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Infoveranstaltungen zu I&DM per Videokonferenz

Interessierte und Studierende:

Die Infoveranstaltungen finden z. Z. online statt. Bitte schreibt eine Email an einen der Studiengangsleiter - er wird sich mit einem Terminvorschlag bei Euch melden.

Aktuelles aus I&DM

33 Schülerinnen und Schüler der Höheren Berufsfachschule Mechatronik haben am 05.11. und 09.11. 2019 die Möglichkeit, an einer Workshopreihe des Studiengangs „Technische Betriebswirtschaft“ des Fachbereichs Betriebswirtschaft der Hochschule Kaiserslautern am Standort Zweibrücken teilzunehmen.

Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit der Thematik des „zielgerichteten Erfindens“, also des Lösens komplexer Problemstellungen auf systematische Art und Weise. Hierbei erlernen sie beispielhaft einige ausgewählte Methoden der „Systematic Creativity“, in der Fachsprache TRIZ genannt, sowie der "User-Centered Innovation" DESIGN THINKING. Durch den systematischen Lösungsansatz können in sehr kurzer Zeit eine große Anzahl innovativer Lösungsansätze erarbeitet werden, was später im betrieblichen Umfeld natürlich einen Wettbewerbsvorsprung bedeutet.

Kreativität und Innovation bilden inhaltliche Schwerpunkte in Studiengängen wie z.B. Technische Betriebswirtschaft TBW und Industrial & Digital Management - I&DM. Die Absolventinnen und Absolventen solcher Studiengänge sind quasi ein "Multifunktionswerkzeug" für Industrie und Wirtschaft. Die Innovation-Days bilden den Auftakt der vertieften Kooperation mit der BBS Zweibrücken Ignaz-Roth-Schule.

Vorstellung des Gamification-Buchs für das systematische Erfinden in Straßburg

Das Kompetenzzentrum OPINNOMETH an der Hochschule Kaiserslautern – Campus Zweibrücken – fokussiert in einem seiner beiden Aktivitätsfelder das Innovationsmanagement von Unternehmen. Besondere Beachtung schenkt Professor Thurnes hierbei den systematischen Innovations- und Erfindungsmethodiken, mit deren Hilfe viele große Unternehmen ihre technische Innovationsleistung steigern.

Im Rahmen der Konferenz „TRIZfuture 2018 – Automated Invention for Smart Industries“ stellten Professor Thurnes und die Mitherausgeber Professor Hentschel (HTW Berlin) und Dr. Zeihsel (Verlag Synnovating) im Oktober ihr neues Buch zur Thematik in Straßburg vor. „Playing TRIZ: Games and Cases for Learning and Teaching Inventiveness“ ist internationales Sammelwerk mit Beiträgen, die das Erlernen der Innovationsmethoden in spielerischen oder fall-bzw. problembezogenen Lernsituationen inszenieren. Die Beiträge aus aller Welt reichen von Lern-Computerspielen über Gruppensettings für den Einsatz in der Industrie bis hin zu Simulationen und fiktiven Problemstellungen, wie der Rettung der Passagiere der sinkenden Titanic.

Gamification – also die Aufbereitung realer Lern- oder Problemstellungen in Spiel- oder spielähnliche Situationen – ist eine sehr aktuelle Lehr- und Lernform, die nicht nur an Schulen und Hochschulen, sondern auch in der betrieblichen Weiterbildung sehr nützlich ist.

Das Buch in englischer Sprache richtet sich daher an Lehrpersonal an Hochschulen sowie an betriebliche Akteure, welche lebendige Elemente für die Aus- oder Weiterbildung im systematischen Erfinden nutzen möchten. Es ist zur Zeit direkt beim Verlag Synnovating als Preview und ab 1. Januar im Fach- und Online-Buchhandel erhältlich.

 

 

Weitere Informationen:

Link zum Buch: http://www.gamitrization.com

TRIZfuture 2018 – Automated Invention for Smart Industries: https://tfc2018.fr/

Kompetenzzentrum OPINNOMETH wirkt bei neuem Fachbuch zur systematischen Innovation mit

Im Tätigkeitsschwerpunkt Innovationsmanagement und –methodik beschäftigt sich das Kompetenzzentrum OPINNOMETH an der Hochschule Kaiserslautern, Campus Zweibrücken, mit verschiedensten Methoden zur kreativen und innovativen Produkt- und Ideenfindung. Hierzu zählen neben TRIZ, Design Thinking und klassischen Kreativitätsmethoden auch evolutionäre Methoden.

Evolutionäre Innovationsmethoden untersuchen die Entwicklung menschgemachter Systeme über die Zeit hinweg und versuchen, Trends und Muster dieser Entwicklungen zu entdecken und zu formulieren. Danach können diese Muster im Rahmen von Kreativitätsmethoden genutzt werden, um einerseits Innovationsideen zielgerichteter zu entwickeln oder andererseits verschiedene Innovationsideen bezüglich ihrer Erfolgschancen miteinander zu vergleichen.

Im englischsprachigen Buch „Trends of Engineering System Evolution (TESE)“ werden die Grundlagen dieser Methodik nun erstmals ein einer Form präsentiert, die auch Anfängern ein schnelles und tiefgreifendes Verständnis erlaubt. Das Buch enthält viele Grafiken und Beispiele aus dem Alltag – Professor Thurnes wird es in Zukunft im Rahmen der Lehre im Innovationsmanagement einsetzen. „Komplexere Kreativmethoden werden oft verschmäht, weil sie zunächst mal komplizierter und arbeitsaufwändiger erscheinen, als vergleichsweise einfache Methoden wie z.B. Brainstorming. Wenn unsere Studierenden sich im Rahmen der Innovationsmanagement-Vorlesungen aber um verzwicktere Innovationsaufgaben kümmern, dann wird schnell die besondere Schlagkraft evolutionärer Methoden klar“, erläutert Professor Thurnes.

Professor Thurnes ist einer der Autoren des aktuellen Buchs, welches sich nicht nur als Lehrbuch, sondern auch für den interessierten Autodidakten eignet. Es ist sowohl im Fachhandel als auch im online-Buchhandel erhältlich.

 

Weitere Informationen:

Link zum Buch: https://www.amazon.de/dp/3000598464/ref=cm_sw_em_r_mt_dp_U_9ehwBbC6XGZBW

 

Innovationsmethodik: Erweiterte VDI-Richtlinie erschienen

An der Hochschule Kaiserslautern sind Innovationsmanagement und Innovationsmethodik wichtiger Bestandteil mehrerer Studiengänge, wie z.B. der Technischen Betriebswirtschaft und des Wirtschaftsingenieurwesens. Professor Christian M. Thurnes vom Kompetenzzentrum OPINNOMETH am Campus Zweibrücken ist seit vielen Jahren in diesen Feldern lehrend und forschend tätig. Als stellvertretender Vorsitzender des VDI-GPP-Fachausschusses „Innovationsmethodiken“ gestaltet er aktiv die Entwicklung der entsprechenden VDI-Richtlinienreihe mit.

Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) definiert mit seinen Richtlinien den Stand der Technik in unterschiedlichsten Feldern. Im April 2018 wurde nun die endgültige Form der VDI 4521 – Blatt 2: „Erfinderisches Problemlösen mit TRIZ – Zielbeschreibung, Problemdefinition und Lösungspriorisierung“ veröffentlicht. Der Fachausschuss „Innovationsmethodiken“, in dem sich auch Professor Thurnes seit Jahren engagiert, hat die entsprechenden Vorarbeiten geleistet und das Richtlinienblatt wurde zunächst einige Monate im sogenannten Gründruck veröffentlicht – während dieser Zeit konnten weitere Experten aus Wissenschaft, Industrie und Praxis noch Einsprüche oder Anmerkungen zur Richtlinie einbringen. Nach Ablauf dieser Frist ist nun der sogenannte Weißdruck erschienen und die Richtlinie somit veröffentlicht und gültig.

„Innovationsmethodiken sind wichtige Hilfen für das erfolgreiche Innovationsmanagement“, erläutert Professor Thurnes. „Das neue Blatt 2 der VDI 4521 schafft einen zuverlässigen Stand der Technik und eine sichere begriffliche Ausgangsbasis für alle Akteure im Bereich der systematischen Kreativität und Innovation.“ Die Normierung durch Richtlinien schafft weiterhin die Grundlage für eine national und international abgestimmte Ausbildung und Lehre der Innovationsmethoden. Sie ist somit nicht nur für die Industrie, sondern auch für den Lehr- und Forschungsbetrieb im Feld des Innovationsmanagements von großer Bedeutung.

Link zu VDI 4521-Blatt 2

Pressemeldung

 

Vortrag zu innovativen Unternehmen und Unternehmern im Zeitalter der Digitalisierung

Am 26. März hielt Professor Martin W. Drexler von der Universität für angewandte Kunst Wien „Die Graphische“ einen Vortrag zu innovativen Unternehmen und Unternehmerinnen und Unternehmern für Studierende der Studiengänge Technische Betriebswirtschaft (TBW) und Wirtschaftsingenieurwesen – Logistik und Produktionsmanagement (WLP) am Campus Zweibrücken der Hochschule Kaiserslautern. Die Veranstaltung fand als Gastvortrag im Rahmen der Innovationsmanagement-Veranstaltungen des Studiengangsleiters Prof. Dr. Christian Thurnes statt.

Professor Drexler fokussierte in seinem Vortrag insbesondere Unternehmen und Akteure, die im Rahmen der Digitalisierung von besonderer Bedeutung sind und spannte dabei den Bogen von der Entstehung des Computers bis hin zu aktuellen Web-Giganten und Online-Großkonzernen. Ein weiterer Schwerpunkt des Vortrags lag in der Vorstellung aktueller Innovations- und Gründerszenen in verschiedenen Metropolen Europas und der Welt. Im letzten Teil der Präsentation erläuterte Professor Drexler Charakteristika erfolgreicher Start-Up-Unternehmen am Beispiel der Headhunting-Plattform „jobrocker.com“. Durch seine Mitarbeit in diesem Unternehmen kann er zeitgemäße Entwicklungen und Trends bei der Beurteilung von Führungs- und Gründerqualitäten identifizieren und beurteilen. Er betonte hierbei die Bedeutung der richtigen Mischung und Vielfalt von Kompetenzen und Fähigkeiten. Neben fachlichen und informationstechnischen Qualifikationen sind auch heute in der zunehmend digitalisierteren Welt Teambuilding, Kooperationsfähigkeit und Kommunikationstalent entscheidende Skills und somit wichtiger Bestandteil in den Curricula zukunftsweisender Studiengänge.

Pressemeldung

 

Manuela Walther, Fabienne Wagner und Jenny Konietzny belegen dritten Platz bei studentischem Wettberwerb

ZWEIBRÜCKEN (red) Im Rahmen des Ideenwettbewerbs „Vision Zukunft“ der Science Alliance Kaiserslautern wurden innovative und nachhaltige Ideen für die Städte der Zukunft, für Wohnen, Arbeiten und Freizeit, für eine emissionsfreie Mobilität und für eine globale Vernetzung gesucht und kürzlich prämiert. Insgesamt wurde ein Preisgeld in Höhe 6000 Euro an die erfolgversprechendsten Ideen der „Innovisionäre“ vergeben, die mit dieser finanziellen Unterstützung in der Lage sein sollen, ihre Ideen weiter zu verfolgen und wenn möglich langfristig zur Marktreife bringen. Zu den diesjährigen Gewinnern des Studierenden-Wettbewerbs zur Förderung der Zukunft der Region gehören erfreulicherweise auch drei Studentinnen der Hochschule (HS) Kaiserslautern. Manuela Walther, Fabienne Wagner und Jenny Konietzny, die am Campus Zweibrücken Technische Betriebswirtschaft studieren, entschieden sich dafür, einen Lebensmittelautomaten zu kreieren, der die Versorgung am Campus Zweibrücken nachhaltig verbessert. Mit Hilfe des Konzeptes soll der Alltag der am Campus lebenden Studierenden erleichtert, das Einkaufsverhalten verändert und der Zugang zu frischen Lebensmitteln vereinfacht werden. Weiterhin liegt – insbesondere durch eine lokale Energieversorgung sowie die Verwendung von regionalen Produkten – der Fokus des Projektes auf Nachhaltigkeit. Der Lebensmittelautomat soll grundsätzlich zwei Fächer mit Produkten des täglichen Bedarfs besitzen. Im ersten Fach werden gekühlte Lebensmittel, wie beispielsweise Butter, Wurst und Käse liegen. Im zweiten Fach haltbare Produkte, wie Brot, Nudeln und Marmelade. Zusätzlich soll es die Möglichkeit geben, saisonale und schnell verderbliche Lebensmittel verbindlich vorzubestellen. Mit Hilfe einer App oder per Web können die Studierenden eine Bestellung tätigen und diese kurze Zeit später am Automaten abholen.
Die Bezahlung der Produkte soll grundsätzlich mit dem  Studierenden- Ausweis direkt am Lebensmittelautomaten erfolgen. Die Vorbestellungen werden durch ein vorab gewähltes Zahlungsverfahren über die App bezahlt, was verhindern soll, dass Waren bestellt und nicht abgeholt werden. Mit der langfristig geplanten Erweiterung des Nutzerkreises auf alle Mitarbeiter der Hochschule und Anwohner des nahegelegenen Wohngebietes ist auch die Bezahlung per EC-Karte angedacht, denn aus Sicherheitsgründen will man auf Bargeld gänzlich verzichten.
Auf den Ideenwettbewerb der Science Alliance hatte Prof. Marc Piazolo die Studierenden im Rahmen der Lehrveranstaltung Innovationspolitik aufmerksam gemacht und sie zur Teilnahme eingeladen. „In der Lehrveranstaltung unterzogen wir das Projekt inklusive der Präsentation einem konstruktiv-kritischen Trial-Run, um das Konzept möglichst wasserdicht zu machen und unsere drei Repräsentantinnen auf möglichst viele Eventualitäten vorzubereiten“, so Marc Piazolo. Mit Erfolg: Das innovative Gesamtkonzept überzeugte die Jury, so dass sie die Gruppe mit dem dritten Platz und einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro auszeichneten.
„Gratulation! Sicherlich war dabei auch die zugesagte Unterstützung durch das Studierendenwerk Kaiserslautern bei der Umsetzung des Lebensmittelautomaten überaus hilfreich“, ergänzt Christian Dielforter von der studentischen Unternehmensberatung SBC in Zweibrücken.
Das Konzept „Lebensmittelautomat“ soll natürlich auch als Vorbild für andere Studierende dienen und zeigen, dass man mit kreativen und innovativen Ideen Missstände beheben und das Campusleben nachdrücklich verbessern kann. „Natürlich würden wir uns freuen, wenn sich eine solche nachhaltige und gesunde Nahversorgung auf dem Kreuzberg realisieren ließe. Unser Know-how bringen wir hierzu gerne ein“, versichert Manuela  Walther allen weiteren Interessierten.

 

Neue Laborveranstaltungen zum Thema RFID und andere Auto-ID Technologien

Im Mai und Juni 2017 fand zum ersten Mal die rundum erneuerte Laborveranstaltung zum Thema RFID (Radio-Frequenzy-Identification) und anderen Auto-ID Technologien statt. Studierende des Studiengangs Technische Betriebswirtschaft lernten im Rahmen der Veranstaltung Logistik von Frau Prof. Dr. Bettina Reuter die Grundlagen und Einsatzmöglichkeiten dieser Technologie kennen.
Die Teilnehmer beschäftigten sich zu Beginn mit den Grundlagen und dem Aufbau einer RFID-Anlage, die im Wesentlichen aus Empfangsantennen, einem Verarbeitungsgerät (Reader) und einem PC mit passender Software besteht. Sogenannte Smart-Tags sind kleine Empfänger, die einen Mikro-Chip enthalten und berührungslos bestimmte Daten an die Antennen der Anlage über eine Distanz von mehreren Metern übertragen können. In einem ersten Versuchsaufbau haben die Studierenden die Sendereichweite verschiedener Tag-Bauformen bei verschiedenen Sendeleistungen untersucht und miteinander verglichen. Ergebnis: Durch Variierung dieser Parameter lassen sich gezielt Reichweiten zwischen 0 und mehr als 600 cm justieren, was bei Anwendungen in der Industrie von großer Bedeutung ist.

Am 17. Mai fand im Rahmen der Veranstaltung einen Gastvortrag der Firma Baumer statt. Inhalt waren sogenannte Smart-Kameras, die das Unternehmen unter anderem herstellt. Smart-Kameras enthalten integrierte Prozessoren, die das aufgenommene Bild direkt weiterverarbeiten und so klare Informationen an den Benutzer weitergeben. Typische Einsatzgebiete sind überall dort zu finden, wo die Qualität von Produkten mit optischen Verfahren untersucht werden soll. Fehlende Teile in einem Blister beispielsweise lassen sich so im Bruchteil einer Sekunde detektieren.

Zum Abschluss der Laborveranstaltung im Juni stand die Durchführung einer kompletten Produktions-Simulation von (Lego-) Rennwagen an. Die Kennzahlen aus den einzelnen Prozessschritten konnten durch Einsatz von RFID-Systemen unmittelbar in Echtzeit abgegriffen werden und EDV-basiert ausgewertet werden. Mittels einer Smart-Kamera, die die Hochschule freundlicherweise von der Firma Baumer kostenlos zur Verfügung gestellt wurde, konnten die einzelnen Fahrzeuge am Ende des Produktionsprozesses hinsichtlich ihrer Qualität überprüft werden und so die Ausschussquote ermittelt werden. Nach dem ersten Durchgang konnten  durch die ermittelten Kennzahlen die Defizite in der Organisation der Produktion aufgedeckt und gezielt und systematisch eliminiert werden.

Durch die modellhafte Veranschaulichung in der Produktions-Simulation konnte den Studierenden realitätsnah in kleinem Maßstab verdeutlicht werden, welche Möglichkeiten sich durch den gezielten Einsatz dieser Technologie eröffnen.