Skip to main content

Softwarebasierte Auslegung von Produkten mit dem Paket MDESIGN

im Rahmen des Moduls Konstruktion des Studiengangs Maschinenbau

Wie nennt sich das Projekt und was wird dort gemacht?

Titel des Projekt: Softwarebasierte Auslegung von Produkten mit dem Paket MDESIGN im Rahmen des Moduls Konstruktion

Im Modul Konstruktion des Studiengangs Maschinenbau wird aktuell ein Getriebe von Studierenden ausgelegt und konstruiert. Die Festigkeitsberechnung wird zurzeit vollständig per Handrechnung durchgeführt, was einerseits sehr zeitaufwändig für die Studierenden ist und andererseits eine Wiederholung der Lehrinhalte von vorherigen Modulen darstellt. Durch die Beschaffung und Einführung der Software MDESIGN soll diese Auslegung in Zukunft softwarebasiert durchgeführt werden, um so eine komplette Entwicklung eines Produkts vom Konzept bis zur Fertigungsdokumentation besser und praxisgerechter umzusetzen.

Welche Ziele sollen mit dem Projekt erreicht werden?

  • Anwendung eines in der Industrie sehr weit verbreiteten Softwarepakets für die beanspruchungsgerechte Auslegung von Bauteilen.
  • Reduktion des Zeitaufwands für die Bauteilauslegung und bessere Fokussierung der Studierenden auf die Kernaufgabe der konstruktive Gestaltung.
  • Automatische Erstellung der Berechnungsdokumentation, d.h. die manuelle Erstellung der Dokumentation entfällt weitestgehend.
  • Die Studierenden können mehrere Varianten berechnen und ihre Entwicklung optimieren und somit eine qualitativ hochwertigere Lösung mit reduzierten Aufwand erarbeiten

Wie ist der aktuelle Stand des Projektes?

Die Software wurde phasenweise eingeführt und ist seit dem WS 2020/21 produktiv im Einsatz

Welche Elemente des Projektes könnten Sie anderen Kolleginnen und Kollegen/ Studiengängen/Fachbereichen zur Umsetzung empfehlen?

Die Art der Einführung hat sich sehr gut bewährt und hat zu einer hohen Akzeptanz bei den Studierenden geführt.

Diese ist wie folgt abgelaufen:

  • 1. Phase: Bearbeitung der Konstruktionsaufgabe mit der Software MDESIGN durch freiwillige Studierende (4), alle anderen haben die gleiche Aufgabenstellung konventionell bearbeitet.
  • 2. Phase: Optimierung der Arbeitsweise und Bereitstellung von Berechnungsbeispielen zur Einarbeitung
  • 3. Phase: Verwendung der Software aus freiwilliger Basis.
  • 4. Phase: Modifikation der Aufgabenstellung, um den Nutzen des Softwareeinsatzes zu erhöhen und gleichzeitig die Aufgabenstellung abwechslungsreicher zu gestalten.
  •  5. Phase: Produktiver Einsatz (immer noch optional, d.h. wenn Studierende nicht mit der Software arbeiten möchten, können Sie die Auslegung auch per Handrechnung durchführen.

Was sagen die Studierenden über dieses Projekt? Wie konnte das Projekt den Studierenden-Erfolg erhöhen?

Bisher habe ich nur positive Rückmeldung seitens der Studierenden erhalten. Der Studierendenerfolg konnte erhöht werden, da die Qualität der Ergebnisse merkbar gestiegen ist und der Arbeitsaufwand seitens der Studierenden nun niedriger ist.

Welche Kompetenzen werden mithilfe Ihres Projektes gefördert?

Im Wesentlichen wurden die Kompetenzen im Bereich der Produktentwicklung gefördert, da sich die Studierenden auf die Kernaufgabe, ein gutes und hochwertiges Produkt zu entwickeln, konzentrieren können. Darüber hinaus lernen die Studierenden den Umgang mit einem in der Praxis sehr häufig verwendeten Produkt.