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Studiengang

Prozessingenieurwesen,

Studienziele

Nach erfolgreichem Abschluss des Bachelorstudiengangs Prozessingenieurwesen verfügen Absolvierende über breites und integriertes Wissen hinsichtlich der wissenschaftlichen Grundlagen in der Projektierung von Maschinen und Apparaten sowie Optimierung von Anlagenteilen, Verfahren und Prozessen. Zur Vertiefung der Kenntnisse bietet dieser Studiengang "Fluidenergietechnik", "Verfahrenstechnik" oder "Produktion" als Schwerpunkt.

Absolvierende des Studienganges Prozessingenieurwesen sind in der Lage:

Qualifikationsziele:

  • Q1:
    Mit Hilfe des grundlegenden Verständnisses einer modernen und wirtschaftlichen Fertigung ausgewählte Fertigungsverfahren unter technologischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu beurteilen;
     
  • Q2:
    Verfahren im Angesicht ihrer Auswirkung auf die Umweltbereiche (wie z.B. Luft, Wasser, Boden) sowie unter Berücksichtigung gesetzlicher Vorgaben zu planen und zu bewerten;
     
  • Q3:
    Die Eignung von Werkstoffen kritisch zu hinterfragen und das Werkstoffverhalten zu beurteilen;
     
  • Q4:
    Hydraulische bzw. pneumatische Schaltpläne zu lesen sowie für die industrielle Praxis typische Folgesteuerungen und komplexen Steuerungen zu entwickeln;
     
  • Q5:
    Die Grundmechanismen der Wärmeübertragung zu verstehen und darzustellen;
     
  • Q6:
    Technische Zeichnungen in 3-D Darstellung zu lesen, zu verstehen und mit Hilfe der CAD-Techniken Elemente eines Produktes selbst zu projektieren;
     
  • Q7:
    Projekte mit Hilfe von Projektmanagementmethoden verantwortungsbewusst zu planen, zu koordinieren, ergebnisorientiert abzuwickeln und entsprechend zu dokumentieren;
     
  • Q8:
    Vorhandene Ergebnisse sowie neue wissenschaftliche und technische Erkenntnisse zu präsentieren und diese argumentativ zu vertreten;
     
  • Q9:
    Im Team sowie mit Menschen unterschiedlicher kulturellen Orientierung konstruktiv zu interagieren und Konversationen auf angemessenem sprachlichem Niveau in Englisch zu führen;
     
  • Q10:
    Durch die im Studium erworbene Transferfähigkeit das Gelernte bei unterschiedlichen Aufgabenstellungen zu kombinieren und auf neue Situationen zu übertragen;
     
  • Q11:
    Durch strukturierte Herangehensweise sich selbst das Wissen aneignen und sich mit wissenschaftlichen Auffassungen Anderer auseinanderzusetzten.
     

Absolvierende mit dem Studienschwerpunkt Fluidenergietechnik  sind darüber hinaus in der Lage:

  • Q12:
    Mit Hilfe der Kenntnisse im Bereich der Auslegung und des Betriebs hydraulischer und thermischer Strömungsmaschinen für ausgewählte Maschinentypen thermodynamische Modelle zu erstellen, zu berechnen sowie ihre konstruktive Gestaltung vorzunehmen;
     
  • Q13:
    Modell- und Ähnlichkeitsgesetzte zur Übertragung gewonnener, praktischer Ergebnisse anzuwenden.

Absolvierende mit dem Studienschwerpunkt Verfahrenstechnik  sind darüber hinaus in der Lage:

  • Q14:
    Auftretende Aufgabenstellungen bei der Entwicklung neuer Produkte und Herstellungsverfahren, unter Berücksichtigung prozesstechnischer, wirtschaftlicher, ökologischer, energetischer und sicherheitstechnischer Aspekte, zu erkennen, zu beschreiben und zu lösen;
     
  • Q15:
    Einfache Apparate, insbesondere Druckbehälter, zu konstruieren und nach verschiedenen Normen zu berechnen.

Absolvierende mit dem Studienschwerpunkt  Produktion  sind darüber hinaus in der Lage:

  • Q16:
    Prinzipien und Methoden des Lean Managements (z.B. Wertstromanalyse, Kanban-System, one-piece-flow) anzuwenden;
     
  • Q17:
    Mit Hilfe der breiten Kenntnisse im Bereich des Qualitätsmanagements die geeigneten Qualitätsmanagementmethoden praktisch anzuwenden.