfaden erstellt und zielen auf eine gute User-Experience ab. Didaktisch finden hier insbesondere die cognitive load Theorie sowie neurobiologische Aspekte Berücksichtigung.

Beispiellabore finden Sie unter https://www.openmintlabs.de/labore#labore

Direktlinks zu ausgewählten Laboren auf der OML-Webseite:
Beugung & Interferenz: https://olat.vcrp.de/auth/RepositoryEntry/2102657131
Härtevergleichsmessung: https://olat.vcrp.de/auth/RepositoryEntry/1610219553
Oszilloskop: https://olat.vcrp.de/auth/RepositoryEntry/2102657141?guest=true&lang=de

Gerne mitmachen!

Sie setzen attraktive Lernelemente und Lehrformen ein und möchten sie hier vorstellen? Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf  - wir freuen uns!